Neue Räume für die Stadtteilbücherei Veddel – Gute Nachrichten vom Bezirksamt Hamburg-Mitte

Lesekulturzentrum wird langfristig gesichert

Das Bild zeigt die jetzige Stadtteilbücherei Veddel mit Bücherregalen und einer Gruppe Jugendlicher beim Lernen.
Viele Angebote vom Trägerverin Veddel aktiv e. V. in der Stadtteilbibliothek. Foto: Veddel aktiv e. V.

Nicole de Temple, integrierte Stadtteilentwicklung Hamburg-Mitte. Im Zuge der Sanierungs- und Erweiterungsplanung der Schule hatte die Schule Slomanstieg 2020 Eigenbedarf für die Räume der Stadtteilbücherei angemeldet. Daraufhin haben wir gemeinsam mit dem Fachamt Sozialraummanagement und der Behörde für Schule und Berufsbildung nach alternativen Räumen gesucht. Nachdem wir in bestehenden Gebäuden nicht fündig wurden, wurde die Aufstellung von Containern verfolgt. Nach vielen intensiven Prüfungen einzelner Standorte stellte sich dies als nicht realisierungsfähig heraus.
Mit dem Umzug des Projektes der Quartierskünstler:innen nach Dulsberg ab 2022 eröffnete sich dann die Möglichkeit, über die weitere Nutzung der Atelierräume nachzudenken. Wir bedauern sehr, dass das Projekt „Quartierskünstler:innen“ weiterzieht und die Veddel verlässt, freuen uns aber andererseits, dass damit nunmehr Räume vorhanden sind, die jetzt seitens der SAGA für die Stadtteilbücherei zur Verfügung gestellt werden sollen.
Das eröffnet uns für die Stadtteilbücherei in unserem RISE-Gebiet sehr gute Perspektiven! Unserem Ziel der langfristigen Sicherung und Entwicklung zu einem Lesekulturzentrum, sind wir damit ein ganzes Stück näher gekommen. Das insbesondere für die Kinder und Jugendlichen auf der Veddel wichtige Angebot vom Trägerverein Veddel aktiv e. V. geht bereits jetzt weit über eine reine Buchausleihe hinaus. Hier werden verschiedene bildungskulturelle Angebote bereitgestellt, die u. a. in der frühkindlichen Bildung (u. a. Leseförderung) und in den Freizeitangeboten der Kinder und Jugendlichen (auch Ferienprogramme) einen wertvollen Beitrag im Stadtteil leisten.
Wir möchten dabei aber nicht verschweigen, dass es auch andere Institutionen im Stadtteil gibt, die noch Flächen für ihre ebenfalls wichtigen Angebote benötigen und die in diesem Fall leider nicht unterstützt werden konnten. Wir möchten uns auch hier zukünftig dafür einsetzen, diese Bedarfe zu unterstützen.

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