AUTO- UND BUSarmes Georgswerder!

Die CDU Hamburg-Mitte kritisiert die veränderte Bustaktung des HVV in Georgswerder, vor allem im Zusammenhang mit dem neuen autoarmen Quartier „Kirchenwiese“.

Quartiersplatz neben Bushaltestelle Rahmwerderstraße, Foto: C.Meyer

Wer momentan nach oder durch Georgswerder möchte, braucht Geduld. Durch die großen Baustellen, der WIR berichtete, ist die Hauptstraße Niedergeorgswerder Deich an der Rahmwerder Straße gesperrt und jetzt wurde vom HVV auch noch die Bustaktung verschlechtert. Es gibt nur eine Buslinie, die 154, daher gibt es auch keine Alternativen. Dabei soll der Stadtteil eigentlich kräftig wachsen und moderner werden, laut den Plänen der Stadt. Auf dem Gelände neben der Grundschule „Rahmwerder Straße“, die auch momentan eine große Baustelle ist, sind mehrere Wohnungen und Häuser entstanden. Diese sollen vor allem junge Familien anlocken, die berufstätig sind.

Weniger Busse am Wochenende

Das Quartier „Kirchenwiese“ soll für die Bewohner ein autoarmes Quartier werden, so zumindest der bisherige Plan. Soweit so grün, doch der ÖPNV besteht nur aus einer Buslinie, die wochentags nur alle 20 Minuten fährt. Am Wochenende wurde der Takt jetzt sogar auf alle 30 Minuten gekürzt.

Mit der Schrumpfung des Taktes, verschlechtert sich die Anbindung Georgswerders an die S-Bahn und des nördlichen Kirchdorfs damit gravierend“ kritisiert Jörn Frommann, CDU-Abgeordneter der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Insbesondere älteren Menschen würde damit eine weitere Möglichkeit genommen werden aus den unterversorgten Bereichen raus zu kommen. „Auch wenn sich die Ausdünnung des Taktes zunächst nur auf das Wochenende bezieht, so geht von einer solch praxisfremden Entscheidung ein Signal an mögliche neue Bewohner aus, die wir in Georgswerder dringend brauchen.

Interessant wird es also wenn die neuen Bewohner eingezogen sind und morgens zur Arbeit, beziehungsweise zur S-Bahn-Station Veddel fahren wollen im überfüllten Bus.

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Chris Meyer

Wenn er sich nicht gerade um seine zwei Kinder kümmert, dann ist er auch für den WIR unterwegs auf der Suche nach spannenden Artikeln und Interviews.

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