Die Schule Auf der Veddel bildet rund 480 Schüler*innen von der Vorschule bis zum Jahrgang 10 aus. In allen Klassen lernen auch Schüler*innen mit unterschiedlichen Förderbedarfen

Fotos: U. Klettner
Die Schule Auf der Veddel wurde in zweieinhalb Jahren umfassend saniert. Jetzt konnten die Schüler*innen und Lehrkräfte wieder einziehen. Bianka Petri, Schulleiterin: „Nach zweieinhalb Jahren kehrt die Schule auf der Veddel in ihr traditionsreiches Fritz-Schumacher-Schulhaus am Castellonstieg zurück (WIR 15.5.24). Das sorgfältig modernisierte Gebäude verbindet historischen Charme mit zeitgemäßer Bildungsarchitektur und greift damit die ursprüngliche Intention des Architekten Fritz Schumacher auf: Lernorte zu schaffen, die weit über den eigentlichen Schulbetrieb hinaus Platz für Gemeinschaft, Begegnung und kulturelles Leben bieten.“ Das historische Erscheinungsbild hat Schulbau Hamburg (SBH) in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt umfassend erhalten können.
36 Millionen Euro für Sanierung und Neubau
Dafür wurden moderne, zeitgemäße Lehrräume geschaffen. Die Haustechnik wurde komplett erneuert, die Fenster auf der Südseite haben eine wärmeschützende Sonnenverglasung erhalten. Auf dem Dach wurde eine Lüftungsanlage installiert, welche warme Luft über bestehende Schächte im Gebäude nach außen führt und so zur Kühlung beiträgt. Es sind drei neue Fachräume für Arbeitslehre und Naturwissenschaften entstanden.
Ein öffentlicher Raum für die Veddel
Bereits vor der Sanierung hatte die Schule eine neue Mensa (WIR 15.6.21) nach dem Energieeffizienzstandard EG 40 erhalten. Das Holzgebäude mit einer multifunktionalen Vitalküche und einer rund 325 Quadratmeter großen Fläche zum Essen steht der Schule bereits seit Sommer 2024 zur Verfügung. Das begrünte Mensadach steht allen Menschen auf der Veddel zur Nutzung offen. Der Bau der Mensa, die Überarbeitung der Schulhofflächen und die Sanierungsmaßnahmen wurden mit rund 1,5 Millionen Euro jeweils zur Hälfte über das Sondervermögen Schul-Immobilien und aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) gefördert.


