Laterne! Sonne, Mond und Sterne!

Traditioneller Laternenlauf der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Einsingen auf dem Schulhof. Foto: I. Hahn-Möller

Iris Hahn-Möller/StSW. Schon seit Wochen hatten die Kinder und Lehrer:innen der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg auf die Laternenzeit hingearbeitet: Laternen-Lieder wurden fleißig eingeübt, die Martinsgeschichte wurde gehört, und natürlich hatte jedes Kind seine eigene Laterne im Unterricht gebastelt. Am 8. November wurden dann die Laternen am späten Nachmittag das erste Mal zum Leuchten gebracht.

Mehr als 300 Kinder, Eltern und Lehrer:innen fanden sich zur Dämmerung auf dem Schulhof am Perlstieg ein. Überall war eine positive Stimmung zu spüren, obwohl bei diesem Event natürlich alle Erwachsenen eine Maske tragen und auf Abstand achten mussten. Die Freude aber überwog, endlich wieder eine gemeinsame Veranstaltung zu erleben. Herrlich laut wurde es, als die ersten Laternenlieder gemeinsam angestimmt wurden. Wie in jedem Jahr unterstützten Reena Osterwald (Vorschullehrerin) und Andreas Hinrichs (Jugendmusikschullehrer) mit ihren Akkordeons die hellen Kinderstimmen. Wer von den Eltern nicht textsicher war, nahm die „Elternlaterne“ zur Hand, auf der die Texte geschrieben waren.

Stolz trugen die Kinder ihre leuchtenden Sonnen, Sterne, Monde und Transparentkugeln am langen Stecken vor sich her. In einem langen Zug ging es dann singend und leuchtend entlang des Kanals. Für die Sicherheit sorgte, wie in jedem Jahr, der für die Stadtteilschule Wilhelmsburg zuständige Verkehrslehrer Thorsten Pagel, der allerdings zum letzten Mal teilnahm, weil er im Frühling in den Ruhestand gehen wird. Für seine langjährige, tolle Arbeit bedankte sich das Kollegium mit einem Präsentkorb.

Nicht nur die Eltern waren vom Laternenumzug und der entspannten Atmosphäre sehr begeistert. Vorschullehrerin Reena Osterwald schwärmte: „Ich freue mich sehr, dass trotz der nassen Wetteraussichten so viele Eltern und Kinder gekommen sind. Das hat mich richtig glücklich gemacht!“ Glücklicherweise begann der Regen erst auf den letzten Metern.

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