Wem gehört was?

Was das Privateigentum mit Wohnungsnot und Gentrifizierung, Landraub und Umweltzerstörung zu tun hat. Ein Bühnenstück in der Honigfabrik

Veranstaltungsflyer. Gestaltung: C. Eldagsen

In den Wirtschaftswissenschaften wird seit einiger Zeit die Theorie diskutiert, Grundlage des Kapitalismus sei die Entstehung einer Privateigentumsordnung gewesen. Der Schauspieler Christian Eldagsen bringt die Problematik mit einem Film und einem kabarettistischen Vortrag fantasievoll und gut verständlich auf die Bühne. Dabei bleibt die Ernsthaftigkeit der Thematik – trotz des niedrigschwelligen Formats – immer präsent.

Im Film „Die Hüter des Eigentums“ verhandeln drei Clowns die Geschichte der Eigentumsordnung und wie daraus der Kapitalismus hervorgegangen ist. Witzig und anschaulich stellen sie den Zusammenhang zwischen Privatisierung, Landraub und Naturzerstörung dar.

Der anschließende Vortrag „Der Sultan hat Durst“ zeigt mit Mitteln des politischen Kabaretts, dass Landraub und städtische Gentrifizierung auf denselben Prinzipien basieren. Christian Eldagsen zeichnet hier die Geschichte und die Folgen des großen Bodenraubs im 15. und 16. Jahrhundert nach. Allzu gern werden diese Vorgänge mit Hilfe ökonomischer Rhetorik verschleiert. Eldagsen versucht auf humorvolle Art, den Schleier zu lüften.

Zum Schluss wünscht sich der Schauspieler eine angeregte Diskussion mit dem Publikum.

Wem gehört die Stadt – wem gehört das Land?
Sonntag, 19. April 2026, 18 Uhr
Honigfabrik Wilhelmsburg
Der Eintritt ist frei. Spende erwünscht.
mit Christian Eldagsen, Gründer des Hamburger Hüter-Ensembles

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