Tod und Leben Wilhelmsburgs – Ein Jane’s Walk auf der Elbinsel am 9. Mai

Zu Ehren von Jane Jacobs werden weltweit um ihren Geburtstag am 4. Mai Jane’s Walks durchgeführt – von und mit Bewohner:innen in der Nachbarschaft

Ein Hafenbecken. Im Vordergrund sitzt eine Kormoran auf einem Pfahl. Im Hintergrund sieht man unscharf einen Deich und dahinter große, rote Backstein-Wohnblöcke sowie zwei hohe, dünne Schornsteine. Das Bild ist am Wilhelmsburger Spreehafen aufgenommen.
Warum sieht es hier so aus, wie es aussieht? Und wie (emp-)finden wir das?
Blick über den Spreehafen zur Harburger Chaussee.
Foto: WIR/Hannes Lintschnig

Darijana Hahn. Die amerikanische Autorin Jane Jacobs (1916 – 2006) hat mit ihren Publikationen die Stadtentwicklung weltweit nachhaltig beeinflusst. Ihr 1961 veröffentlichtes Erstlingswerk „Tod und Leben amerikanischer Städte“ öffnete die Augen für die menschenfeindliche Stadtplanung und zeigt bis heute auf, wie es besser gehen kann.

Über einen Zaun blickt man auf gefällte Bäume und Sträucher, leicht mit Schnee bedeckt, dahinter stehen eckige, vierstöckige Wohnblöcke. HInter ihnen erhebt sich ein langgestrecktes Hochhaus. Der Gesamteindruck des Bildes ist eher trist.
Vorbereitungen für eine Großbaustelle, die dann in Vergessenheit geriet. Ist das gute Stadtplanung? Foto: WIR-Archiv

Auf unserem Walk durch Wilhelmsburg wollen wir uns mit dem Tod und Leben Wilhelmsburgs beschäftigen. Was wir unterwegs sehen, riechen, fühlen wird immer wieder Anlass für Gespräche geben. Warum ist etwas genau so, wie es ist – und nicht anders? Vielleicht fragen wir dabei nach den Gründen und Hintergründen. Wir tauschen uns jedenfalls aus über „unser“ Wilhelmsburg, was uns gefällt, was wir vermissen, was wir bedauern, auf was wir warten und was wir uns wünschen.

Dabei gehen wir gemeinsam, vielleicht in kleinen Teilgruppen, des Weges; das Ziel wird sich ergeben, der Anfang aber ist hier:
Sonntag, 9. Mai, 14 Uhr, Treffpunkt 13er-Bushaltestelle Stübenplatz

Ein Kanal, spiegelnde Wasseroberfläche, links ragt eine Trauerweide ins Bild, rechts sieht man das Heck einer Schute und Gewerbegebäude. Es handelt sich um den Veringkanal.
Wie unterscheiden sich hier wohl ein Spaziergang auf dem Weg am linken Ufer oder auf der rechten Seite an der Industriestraße entlang der Gebäude? Blick vom Nordende des Veringkanals.
Foto: WIR/Hannes Lintschnig

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