Die Maus in der BallinStadt

Das BallinStadt Museum hat Besuch von der „Sendung mit der Maus“ bekommen und ehrt sie mit einer Sonderausstellung zu ihrem 55.Geburtstag

Maike Brunk, Dr. Carsten Brosda, Volker Reimers, Dorit Otto (v.l.n.r.), Foto: C. Meyer

Zum 55. Geburtstag der „Sendung mit der Maus“ lädt das BallinStadt-Museum in Zusammenarbeit mit dem WDR zur Sonderausstellung ein. Kultursenator Carsten Brosda als Schirmherr, Dorit Otto von der „Dorit und Alexander Otto Stiftung“, und der Geschäftsführer des Museums, Volker Reimers, eröffneten am Montag die Ausstellung „Auf Weltreise mit der Maus“. Carsten Brosda sprach dabei von den Fragen, die sich Kinder stellen und ermutigte den Nachwuchs neugierig zu sein, um die Welt aktiv zu entdecken. Volker Reimers erzählte von der Herausforderung, das richtige Konzept für die Ausstellung zu finden, da es bei der Sendung keine Requisiten, Puppen oder Filmsets gibt.

Wer kennt sie nicht, die Maus, mit ihren Freunden Elefant und Ente. „Wie kommen die Löcher in den Käse?“, „Wieviele Sprachen gibt es auf der Welt?“, das sind Fragen, die sich nicht nur die Kleinen stellen und genau darauf bekommen sie Antworten – kindgerecht erklärt. 

Die Maus auf Reisen, Foto: C. Meyer

Interaktive Ausstellung

Im Zentrum der Ausstellung steht eine interaktive Erlebniswelt, welche die Besucher*innen auf eine globale Entdeckungstour mitnimmt. An zahlreichen Mitmach-Stationen können Kinder und Erwachsene Fragen erforschen, die typisch für die „Maus“ sind.

Dabei bleibt es nicht beim reinen Angucken: Spielerisches Lernen, Ausprobieren und Staunen stehen im Vordergrund. Typisch „Maus“ eben – verständlich, neugierig und mit einem Augenzwinkern.

Ein Bildungsphänomen zum Anfassen

Seit ihrer ersten Ausstrahlung 1971 hat sich „Die Sendung mit der Maus“ zu einem festen Bestandteil der deutschen Medienkultur entwickelt. Generationen sind mit ihren Lach- und Sachgeschichten aufgewachsen. Die Ausstellung greift genau dieses Prinzip auf: Komplexe Themen werden greifbar gemacht. Besonders im Fokus stehen globale Zusammenhänge wie Migration, kulturelle Vielfalt und das Zusammenleben in einer vernetzten Welt – Themen, die auch zur Dauerausstellung der BallinStadt passen.

Vom 31. März bis Ende Januar 2027, im BallinStadt-Museum.

Anfassen und ausprobieren, Foto: C.Meyer

2 Kommentare zu „Die Maus in der BallinStadt

  1. Wir waren mit unseren Kindern im Vorschulalter in der Ausstellung.
    Wir waren sehr enttäuscht. Kinder, die noch nicht lesen können, haben schon mal das Nachsehen.
    Für Kinder im Vorschulalter ist die Ausstellung viel zu theoretisch, es gibt zu wenig zum Ausprobieren und Anfassen.
    Die Mitarbeitenden haben die Kinder in der Hitze warten lassen, während ich umständlich das Prozedere des Eintritts bewältigen musste.
    Zudem waren sie nicht wirklich freundlich.
    Auf keinen Fall empfehlenswert

    1. Liebe Anja,
      schade, dass euch der Besuch der Ausstellung nicht gefallen hat. Ich würde vorschlagen, dass du deine Kritik auch direkt an die Ballinstadt mailst, damit sie bei den richtigen Adressat*innen ankommt. Vielleicht lässt sich dort ja zumindest an den Rahmenbedingungen was verbessern.
      Herzliche Grüße
      Ania

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Chris Meyer

Wenn er sich nicht gerade um seine zwei Kinder kümmert, dann ist er auch für den WIR unterwegs auf der Suche nach spannenden Artikeln und Interviews.

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