SAGA-Mieter*innen-Rat. Wer macht mit?

Sanierungsstau und Erreichbarkeit waren die zwei wichtigsten Themen beim Treffen der SAGA-Mieter*innen. Aus den Treffen soll nun ein Mieter*innen-Rat entstehen

Almut Korf. Am 17. Juni 2026 gab es ein Vernetzungs-Treffen der SAGA-Mieter*innen aus ganz Hamburg in den Räumen des Mietervereins zu Hamburg, in der Nähe des U-Bahnhofes Berliner Tor. Organisiert werden diese Zusammenkünfte von der Partei Die Linke mit Unterstützung des Mietervereins. Um diese Treffen zu besuchen, ist es aber nicht notwendig, Mitglied im Mieterverein zu sein.

Grünanlage zwischen zwei General sanierten Häusern. Im Zentrum zwei Müllcontainereinfassungen aus Beton, um die Hecken gepflanzt sind, die aber den Beton noch nicht verdecken. In den Beeten die Pflanzen sind noch sehr klein. Im Hintergrund sieht man einige alte Bäume. Außerdem ein kleines Fahrzeug, es könnte eine Straßenkehrmaschine sein.
Foto: Almut Korf

Schon in vielen Stadtteilen von Hamburg haben sich Mieter*innen der SAGA in Kleingruppen (Mieter*innen-Räte) zusammen getan, um mit der SAGA ins Gespräch zu kommen und sich mit ihren Anliegen gemeinsam Gehör zu verschaffen. Für und von SAGA-Mieter*innen in Wilhelmsburg Nord (rund ums Reiherstiegviertel) und der Veddel wird gerade ein solcher Mieter*innenrat gegründet, unterstützt von der Poliklinik Veddel, in deren Räumen die Treffen stattfinden werden. Es werden noch Mitstreiter*innen gesucht. Gemeinsam soll für bessere Wohnbedingungen gekämpft werden.

Die Anliegen und Probleme der SAGA-Mieter*innen sind in allen Stadtteilen ähnlich. Es herrscht überall Sanierungsstau, viele Wohnanlagen warten auf eine Grundsanierung, in zahlreichen Wohnungen gibt es ein massives Schimmelproblem. Sogar schon im frisch sanierten Warmwasserblock auf der Veddel. Die Hausmeister der SAGA sind überall schlecht zu erreichen, die Öffnungszeiten der Hausmeisterbüros sind alles andere als arbeitnehmer*innenfreundlich. Es ist äußert schwierig, überhaupt mal mit SAGA-Mitarbeiter*innen ins Gespräch zu kommen.

Der Mieter*innen-Rat hat sich zum Ziel gesetzt, dafür zu sorgen, dass Wohnungen zeitnah saniert werden und die Mieteinnahmen für die Sanierung und den Erhalt der Wohnungen eingesetzt werden – statt für andere Zwecke.

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