Vom 12. bis 14. Juni 2026 heißt es wieder: 48h Musik überall auf den Elbinseln. Um das Festival am besten – und nachhaltigsten – zu erleben, ist das Fahrrad die erste Wahl

Am zweiten Juniwochenende heißt es wieder wie in jedem Jahr: 48h – Musik auf den Elbinseln. Auf einer kleinen Programmfeier am 20. Mai wurde das Programm vorgestellt.
Das Interesse am Musikleben in Wilhelmsburg ist offensichtlich ungebrochen. In diesem Jahr hätten sich so viele Bands und Musiker*innen für 48h beworben, meinte Hark Empen vom 48h-Team, dass das Programmkomitee den Deckel nochmal aufgemacht und fast 30 Gruppen und Einzelkünstler*innen mehr ins Programm aufgenommen habe als im vergangenen Jahr. Es wird viele alte Bekannte unter den Musiker*innen geben, aber auch etliche Newcomer. Der musikalische Bummel über die Elbinseln lohnt sich also auch wieder für die 48h-Urgesteine unter den Besucher*innen.
Musik vom Kleinen Grasbrook im Norden bis nach Kirchdorf-Süd
Eröffnet wird das Festival am Freitag, den 12. Juni, um 18 Uhr, auf dem Stübenplatz mit Grußworten und einem Konzert desTahini Ensembles. Und ab dann gibt es wieder überall auf den Elbinseln Musik und mehr.

Im Norden, auf dem Kleinen Grasbrook zum Beispiel, hat das Hafenmuseum den ganzen Sonntag Swing und Tanzkurse in Programm. Auf der Veddel treten in der „Mügge“ verschiedene Singer-Songwriter auf. Im Reiherstieg haben die Zinnwerke Lateinamerikanische Folklore in Angebot und im Wilden Wald singt ein A cappella Popchor. Im großen Saal vom Bürgerhaus gibt es am Sonnabend Musik für Kinder und im Stadtteilbüro Wilhelmsburg Ost kann man klassischer Gitarrenmusik lauschen. Ganz im Süden der Insel schließlich gibt es im Treffpunkt Kirchdorf-Süd Rock und Pop satt.
Dies sind nur sieben von 60 Spielorten. Die Auswahl wird, wie jedes Jahr nicht leicht. 48h-Fans können schon mal im Programm stöbern, das seit letzter Woche online ist. Sie können sich am Wochenende anhand des tischgroßen Timetable mit allen Acts und Spielorten orientieren oder sich auch einfach durch den Stadtteil treiben lassen und per Zufall in die schönsten Konzerte geraten.
Nach Musikgenres sortierte Routenvorschläge

Wie im letzten Jahr hat das Programmkomitee außerdem nach Genres sortierte Routenvorschläge zusammengestellt, die im Netz abrufbar sind. Dort können also zum Beispiel Punk-, Jazz- oder Hiphop-Fans alle Konzerte ihrer jeweiligen Lieblingsmusikrichtung finden. Es gibt eine barrierearme Route und in einem Routenvorschlag finden sich alle familienfreundlichen Angebote. Denn es gibt neben den Konzerten – nicht nur für die Kleineren – einiges zu erleben. Am Zollhafen können die Kids segeln und Kanu fahren, der Zirkus Willibald tritt auf und der Kasper kommt. Man kann eine Tour mit dem Floß Schaluppe machen oder an einem Handpan-Workshop teilnehmen. Als Beitrag zur jüngeren Wilhelmsburger Geschichte findet am Sonntagmorgen im Reiherstieg wieder ein Stolpersteinrundgang statt.
Das Auto zu Hause lassen
Die 48h-Crew erinnert im Programmflyer auch daran: Die Konzerte sind kostenlos, aber nicht umsonst. Gebt den Musiker*innen etwas in den Hut und unterstützt das Festival mit dem Kauf eines 5-Euro-Unterstützerbändchens! Und – eigentlich selbstverständlich – lasst euer Auto zu Hause! Erlebt das Fest zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der „Wilden 13“ (Buslinie) und reist von auswärts mit der S3 oder dem Schienenersatzverkehr an!
Das vollständige Programm: www.48h.mvde.de
Die Genretouren: www.48h.mvde.de/genretouren

