Jazz in der Hofa

Von Count Basie bis Afro Beat und Elektronik. Sieben Bands stehen am nächsten Freitag und Sonnabend auf dem Programm des zweiten Honigfabrik Jazzfestivals

Das Honigfabrik Jazzfestival geht in die zweite Runde. Open Air auf dem Hof zwischen Hausbooten, Ateliers und Werkstätten! Nach der erfolgreichen Premiere 2021 gibt es auch in diesem Jahr zwei Tage Jazz live in der Honigfabrik.

Am Freitag spielen die SwingING Big Band, Sir Bradley und ROCKET MEN

SwingING Big-Band, Sir Bradley, ROCKET MEN

Die SwingING Big-Band der TU Harburg gibt es seit 2002. Die 17 Musiker sind Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, Professor*innen und ein paar Profi-Musizierende sind auch dabei. Ihr Sound reicht von Count Basie bis Duke Ellington.
Anders als der Name vermuten lässt, ist Sir Bradley eine Frauenband. Die Gruppe sagt über ihre Musik: „Alles wird eingesteckt, mitgenommen, begutachtet und verarbeitet.“ Wunderschöne Melodien entladen sich in SoundPools, eine Musik, die klingt, kracht, ganz nah, ganz fern… und alles ist Jazz.
Die sechs Musiker von ROCKET MEN machen sich auf die Suche „nach dem intergalaktischen Sound“. Dabei treffen jazzige Bläser und Rock-Instrumente auf produzierte elektronische Beats.

Am Sonnabend geht es weiter mit dem Julius Gawlik Trio, dem Giovanni Weiss Projekt, Gabriel Coburgers Quintett Jean Paul und WANUBALÉ

Julius Gawlik Trio, Giovanni Weiss Projekt, Gabriel Coburger, WANUBALÉ

Julius Gawlik ist mit 23 Jahren bei der NDR Bigband eingestiegen, als jüngstes Bandmitglied aller Zeiten. Sein Trio widmet sich der Musik von Charles Mingus und Thelonious Monk und versucht, sie mit eigenen Ideen umzusetzen und dabei neue Wege zu gehen.
Giovanni Weiss sagt zu seiner Musik:
„Django Reinhardt ist immer noch ein wichtiger Bestandteil des Sinti-Swing-Repertoires. Aber Musik bewegt sich nur voran, wenn jeder mit der Inspiration Django Reinhardts auch seinen eigenen Weg geht“,
Der Saxofonist Gabriel Coburger war als Stand-By-Tenorist ebenfalls Mitglied der NDR-Bigband. In einer Konzertbesprechung heißt es über seine Musik: „Er haucht dem Instrument Wucht und Tiefe ein, lässt es wimmern und winseln, brüllen und brummen und leise summen, und steuert das Quintett Jean Paul durch die verschiedenen Wetter und Unwetter.“
Fünf der neun Musiker von WANUBALÉ kennen sich schon seit ihrer Zeit in einem Berliner Musikgymnasium. Dort entstand das Grundgerüst für die Band. Sie sind in und um die Berliner Clubkultur groß geworden, alle hören Dub, Bass Music und Broken Beats. Alle ihre Songs schreiben sie zusammen, alles ergibt sich organisch, genauso wie der Bandname: Es wurde mit Silben gespielt, entscheidend war der Klang.

Programm:

Fr., 19.8.22:
Einlass: 16.30 Uhr
18.00 Uhr: SwingING Big Band
19.30 Uhr: Sir Bradley
21.00 Uhr: Rocket Men

Sa., 20.08.
Einlass: 15.30 Uhr
17.00 Uhr: Julius Gawlik Trio
18.30 Uhr: Giovanni Weiss Projekt
20.00 Uhr: Gabriel Coburgers Quintett Jean Paul
21.30 Uhr: WANUBALÉ

Ticketpreise: Einzelkarten: 20,- €/ 2 Tage: 30, – €

Plus Karten an der Abendkasse und ein kleines Sortiment ermäßigte Karten an der Abendkasse.
An der Tageskasse wird es auch noch Karten geben. Ebenso ein kleines Sortiment ermäßigter Karten.
Kinder frei.

Hermann Kahle

Hermann Kahle schreibt über Kultur, Schule und für den Kaffeepott

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