Die Ausstellung widmet sich dem Zusammenspiel von persönlicher
Erinnerung, kollektivem Gedächtnis und weiblichen Narrativen. Im
Zentrum stehen textile Arbeiten, Zeichnungen und installative
Elemente, die traditionelle Techniken wie Weben, Nähen und Sticken neu
interpretieren und deren oft übersehene kulturelle und
gesellschaftliche Bedeutung sichtbar machen. Dabei entsteht ein
vielschichtiger Raum zwischen Intimität und politischer Aussagekraft.
„Re-remembering!“ versteht Erinnerung als aktiven Prozess: als
Wiederaneignung, Sichtbarmachung und als Form des Widerstands. Die
Arbeiten eröffnen neue Perspektiven auf weiblich geprägte
Wissensformen und stellen etablierte Erzählungen in Frage.

