Groß-Sand – Überlegungen zu einem Plan B

Für die Zukunft des Krankenhauses Groß-Sand bietet sich unerwartet ein neuer Plan B an – seriös oder Satire?

Blck auf den Veringkanal, links am Rabd der Wasserturm, im Hintergrund ins Bild montiert ein großes Papierschiff mit rotem Kreuz in der Mitte
Lazarettschiff „Lazi“ auf dem Veringkanal. Fotomontage: H. Kahle

Seit bald einem Jahr ziehen sich die Verhandlungen der Sozialbehörde mit dem Erzbistum Hamburg über die Zukunft des Krankenhausstandortes Groß-Sand hin. Die Verhandlungen sind vertraulich. Bekannt ist nur, dass anstelle eines vollwertigen Krankenhauses eine Stadtteilklinik mit einer ambulanten basismedizinischen und sektorenübergreifenden Versorgung geplant ist. Bei einem Gespräch mit der Initiative „Groß-Sand bleibt“ im Dezember 2025 äußerten Vertreter der Sozialbehörde, dass wegen des schlechten baulichen Zustandes des alten Krankenhauses als Plan B auch erwogen werde, die Liegenschaft Groß-Sand gar nicht zu übernehmen. Genaueres wollten sie sie aber auch dazu nicht sagen (WIR 21.1.26)

Wäre es da aktuell für die Sozialbehörde nach allem nicht auch überlegenswert, als Plan B nach dem Vorbild des jüngsten Grönland-Plans von US-Präsident Trump ein Lazarettschiff zur Versorgung kranker Menschen nach Wilhelmsburg zu entsenden?

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Hermann Kahle

Hermann Kahle schreibt über Kultur, Schule und für den Kaffeepott

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