
Janwillem van de Loo (1. Vorsitzender der Bezirksgruppe der Kleingartenvereine in Wilhelmsburg). Das Thema passte zum Treffen der Bezirksgruppe der Kleingartenvereine in Wilhelmsburg in dieser dunklen und kalten Jahreszeit. Es waren zwei bürgernahe Beamte des Polizeireviers 44 eingeladen: Die Polizeikommissare (PK) Manzella und Stahr. Die Polizisten berichteten aus ihrem Arbeitsalltag und machten deutlich, dass sie für alle Gartenfreund*innen im Stadtteil direkte Ansprechpartner sind. Regelmäßig sind sie in den Anlagen unterwegs und behalten die Lage aufmerksam im Blick.
Gerade jetzt kommt es vermehrt zu Einbrüchen in Gartenlauben. Manche Täter*innen suchen lediglich einen warmen Platz für eine Nacht, andere begehen gezielt Diebstähle oder richten aus reiner Zerstörungswut erheblichen Schaden an. Umso wichtiger sei es – so die Beamten –, Einbrüche und verdächtige Beobachtungen sofort zu melden, entweder telefonisch oder bequem über die Onlinewache. Eines würde oft vergessen: Am Tatort sollte bitte möglichst nichts verändert werden, damit Spuren gesichert und mögliche Zusammenhänge zu anderen Taten erkannt werden können.
Zudem baten die Beamten die Vorsitzenden, die Pacht-Pläne der Vereine stets aktuell zu halten. Ebenso hilfreich sind gut sichtbare Lagepläne in den Schaukästen, die im Ernstfall eine schnelle Orientierung ermöglichen. Auch sollten Pächter*innen eine Inventarliste ihrer Wertsachen bereithalten – das erleichtert die Schadensaufnahme deutlich.
Praktische Sicherheitstipps (nicht nur) für die Wilhelmsburger Kleingärtner*innen
- keine wertvollen Geräte dauerhaft im Garten lagern
- Beleuchtung mit Bewegungsmelder nutzen
- Werkzeuge und Maschinen markieren oder fotografieren
- aufmerksame Nachbarschaft: Verdächtiges direkt melden
Ein kurzer, aber sehr informativer Austausch – und für viele Kleingärten ein gutes Stück mehr Sicherheit.
Beitragsbild: von Christoph Peich/Pixabay

