Was passiert mit dem Immanuelpark?

Am Nachmittag des 14. Juli 2026 fand eine Infoveranstaltung zur Neugestaltung des Immanuelparks auf der Veddel statt

Almut Korf. Auf dem Gelände der Immanuelkirche entsteht ein neues soziales Stadtteilzentrum. Im Rahmen des Neubaus soll auch der Immanuelpark neu gestaltet werden. Es hat eine Ausschreibung gegeben und der Gewinner stellte jetzt seinen Entwurf vor. Die Veddeler*innen waren eingeladen worden, sich zu den Vorschlägen zu äußern.

Im Rahmen der RISE-Förderung durch die Stadt Hamburg wird in den Stadtteil sehr viel Geld investiert. Die Bewohner*innen der Veddel bekommen immer wieder die Möglichkeit an der Neugestaltung ihres Stadtteils mitzuwirken. Die Veddel ist ein sehr junger und bunter Stadtteil, wo auch viel für die Bewohner*innen getan wird. Beispielsweise wird aus der Immanuelkirche ein Stadtteilzentrum, in das auch die Poliklinik einziehen wird.

Auf der Veranstaltung am 14. Juli 2026 hatten die Bürger*innen der Veddel die Möglichkeit, ihre Wünsche zu äußern und das Viertel mitzugestalten. Auf der Veddel sind inzwischen über 65 verschiedene Nationalitäten zu Hause, leider waren nur wenige Einwohner*innen und auch somit nur wenige Nationalitäten vertreten. Ich finde es schade, dass diese Beteiligungsmöglichkeiten so wenig in Anspruch genommen werden.

Auf einer Wand hängt ein großen Plakat auf dem der Siegerentwurf visualisiert ist. 12 einzelne Kreise zeigen konkret, was wo geplant ist.
Die Visualisierung des Siegerentwurfs. Foto: Almut Korf

Geplant ist eine Bühne für Musik und Theater, Möglichkeiten für Yoga und Workshops. Für mehr Sport und Bewegung soll unter anderem durch eine Tischtennisplatte und ein Klettergerüst gesorgt werden. Weitere Bausteine der Planung sind ein Vogelhaus, Insektenhotel, Totholz, Erdhummelhaufen.

Es gibt viele Wünsche, was alles in diesem kleinen Park geändert und untergebracht werden soll. Wenn alles umgesetzt wird, birgt das die Gefahr, dass es zu Konflikten unter den Anwohner*innen der Veddel kommen kann. Eigentlich müsste der Park dreimal so groß sein, wenn alle Vorhaben gut miteinander funktionieren sollen.

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