Letzte Meldung hat uns eingeholt

Das Editorial, mit dem WIR die aktuelle Ausgabe ankündigen, wird immer ganz zum Schluss geschrieben, wenn der WIR schon in der Produktion ist. In dieser Ausgabe gibt es ausnahmsweise einmal nur wenige neue Meldungen. Unter anderem ein Bericht über die Forderung des Allgemeinen Fahrradclubs Deutschland (ADFC) nach einer Behelfsbrücke über die Elbe als Ersatz für die gesperrte Freihafenbrücke. Und noch einmal eine satirische Glosse über einen „Plan B“ für das Krankenhaus Groß-Sand. Die unchristliche Haltung des Erzbistums, die Sparpläne und das Rumgeeiere der Sozialbehörde waren auf Demonstrationen und im WIR auch immer Anlass für mehr oder weniger böse Witze. „Schließt die Kirche und nicht das Krankenhaus“ schrieb ein Demonstrant auf sein Plakat.
Während WIR dieses Editorial schreiben, hat uns vor ein paar Minuten die Eilmeldung über die endgültige Schließung des Krankenhauses Groß-Sand zum 30. Juni 2026 eingeholt. Unter Schlagzeilen wie „Paukenschlag“ und „350 Mitarbeiter*innen zwischen Schock und Abschied“ steht die Meldung wenige Stunden nach der Mitarbeiter*innen-Versammlung heute (18.3.2026) schon in den Online-Ausgaben der Tageszeitungen. Ein ausführlicher Bericht im WIR folgt demnächst – heute gönnen wir uns noch einmal einen bösen „Groß-Sand“-Witz.

Viele Grüße
eure Redaktion

Die nächste Hauptausgabe erscheint am 15. April 2026. Am 1. April gibt es wieder einen Nachschlag und wie immer gilt: Auch zwischendurch reingucken lohnt sich.

Ein Gedanke zu „Letzte Meldung hat uns eingeholt

  1. Die Privatisierung des Gesundheitswesen gegen den Bürgerwillen zur Zeit der CDU-Regierung in Hamburg (von Beust war Bürgermeister), war wohl doch nicht die beste Idee.
    Da die Krankenhäuser Profite erwirtschaften müssen, fallen die in der Diaspora halt hinten runter.

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Hermann Kahle

Hermann Kahle schreibt über Kultur, Schule und für den Kaffeepott

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