Mit „Wildes Wilhelmsburg“, Kunst, viel Musik und Spaß für die Kleinen auf zahlreichen Veranstaltungen verabschiedete sich der Sommer 2026. Aber auch im Frühherbst gab es schöne Veranstaltung, bei teilweise goldenem Herbstwetter
Am 21. September war kalendarischer Herbstanfang, am 25. Oktober ist die Zeitumstellung auf die Winterzeit. In den Supermärkten gibt es seit August neben den typischen Süßigkeiten zu Halloween schon Lebkuchen, Stollen und Spekulatius.
In einem englischen Volkslied aus dem 16. Jahrhundert heißt es: „Autumn comes the summer is past. Winter will come too soon.“ (Der Herbst kommt, der Sommer ist vorbei. Der Winter wird zu bald kommen.) Auf den Elbinseln ist es immer schön, in goldener Herbstsonne noch schöner. Umso wichtiger ist es, jeden Sonnenstrahl einzufangen – sich aber auch nicht von den ersten Herbstschauern und -böen beeindrucken zu lassen.
Im September gab es zum Sommerausklang noch einige Open-Air-Events – und schöne Motive für die WIR-Fotografen.
Beim Wilden Wilhelmsburg Festival lud der BUND wieder in seinen Naturerlebnisgarten im Inselpark ein.


Foto: C. Meyer
Der Wettergott hatte es nicht gut gemeint am Freitag und Sonnabend (4./5. September) mit dem jährlichen Naturfestival Wildes Wilhelmsburg. Starke Böen brachten abwechselnd Sonne und Regen. Ungemütlich.


Foto: Hermann Kahle
Neben Infos für die Großen und Theater für die Kleinen konnten Kinder am Bach im BUND-Naturerlebnisgarten auf Entdeckungsreise gehen. Beim SWAMP-Fest in Moorburg konnte die Wilhelmsburger Delegation Prototypen für nachhaltige Autos bestaunen, die für die A26 völlig ungeeignet sind.

Foto: Hermann Kahle





An den Kunst- und Ateliertagen standen alle Türen offen. Über 80 Künstler*innen nahmen teil, mit Ausstellungen, Workshops und Mitmachangeboten. Und auf dem Reiherstiegfest am 12. September waren bei bestem Wetter auf den Elbinseln über 20 Stände vor der Emmauskirche aufgebaut: Die Bücherhalle, mehrere Schulen und die Geschichtswerkstatt, Bastelstände, der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg – alle waren dabei. Natürlich gab es auch Kaffee, Kuchen und gegen Spende Gemüsecurry. Der WIR war natürlich auch mit einem Stand vertreten. Über 50 Besucher*innen trugen sich für unseren Newsletter ein und beteiligten sich am WIR-Quiz. Viele bekamen einen Gewinn; und alle anderen zumindest einen Trostpreis.
Das war noch nicht alles

Zum Septemberfinale am 27. September gab es die zweite Auflage von Der Reiher hat Flöhe, dem großen Nachbarschaftsflohmarkt im Reiherstiegviertel. Die Einnahmen waren bei den meisten eher niedrig, aber allgemein gelobt wurden die Gespräche und das Miteinander in Hausgemeinschaften und auch im ganzen Viertel. Und wer große Einkäufe, aber nur ein Fahrrad hatte, wurde erfinderisch. (Notiz: Das Konstrukt hat 3 km Fahrt problemlos überstanden.)
Bei wunderbarer Spätsommersonne fand am selben Tag das jährliche Apfelfest des Interkulturellen Gartens statt. Hier stellen Kinder und Erwachsene wortwörtlich Hand in Hand leckeren Apfelsaft her. Da der nicht pasteurisiert (hocherhitzt) werden kann, muss er leider ganz schnell ausgetrunken werden.

Foto: Ania Groß

Foto: Ania Groß

Foto: Ania Groß


Foto: Ania Groß
Tschüss Sommer 2026, hallo Herbst …

