WILHELMSBURGER INSELRUNDBLICK

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Groß-Sand: Meinungen aus dem Stadtteil - 20.08.2020

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Groß-Sand: Meinungen aus dem Stadtteil
Die Schließung des Krankanhauses erhitzt die Gemüter

Renè S.:„Groß-Sand gehört zu Wilhelmsburg wie der Eiffelturm zu Paris. Jetzt sind die Wilhelmsburger*innen gefragt. Wenn ihr euer Krankenhaus behalten wollt, solltet ihr jetzt aufstehen. Kämpft für euer Krankenhaus vor Ort!“

Liesel A.: „Bei Arbeitsunfällen in Hafen- und hafennahen Betrieben ist Groß-Sand die erste Adresse. Es ist das Krankenhaus vor Ort mit niedrigschwelligem Zugang … Ein Gesundheitskiosk … oder größeres MVZ  als „Trostpflästerchen“? -  Ein Krankenhaus ersetzen beide nicht.“

Dirk H.: „Eine Stadt mit 54.000 Einwohnern (demnächst 70.000 und mehr) ohne Krankenhaus, kaum vorstellbar. Groß-Sand muss bleiben … Die Wege über Norder- und Süderelbe sind weit … Im Zweifelsfall muss das Land Hamburg als künftiger Betreiber von Groß-Sand einspringen … Sollte sich abzeichnen, dass unser Krankenhaus geschlossen wird, sage ich einen Aufstand der Bevölkerung voraus.“

Martina K.: „Grundsätzlich finde ich es unbedingt notwendig, dass wir hier auf der Insel ein Krankenhaus haben! … Also woran liegt es, dass der Senat nicht schnell die vorhandenen finanziellen Mittel „locker“ macht? Wieder einmal, weil es nur Wilhelmsburg ist?“

Marianne G.: „Auch das Geriatriezentrum zeugt nicht von Verweigerung moderner Konzepte. Es ist eine Anpassung an die Zukunft mit immer älterer Bevölkerung.“


Protest, weil das Krankenhaus und die Pflegeschule dicht gemacht werden. "Wir sind Groß-Sand!" Foto: hk




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