Vom Werden des Reiherstiegviertels. Eine Ausstellung der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg zum Hamburger Architektursommer 2026 in der Honigfabrik.
Das Reiherstiegviertel ist ein vielfältiger Stadtteil, an dem die Entwicklungsgeschichte des städtischen Wohnens in Wechselwirkung mit der Industrialisierungsgeschichte bis heute sichtbar ist.
Gründerzeitliche Fassaden neben schlichter 80er-Jahre-Architektur, Industriebauten an idyllischen Kanälen, quirliges Leben auf den Straßen und in den Parks – wie das beliebte Reiherstiegviertel im Nordwesten Wilhelmsburgs zu dem geworden ist, wie wir es heute vorfinden, und wie es sich fortwährend weiterentwickelt, zeigt die Ausstellung „Wohngeschichte Wilhelmsburger Westen“ der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg in der Honigfabrik.
Gezeigt wird die spannende Entwicklung von der Kuhweide zum Industriestandort, vom vernachlässigten Arbeiterviertel zum wieder entdeckten Wohnquartier mit vielen Qualitäten. Neben aufschlussreichen Fotografien von dem noch Vorhandenen aber auch vom längst Verschwundenen, neben spannendem Archivmaterial wie Karten, Bebauungsplänen und packenden Zeitungsartikeln lässt die Ausstellung zudem Menschen zu Wort kommen, die hier leben – und zwar in den jeweils für ihre Zeit charakteristischen Wohnbauten – sei es im Kniestockhaus, im mondänen Jugendstilbau, oder in der „Kaffeemühle“ aus den 1930er Jahren.
Danach ist die Ausstellung geöffnet vom 04.06. – 05.07.2026: Do. und Fr., 10 bis 20 Uhr, Sa. und So., 13 bis 18 Uhr.
Unterstützt wird die Ausstellung von der SAGA, vom Bauverein Reiherstieg und der Baugenossenschaft Süderelbe.

