„Zittern wie Espenlaub“ – Die Espe, Aspe oder Zitterpappel ist Baum des Jahres 2026

Bei jedem leisen Windhauch bewegen sich die Blätter deutlich hörbar

Auf einer schattigen Wiese stehen mehrere Bäume
Pappel (Populus) im Wilhelmsburger Inselpark. M. Groß

Seit 1989 wählt der Verein Baum des Jahres e. V., der von Dr. Silvius Wodarz gegründet wurde, einen „Baum des Jahres“. Dieses Jahr fiel die Wahl auf die Zitterpappel. Damit wird Öffentlichkeit hergestellt für einen Pionierbaum, der weit verbreitet ist. Er wächst von Westeuropa bis nach Ostasien. Sogar in Afrika gibt es einzelne Vorkommen. Auf Wilhelmsburg soll die Espe auch weit verbreitet sein.

Die Zitterpappel verträgt viel Licht. Sie siedelt sich auf freien Flächen an und bietet den nachwachsenden Buchen, Fichten und Tannen Schutz und lichten Schatten. Sie ist frost- und kältetolerant sowie sehr schnellwüchsig. Der Baum könnte in Zukunft wichtig für die Forstwirtschaft werden. Sie ist sehr anspruchslos und anpassungsfähig.

Zitterpappel im Wilhelmsburger Inselpark?

Im Wilhelmsburger Inselpark haben WIR das Keltische Baumhoroskop besucht und dort eine Pappel (Populus) gefunden. Leider steht nicht dabei, was für eine Pappel es ist, aber der Form nach könnte es eine Zitterpappel sein. Allerdings hat ihr, wie auch anderen Bäumen in der Runde der Hitzesommer 2026 offensichtlich zugesetzt. Das Laub sieht vertrocknet aus. Bei einem anderen Baum wurde das Schild geklaut. Leider fehlt auch auf den Wegweisern im Park auch ein Hinweis auf das Baumhoroskop. Man findet es, wenn man vom Haupteingang Neuenfelder Straße immer geradeaus Richtung Süden geht.

Das Baumhoroskop für die Pappel gilt für Menschen, die in der Zeit vom 7. bis 14. Mai geboren sind:

Ein rotbraunes Schild mit einer weißen Baumskizze und rechts eine Beschreibung in weißer Schrift.
M. Groß

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Marianne Groß

... ist Gründungsmitglied des Wilhelmsburger InselRundblicks e. V. Sie berichtet – soweit möglich – über alles, was sie selbst interessiert und hofft, damit die Leser*innen nicht zu langweilen. Dazu gehören die Veränderungen im Stadtteil, Ökologie und Kultur. Zusammen mit ihrem Mann kümmert sie sich um den großen Garten und liebt es, Buchsbäume zu schneiden.

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