Visionen für den Veringkanal bleiben bestehen

Am 14. April wurde begonnen, die Soul Kitchen-Halle abzureißen. Damit liegt auch das Konzept des sogenannten Kulturkanals in Trümmern. Doch an Ideen und Visionen für die weitere Entwicklung des Veringkanals mangelt es nicht. So beauftragte die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) bereits 2022 ein freiraumplanerisches Strukturkonzept für den Veringkanal. Das bereits seit Sommer 2023 auch vorliegt, aber nicht veröffentlicht wurde.
Auf Initiative von Marinus Stehmeier, Co-Fraktionsvorsitzender der Fraktion Die Linke in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte, wurde das Strukturkonzept in das Transparenzportal der Stadt Hamburg eingestellt. Und steht damit der Öffentlichkeit auch zur Verfügung. Die Linksfraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat außerdem erfolgreich beantragt, dass das Strukturkonzept durch die BUKEA auf der Sitzung des Regionalausschusses Wilhelmsburg/Veddel/Kleiner Grasbrook am 30. Juni 2026 vorgestellt wird (Drs. 23-1374).
Marinus Stehmeier, Co-Fraktionsvorsitzender der Fraktion Die Linke in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte: „Eine Stadt von Welt hätte es nicht so weit kommen lassen. Die Strahlkraft der Soul Kitchen-Halle wäre stattdessen als kultureller Leuchtturm zur Entwicklung der alten Industriebrachen um den Veringkanal genutzt worden. Das Engagement und die Ideen im Stadtteil waren da. Doch dem Senat fehlten wie so oft der Wille und die Vision. Nun liegt die Halle in Trümmern. Die Ideen für die Zukunft des Veringkanals tun dies nicht. Wir werden weiter gemeinsam mit den Menschen in Wilhelmsburg daran arbeiten, Stadtökologie, Freizeitnutzung und neue Industriekultur am Veringkanal voranzubringen.“

