Wilhelmsburg Solidarisch unterstützt eine (junge) Frau, die auf der Veddel aus der Wohnung geworfen wird, in der sie seit 3 Jahren lebt und in der sie gerne geblieben wäre.
Die Alleinerziehende mit 1-jährigem Kind, wohnte zur Untermiete. Aufgrund des Umzugs der Hauptmietpatei, bat Sie die Mietwohnung übernehmen zu können. Ihr Kind hat einen Kitaplatz in einer nahegelegenen Einrichtung. Es gibt eine Mitgarantie vom Jobcenter und einen Bürgen für den Fall ausbleibender Mietzahlungen. Es gibt weder Mietschulden noch den geringsten Grund zu der Annahme, dass die Miete in Zukunft nicht gezahlt würde. Die Vermietungsgesellschaft Gerkens & Blunck versucht trotzdem, mit verschiedenen Begründungen zu verhindern, die Mieterin als Hauptmieterin zu akzeptieren und verstrickt sich
zunehmend in Falschbehauptungen. Man könne keinen Vertrag schließen, mit einer Person, die kein Deutsch spreche. Die akute Bedrohung der Wohnungslosigkeit von Mutter und Kind wurde nüchtern mit „Wir sind ja nicht die SAGA, wir sind privatwirtschaftlich unterwegs” kommentiert. Leichtfertig wird eine alleinerziehende Mutter der Gefahr der Wohnungslosigkeit ausgesetzt.
Es ist nicht hinnehmbar, dass Menschen klassistischen und rassistischen Gründen willkürlich aus ihren Wohnungen geworfen werden! Menschen aus ihrem gewohnten Umfeld zu reißen und sich der Diskussion um das eigene Handeln zu entziehen, werden wir nicht als gesellschaftlichen Umgang miteinander akzeptieren!
Wilhelmsburg Solidarisch unterstützt nun schon länger eine Mitstreiterin/Nachbarin/Freundin in diesem Kampf um ihre Wohnung auf der Veddel. Daher versammeln wir uns am 23.10.26 um 9:30 Uhr zur Kundgebung vor dem Gerkens & Blunck-Büro, Wilhelmsburger Str. 94, S-Bahnhof Veddel
Kontakt: 01575/3480694
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