WILHELMSBURGER INSELRUNDBLICK

Die Stadtteilzeitung von Vielen für Alle
 

UNSERE ABLAGE 

Hierher schieben wir alles, was nicht mehr aktuell ist. Wir nennen es nicht "Archiv", weil das womöglich zur Verwechslung mit unserem Zeitungs-Archiv führen würde, das Günter Terraschke auf der "alten" Homepage so prima aufgebaut und gepflegt hat.

Selbstverständlich werden WIR dieses Archiv schnellstmöglich auf die neue Homepage übernehmen! 

Hierher, in unsere Ablage, kommt einfach alles Abgelegte vom 18. April an. Denn wir möchten nicht, dass die Rubriken mit der Zeit so übervoll und damit unübersichtlich werden. Deshalb räumen wir immer wieder auf.

 

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Hofa-Kinderkultur jetzt auch auf Instagram

Musik und Bastelideen für die Zeit zu Hause

PM/hk. Dass die Mädchen und Jungen im Reiherstiegviertel nicht mehr auf die Spielplätze und in die Jugendeinrichtungen gehen dürfen, ist wegen der Corona-Epidemie notwendig. Aber schlimm. Wo im Kinder- und Jugendbereich im 1. Stock der Honigfabrik sonst das Leben tobt, ist es jetzt gespenstisch still. Gianna Baumann von der Hofa-Kinderkultur sagt: „Es ist hier richtig einsam ohne die Kids.“ Und sie macht sich Sorgen um die Kinder, die jetzt wochenlang zu Hause hocken müssen.

Deshalb gibt es die Kinderkultur der Honigfabrik jetzt auch auf Instagram: www.instagram.com/kinder-kultur-hofa, oder ihr googelt einfach Honigfabrik/Kinderkultur. Hier findet ihr Bastelideen und Musikangebote gegen die Corona-Langeweile, z.B. ein selbstgemachtes Memory oder eine verschickbare Umarmung oder eine Online-Musikstunde zum Mit- und Nachmachen für alle Kinder, die an der musikalischen Früherziehung teilnehmen. Hier könnt ihr euch auch für den Newsletter der Kinderkultur anmelden, in dem ihr euch über Neuigkeiten im Programm, Ferienanmeldungen, events und Veränderungen informieren könnt. 

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Hinter verschlossenen Türen geht es weiter

Das Bürgerhaus Wilhelmsburg (BüWi) in Zeiten von Corona

PM/Bürgerhaus Wilhelmsburg. Das Bürgerhaus Wilhelmsburg ist weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen. Das bedeutet aber nicht, dass dort nicht hinter den verschlossenen Türen weiter für die Bürger*innen gewirkt würde. Dazu Leiterin Katja Scheer: "Wir machen zum Beispiel ,Putz- und Flickarbeiten': Dinge, für die wir sonst im laufenden Betrieb gar nicht bzw. zu wenig Zeit finden. Stühle wurden gereinigt, Böden gebohnert, Schrauben nachgezogen, gestrichen, Lagerräume aufgeräumt. Die Kolleg*innen in der Haustechnik, Bankett- & Putzabteilung arbeiten ordentlich daran, dass unser Haus gut im Schuss bleibt, damit unsere Gäste sich nach der Schließung bei uns wieder rundum wohlfühlen können."

Viele andere der Kolleg*innen des BüWis sind im Home-Office oder arbeiten mobil außer Haus. Die programmatische Arbeit ist nicht gestoppt – ganz im Gegenteil: Vom Home-Office aus plant das Musik-von-den-Elbinseln-Team z.B. die digitale Jamsession der „Weltkapelle Wilhelmsburg“ und „48h Wilhelmsburg“ wird neu gedacht (siehe auch „Musik – jetzt erst recht“).

Im Rahmen des Projektes „Die Insel liest“ werden Büchertaschen für Familien im Stadtteil verteilt. Der „Preuschhof-Preis für Erstleserliteratur“ wird digital ausgeschrieben. Das Bürgerhaus versucht, Künstler*innen bei der Antragstellung um eine Corona-Soforthilfe zu unterstützen, hält telefonischen Kontakt zu den Seniorinnengruppen, denen ihr wöchentlicher Treffpunkt im Bürgerhaus fehlt, und versucht auch hier, Hilfen zu vermitteln.
Weitere Ideen des Teams sind in der Prüfung. "Anregungen nehmen wir gerne entgegen", so Katja Scheer.

Und natürlich laufen auch die Raumvermietungen weiter: Das BüWi nimmt gerne Buchungsanfragen für die Zeiten nach der Allgemeinverfügung entgegen.

Kontakt: www.buewi.de

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"48h Wilhelmsburg 2020" für Zuhause

Lausche Deiner Nachbarschaft!  Vom 12. – 14. Juni 2020 Online, im Radio und Fernsehen sowie an einigen ausgewählten (nicht)öffentlichen Orten der Elbinseln

Nun ist es raus: 48h Wilhelmsburg wird in diesem Jahr hauptsächlich ein digitales Festival. Plakat: Studio Ranokel

Sarah Steidl/Musik von den Elbinseln. 48h ist die Summe aller Beteiligten und die kollektive (Musik-)Seele des Stadtteils. Das ganze Jahr über wird 48h in Planungsrunden, an zahllosen Schreibtischen und in mehreren hundert Meeting-Stunden vorbereitet. 48h Wilhelmsburg ist seit 11 Jahren das Schaufenster des Netzwerk Musik von den Elbinseln. Ein Wochenende lang bespielen Musiker*innen jeder Kultur, aller Genres, Professionalisierungs- und Altersstufen von der Veddel und aus Wilhelmsburg 48h lang ihre Nachbarschaft. Das Festival bringt Musik, Orte und die Nachbarschaft zusammen.       
Wie können wir das auch in Zeiten einer Pandemie sicher umsetzen? Wie kann der Spirit entstehen, der in den vergangenen 10 Jahren in jedem Juni 20.000 Menschen aus dem Großraum Hamburg in unsere Nachbarschaft führte, um diese in all ihren Facetten zu erkunden? Wir haben unsere Köpfe zusammengesteckt und auch für dieses Jahr ein 48h Wilhelmsburg geplant, denn wir möchten weiterhin die Vielfalt der Hamburger Elbinseln in voller Pracht präsentieren! Nun aber kontaktlos via Internet, Radio und Fernsehen. Aber auch in geschlossenen Hinterhöfen und in der Weite des Deiches. 
Es wird verschiedene kleine nachbarschaftliche Innenhofkonzerte geben, die allerdings nicht öffentlich zugänglich sein werden, sondern für die jeweils dort lebende Nachbarschaft bestimmt sind.  
Im Fokus steht dieses Jahr unser Online-Programm. The show must go online! 48h Wilhelmsburg 2020 kommt zu euch nach Hause! Am Wochenende wird es viele verschiedene Livestreams geben. Mit dabei sind unter Anderem die Minibar, die Deichdiele und das Café Nova! Viele Musiker*innen werden außerdem aus ihren Wohnzimmern von zu Hause aus streamen. Teil des Programmes sind außerdem Videos und Podcastfolgen, die wir im Bürgerhaus aufgenommen haben. Wie immer bei 48h wurden Orte und Musiker*innen zusammengebracht: Unsere Konzerte und Podcasts sind deshalb nicht nur Konzertaufzeichnungen, sondern stellen immer auch den Ort vor an dem das Konzert eigentlich hätte stattfinden sollen. Bereits jetzt wird es bis zum 48h Wilhelmsburg Wochenende einiges von uns zu sehen und zu hören geben! Jede Woche Mittwoch erscheint unser Podcast „Listen to your neighbourhood“ und bis zum 48h Wochenende werden immer Montag bis Freitag um 20:00 Uhr Konzerte online auf unserer Website ausgestrahlt. Für unsere eigenen Videoproduktionen und unseren Podcast haben wir ein Medienpartnerschaft mit TIDE geschlossen.  
Das 48h-Programm befindet sich derzeit im ständigen Werden und kann unter www.mvde.de/48h-wilhelmsburg/onlineprogramm-2020 nachgelesen werden.  
Wir möchten mit unserem Online-Programm der Nachbarschaft die Freude bereiten, auch in diesen Zeiten Musik aus Wilhelmsburg und von der Veddel zu genießen und vor Allem möchten wir damit die Musiker*innen unterstützen, die durch die Pandemie und dem damit zusammenhängenden Wegfall von Konzerten starke finanzielle Einbußen haben. Statt Geld im Hut oder an der Bar zu lassen, können Musiker*innen deshalb durch den Spendenbutton auf unserer Website unkompliziert unterstützt werden! So entsteht in gewisser Weise ein waschechter 48h Moment der Begegnung und Solidarität: Nur eben Online.  
 48h Wilhelmsburg für Zuhause findet vom 12. – 14. Juni statt.      
 
Mehr Informationen unter https://www.mvde.de, auf https://www.facebook.com/musikvondenelbinseln/ und auf https://www.instagram.com/musik_von_den_elbinseln/.       
 
Rückfragen zu 48h Wilhelmsburg an Kai Sieverding, https://kai@musikvondenelbinseln.de.    
 48h Wilhelmsburg ist eine Veranstaltung des Bürgerhauses Wilhelmsburg und des Netzwerks Musik von den Elbinseln.

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48h kommt schon jetzt zu euch nach Hause!

Das 48h-Team hat für euch mit einigen der Musiker*innen, die sich für 48h Wilhelmsburg 2020 beworben haben, Konzerte aufgenommen, die täglich von Montag bis Freitag um 20 Uhr online auf der Website http://www.mvde.de/ ausgestrahlt werden!

Bis zum 10. Juni spielen noch:

03. Juni Superbad @ Café Belem
04. Juni Motherfunkers @ Wildwuchs Brauwerk Hamburg
05. Juni Gipsy Swing Time @ SV Vorwärts 93 Ost e.V.
08. Juni Grup Mihman @ Kaffeeliebe
09. Juni Happy Haken @ Zonck - Billiard Café und Musikkneipe
10. Juni R.J. Schlagseite @ Hofcafé Schröder

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 Aus für die A26 Ost?

hk. Die traurige Zeit der Corona-Pandemie beschert uns in diesem Frühjahr unerwartet wochenlang um die fünfzig Prozent weniger Autoverkehr – ruhigere, freiere Straßen, viel bessere Luft. Und damit ein einmalig eindrucksvolles Argument für eine grundlegende Verkehrswende. Die Auto-Diskussion nimmt wieder Fahrt auf. Da mutet es schon absonderlich an, wenn am letzten Montag am Moorburger Elbdeich der Baubeginn des nächsten A26-Abschnitts feierlich begangen wird – mit dem üblichen Ritual, coronamäßig leicht abgewandelt:  Fünf Männer mit Schaufel und Mundschutz und Sicherheitsabstand zueinander machen den ersten Spatenstich für die A26-West (siehe auch „Bis hierhin und nicht weiter“). Und schon zum Ritual gehören auch die Reden, dass die neue Autobahn das umliegende Straßennetz „extrem“ entlaste, den Lärm mindere und das Ganze natürlich erst mit dem nächsten Abschnitt, der A26-Ost durch Kirchdorf bis zur A1, komplett sei. Aber wird es – auch angesichts aller Coronafolgen  – dazu noch kommen? Eine Eilmeldung mit einer vertraulichen DEGES-Notiz, die wir kurz nach der Feier in Moorburg vom Kaffeepott-Recherchenetzwerk Unterelbe erhielten (siehe unten), legt eher die Vermutung nahe, dies könnte auch der letzte Spatenstich gewesen sein.

Grafik: Kaffeepott-Recherchenetzwerk Unterelbe/hk

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Verdammt lang her – oder?

Aus der alten Wilhelmsburger Zeitung, Ausgabe vom 3.5.1977  (originale Rechtschreibung)

Neues Gesetz: Mehr Bürgerbeteiligung bei Planungen

Die Beteiligung des Bürgers bei der Aufstellung von neuen Bebauungsplänen in seiner unmittelbaren Nachbarschaft soll noch erweitert und intensiviert werden. Das sieht eine Novelle zum Bundesbaugesetz vor. Auch in Hamburg muß man nun nach neuen Formen und Wegen suchen, um diese Bürgerbeteiligung noch mehr zu verstärken. Denn die Zeiten sind auch in Hamburg endgültig vorbei, wo an den Bedürfnissen des Bürgers vorbeigeplant werden konnte. Und gerade die jüngsten Auseinandersetzungen um den Bau der sog. Osttangente (Stadtautobahn) im Norden Hamburgs machen das deutlich. Die unterschiedlichen Auffassungen darüber, wie diese Bürgerbeteiligung künftig geregelt werden soll, kam in der Aprilsitzung der Harburger Bezirksversammlung zum Ausdruck.

Danach hat sich der Stadtplanungsausschuß der Bezirksversammlung über längere Zeit eingehend mit diesem Problem befaßt. Man kam überein, in einem Redaktionsausschuß eine gemeinsame Stellungnahme zu erarbeiten, die dann von der Bezirksversammlung abgesegnet werden sollte. Die CDU-Vertreter in diesem Ausschuß nahmen jedoch nicht an diesen Beratungen teil, sondern sie brachten ein eigenes Papier zu diesem Komplex ein. Nach diesem Papier sollten nur Bebauungspläne von „wesentlicher“ Bedeutung für den Bezirk öffentlich diskutiert werden. Außerdem sollte künftig von „Einzelanhörungen“ durch die Fraktionen Abstand genommen werden.

Von der SPD- und FDP-Fraktion wurden diese Vorschläge als Rückschritt gegenüber der bisherigen Regelung bezeichnet. Bekanntlich kann der Senat bereits heute auf Antrag entscheiden, daß ein bestimmter Bebauungsplan im Zustand der Beratung mit der Bevölkerung „öffentlich“ diskutiert wird. Diese Möglichkeit möchten die beiden Fraktionen generell für sämtliche Bebauungspläne erwirken, ohne daß der Senat hier überhaupt noch tätig wird. Von der SPD wird darüber hinaus noch gefordert, daß künftig Bebauungspläne eines Bezirks nur noch von der jeweils zuständigen Bezirksversammlung beschlossen werden sollen. Nur bei Differenzen zwischen dem Senat und der Bezirksversammlung soll die Bürgerschaft eingeschaltet werden, die dann „das letzte Wort“ sprechen wird.

Aus diesem Grunde fordert die SPD-Fraktion mit Unterstützung der FDP auch die Ausschaltung des Verwaltungsausschusses beim Landesparlament (es handelt sich um einen Unterausschuß der Deputation, der hauptsächlich mit Architekten besetzt ist) beim Bebauungsplanverfahren. Dieser Ausschuß soll in der Vergangenheit häufig das Planverfahren verzögert haben. Dagegen wandte sich der Sprecher der CDU-Fraktion, Dieter Schläfke, der ebenfalls Mitglied der Baudeputation ist. Nach Schläfkes Auffassung sollte man auf die Anhörung dieser Fachleute nicht verzichten.

Mit der Mehrheit der SPD/FDP-Stimmen wurde das Koalitionspapier gegen die Stimmen der CDU-Opposition angenommen.

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  Verdammt lang her – oder?

Aus der alten Wilhelmsburger Zeitung, Ausgabe vom 13.4. 1977  (originale Rechtschreibung, gekürzt)

Ostern im Schnee ...

... das hätten sich die meisten überall und auch in Wilhelmsburg anders gedacht.

Die Wilhelmsburger jedenfalls stellten sich richtig ein: Die meisten waren die Feiertage lieber im hause geblieben. Woran man das merkte? Autos standen wie sonst zu Feierabendzeiten vor der Tür in den Straßen. Weiter war es sehr aufschlußreich, daß der Sonnabendmarkt so überfüllt war mit Käufern, wie selten ...

Die Sonne schien gelegentlich und das allererste Grün war auch schon zu sehen. Krokusse, Forsythien, Seidelbast, Osterglocken und natürlich Stiefmütterchen und Osterlämmchen belebten das Bild. Sie ließen sich alle durch das Wetter nicht aufhalten...

Und nun ist Ostern 1977 vorbei. Die Kinder müssen wieder zur Schule, alles geht seinen Gang. Und die vielen, die von ihrer Reise nicht wiederkommen, weil sie, wie gesagt, gar nicht weg waren, können vergnügt ihre Moneten zählen. Etwa für Pfingsten ..., denn dann soll es ja zauberhaftes Wetter geben. Na, täuf man aff.

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Bis hierher und nicht weiter!

In den Koalitionsverhandlungen von SPD und Grünen geht es auch um die Weiterführung der A26 durch Moorburg und Kirchdorf-Süd bis zur A1. Der Widerstand gegen die Pläne wird breiter

hk. Trotz Corona-Einschränkungen – das Ritual für den Start zum nächsten A26-Bauabschnitt wollten sich die Autobahnbauer nicht nehmen lassen. Am 11. Mai gaben Dirk Brandenburger, Technischer Geschäftsführer der für das Projekt verantwortlichen DEGES GmbH, und mehrere Verkehrspolitiker mit dem symbolischen „Spatenstich“ in Moorburg grünes Licht für den nächsten Bauabschnitt der A26. Die A26-West schließt die 8,7 Kilometer lange Lücke zwischen Neu Wulmstorf und der A7. Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, betonte in seiner Ansprache, mit der 2025 in Betrieb gehenden A26-West werde „die B73, unfallträchtig und stauanfällig..., endlich entlastet und Anwohner vor Verkehrslärm geschützt.“ Und auch die Notwendigkeit des Weiterbaus bis zur A1 wurde mehrfach betont. Der noch amtierende Wirtschaftssenator Westhagemann sagte, nach der A26-West brauche man auch die A26-Ost, die Verlängerung der Autobahn über Moorburg hinaus zur A1 nach Stillhorn. Das ganze schließe sich ja erst mit der A26-Ost. Er glaube, dass hier der Wirtschaftsverkehr extrem die Straßen entlasten könne.

Am Eingang zur Spatenstich-Veranstaltung hatten sich mehrere Vertreter*innen vom Bündnis Verkehrswende Hamburg mit einem Transparent „Bis hierher und nicht weiter“ versammelt. Der Planfeststellungsbeschluss  zu dem jetzt begonnenen Abschnitt  sei zustande gekommen, sagten sie, nachdem die Naturschutzverbände mit ihren Einwendungen die massivsten Beeinträchtigungen der Natur und Landschaft vermindern konnten. Daher sei die Weiterführung der A26 bis zur A7 „akzeptabel“. Aber für eine Verlängerung der A26 über Moorburg und Wilhelmsburg zur A1, also die A26-Ost,  gebe es keinen Bedarf. Unter anderem, da das Autobahnkreuz Maschen schon die Autobahnen A1, A7 und A39  miteinander verknüpfe. Die Argumente gegen die Autobahnstrecke durch Moorburg und Kirchdorf-Süd liegen seit langem auf dem Tisch. Der WIR hat regelmäßig darüber berichtet.

Protest gegen die A26 Ost: In Moorburg ... Foto: hk

Das Bündnis Verkehrswende Hamburg betont in seiner Presseerklärung zum „Spatenstich“ noch einmal: „Die A26-Ost widerspricht diametral den Anforderungen einer Verkehrswende, die ein wesentlicher Beitrag für den Klimaschutz ist. Die der A26-Ost-Planung zugrunde liegenden Prognosen eines stetigen Wachstums des motorisierter Individual-Verkehrs und des Straßen-Schwerlastverkehrs sind ... völlig überholt und keine tragfähige Bedarfsbegründung.“  Eine weitere Kritik ist die Konkurrenz der A26-Ost zur geplanten neuen Köhlbrandquerung. Dirk Holm vom Bündnis Verkehrswende Hamburg meinte: „Die Haupthafenroute mit der Köhlbrandquerung und nicht die weit von den Terminals entfernte A26-Ost ist die Hinterlandanbindung der Hamburger Seehäfen an das Autobahnnetz. Warum sollte der Bund einen Großteil einer zwei bis drei Milliarden teuren Köhlbrandquerung zahlen, wenn die A26-Ost, wie die DEGES erklärt, erheblichen Schwerlastverkehr von der Köhlbrandbrücke abzieht und diese damit so gut wie entbehrlich macht?“

... und vor dem Hamburger Rathaus: "A 26 Ost stoppen!". Foto: Bündnis Verkehrswende

Zwei Tage nach dem „Spatenstich“ standen am Mittwoch die Aktivist*innen vom Bündnis Verkehrswende Hamburg gemeinsam mit Vertreter*innen der Umweltverbände NABU und BUND vorm Hamburger Rathaus. Drinnen fanden die  Koalitionsgespräche über die Verkehrspolitik statt. Die Grünen forderten laut Presseberichten  eine Überprüfung der A26-Ost, angesichts abnehmender Umschlagsmengen im Hamburger Hafen. Hingegen will die SPD an dem veralteten Vorhaben festhalten.  Auf dem Rathausmarkt erläuterten die Autobahngegner*innen der Presse ihre Einwände. So bemängelte Manfred Brasch vom BUND,  dass die geplante Trassenführung der A26-Ost durch ein Landschaftsschutzgebiet führe - mit Tier- und Pflanzenarten, die vom Aussterben bedroht seien. Auch die Greenpeace-Gruppe Hamburg wandte sich am Mittwoch in einem offenen Brief „Verkehrswende jetzt“ an die Koalitionäre: „Hunderttausende Hamburger waren in den letzten Monaten auf der Straße mit einer eindeutigen Botschaft: Unsere Stadt muss mehr für den Klimaschutz tun und die Maßnahmen dazu müssen jetzt auf den Weg gebracht werden!“ Und neben anderen Forderungen heißt es: „Stoppen Sie den Bau neuer Autobahnen wie beispielsweise der Hafenquerspange A26-Ost.“ Die gleiche Forderung stellt in einer Presseerklärung das neue „Hamburger Bündnis Mobilität“, ein Zusammenschluss aus 30 Organisationen, darunter der ADFC, der Fahrgastverband Pro Bahn und der HVV-Fahrgastbeirat.  Die Forderung nach einem Stopp der Planungen für die A26-Ost hat inzwischen ein erhebliches Echo gefunden. Fernsehen und mehrere Printmedien bis hin zur Süddeutschen Zeitung haben über die Aktion auf dem Rathausmarkt berichtet. Ob Grüne und SPD bei ihren Verhandlungen in irgendeiner Form auf die Forderungen eingehen, ist nach allen Erfahrungen wenig wahrscheinlich. Die Koalitionsgespräche zum Thema Verkehr wurden am Mittwoch nach stundenlangen Diskussionen abgebrochen. Am Sonntag wird weiterverhandelt. Dann wird man sehen.

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Wer geht mit uns online?

WIR brauchen Unterstützung bei der Pflege unserer neuen Homepage.

Ab Juni kommt der WIR wieder als gedruckte Papierzeitung heraus - und das ist auch gut so. Dennoch möchten wir das neue Netzzeitungs-Format unbedingt aufrecht erhalten. Wir erreichen damit neue, überwiegend jüngere Leser*innen - und auch Schreibende. Das ist toll! Beide Gruppen möchten wir nicht wieder verlieren. Außerdem liegt die Zukunft von Zeitungen generell im Netz, auch WIR werden irgendwann ganz umstellen müssen.

Doch beide Ausgaben parallel kann unsere Redakteurin Sigrun auf Dauer nicht allein wuppen. Deshalb: Wer hat Lust, die WIR-Homepage weiter zu betreuen? Dafür musst Du/müssen Sie kein Grafik- oder Web-Profi sein. Es ist ziemlich einfach, sich technisch in die vorliegende Maske einzuarbeiten. Wir haben dafür extra etwas Unkompliziertes mit eher geringem Gestaltungsspielraum ausgesucht. Wichtiger ist, dass Ihr Interesse und ein Händchen für redaktionelles Arbeiten habt und Lust, Euch in die inhaltliche Gestaltung des Online-WIRs einzufuchsen. Alles natürlich in Zusammenarbeit mit uns, der WIR-Redaktion.

Der WIR ist ein ehrenamtliches Projekt - der Spaß am Zeitungmachen, die Verbindung zum Stadtteil, die Arbeit in der netten Redaktionsgruppe stehen im Vordergrund, nicht Perfektion oder Profi-Anspruch.

WIR freuen uns auf Dich/auf Sie!

Wenn Interesse besteht, bitte melden unter: briefkasten@inselrundblick.de

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Liebe Leserinnen und Leser!

Inzwischen gibt es ja einige Lockerungen der Einschränkungen in der Corona-Krise, doch ist die Lage noch immer zu unübersichtlich und unsicher, als dass WIR eine breit gestreute Auslieferung der Zeitung und die Sicherheit unserer Austräger*innen gewährleisten könnten.

Außerdem: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste: Nicht gleich leichtsinnig werden! Damit keine zweite Welle dazwischenkommt. Dann können wir den gedruckten Wilhelmsburger InselRundblick im Juni auch wieder überall auslegen. Wir glauben fest daran, es möglich machen zu können. Wir gehen davon aus, dass ein vernünftiges gemeinsames Arbeiten in allen Bereichen der Zeitungsproduktion dann endlich wieder funktioniert! Bis dahin wird der Online-WIR regelmäßig aktualisiert - reingucken lohnt sich also immer.

Diesmal also nochmal nur online. WIR hoffen sehr, dass nun auch unsere treuen Rätselrater*innen den Online-WIR entdecken und sich nicht vom Raten werden abhalten lassen - umso mehr, da es dieses Mal auch wieder ein Glas Honig zu gewinnen gibt. Bernhard Vogt vom BUND-Naturerlebnisgarten im Inselpark Wilhelmsburg hat uns angeboten, für Willis Rätsel während der Sommersaison monatlich ein Glas von dem Honig zu spenden, den die Bienen dort im Garten eingetragen haben. Das freut uns sehr und wir bedanken uns herzlich!

Unsere Redaktionssitzungen finden nun bei Wind und Wetter im Freien statt, inklusive Abstandhalten und Händewaschen am Garten-Wasserhahn. Dabei haben wir Ausblick auf die wunderschöne Nacht-Viole, die Sie im Bild links sehen. Mit Kaffee und Kuchen stehen wir auch mal einen Schlechtwetter-Nachmittag durch. Doch zum Glück ist es ja meistens schön. Nutzen auch Sie das schöne Wetter, denn an der frischen Luft ist das Ansteckungsrisiko sehr gering.

Eure Redaktion

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Kunst- und Ateliertage 2020: Wer möchte mitmachen?

Jetzt anmelden für das Kunstwochenende 19. + 20.9.2020!

Kathrin Milan. Bei den Elbinsel-Kunst- und Ateliertagen kann jede*r mitmachen, der/die künstlerisch auf Wilhelmsburg tätig ist. Wer kein eigenes Atelier hat, kann sich einfach einen Ausstellungsort in einem Cafe u.ä. organisieren oder bei mir, der Organisatorin Kathrin Milan, melden.
Die Ateliertage finden am 19. und 20. September jeweils von 12 bis 19 Uhr statt. Bitte meldet euch bis zum 7. Juni 2020 online an. Auf der Internetseite findet sich das Anmeldeformular.
www.kunst-und-ateliertage.de
Kathrinmilan@web.de
Kathrin Milan: 0176-21190991

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"48 h Wilhelmsburg"-Update

Das Netzwerk Musik von den Elbinseln arbeitet an digitalen Alternativen für die 48h in diesem Ausnahme-Sommer. Auch ganz kleine reale Konzerte sind in der Planung

Das könnte auch in diesem Sommer gehen: Fensterkonzert bei den 48h Wilhelmsburg 2018. Foto: hk

hk. Das erste Online-Zirkeltreffen des Netzwerks hat schon stattgefunden und auch die erste Online-Session der Weltkapelle Wilhelmsburg. Im neuen Musik-von-den-Elbinseln-Newsletter heißt es: „Unser Experiment die Session der Weltkapelle dieses Mal online stattfinden zu lassen war spannend und hat großen Spaß gemacht. Online haben einige Musiker*innen letzten Montag zwischen 19.30 und 21 Uhr ihre Videos gepostet. Wir sind mal wieder zusammen "am gleichen Ort" gewesen und haben ein wenig schnacken können, wenn auch nur über die Kommentarfunktion und über Livestreams von zuhause.“

Zur Zeit läuft die Produktion des Podcasts an, in dem ganz nach dem Motto „Listen to your Neighbourhood“ die Buntheit und Vielfalt der musikalischen und nachbarschaftlichen Elbinseln dargestellt werden soll. Die erste Podcastfolge erscheint am 20. Mai. Bis zum zweiten Juniwochenende sind 4 bis 6 Folgen geplant.

Außerdem werden 15 verschiedene Videoaufzeichnungen vorbereitet, die Orte und Bands der Elbinseln vorstellen. Sie sollen spätestens am 48h-Wochenende als großes digitales Programm auf der Webseite von Musik-von-den-Elbinseln bereitgestellt werden. Und, wie es im Newsletter heißt: „Wir bemühen uns diese Formate nicht nur digital, sondern auch analog via Fernsehen und Radio in die Wilhelmsburger Haushalte zu bekommen - denn wir wissen, dass nicht alle Menschen in unserem Publikum digital zu erreichen sind.“

Aber es soll am 48h-Wochenende auch in diesem Jahr reale „physische“ musikalische Begegnungen geben, auch wenn sich größere Veranstaltung ja verbieten. Im Netzwerk wird nachgedacht über „flexible Konzertmomente z.B. in Innenhöfen von Wohnkomplexen und Seniorenheimen, von Balkonen und Fenstern und in Treppenhäusern, auf der Straße in Form eines Musiktrucks oder auf den Kanälen auf einer schwimmenden Bühne.“ Das meiste wird anders sein, aber wir können auch in diesem Sommer gespannt sein auf die 48h Wilhelmsburg.

Kontakt:

Musik von den Elbinseln

Tel.: 040-75201714

Mail: news.@musikvondenelbinseln.de

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Musik? – Jetzt erst recht ...

Die 48h können in diesem Sommer nicht in gewohnter Form stattfinden. Das Netzwerk Musik von den Elbinseln plant Alternativen

hk. Corona, Corona ... – auch die 48h Wilhelmsburg können in diesem Sommer nicht stattfinden – jedenfalls nicht in der gewohnten Form mit vielen Menschen und Musik kreuz und quer durch den ganzen Stadtteil. Aber das Netzwerk Musik von den Elbinseln plant für die nächste Zeit viele Alternativen, „die den 48h-Spirit transportieren, unsere Community stärken und alle Musiker*innen und Orte, die es jetzt dringend benötigen, unterstützen.“

So wird es bald die erste Folge eines „48h Podcasts“ geben, in dem man der Musik  verschiedene Musiker*innen aus dem Viertel lauschen, Orte kennenlernen und Gäste aus dem Stadtteil zu verschiedenen Themen hören kann. Weitere Ideen sind z.B. ein 48h-Song, Videostreams von Konzerten an unterschiedlichsten Elbinsel-Orten, ein Merci-Kiosk, ein 48h-Sampler oder ein Community-Konzert.

Diesmal etwas anders: Musik von den Elbinseln. Foto: hk

Außerdem gibt es in der nächsten Zeit alle zwei Wochen einen Newsletter. Dazu das Netzwerk: „ Wir möchten den Newsletter  nutzen, um die Aktivitäten der Musiker*innen besonders in dieser Zeit zu sammeln, so sichtbar zu machen und einander die Zeit zu Hause versüßen. Außerdem wollen wir die Aktivitäten der Orte und ihre Crowdfunding Kampagnen unterstützen und euch über den aktuellen Planungsstand zu unseren Projekten auf dem Laufenden halten. Alle  Musiker*innen, Kulturbetriebe, Veranstaltungsorte und Restaurants in Wilhelmsburg und auf der Veddel sind von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen. Lasst uns einander Mut machen und gemeinsam solidarisch handeln, damit wir alle in unserem Stadtteil diese Zeit gut überstehen und uns auf ein vielleicht mal etwas anderes 48h Wilhelmsburg 2020 freuen können!“ Im Newsletter findet Interessierte und Fans auch das Neueste über Spendenkampagnen und Tipps, wie sie einzelne Veranstaltungsorte in Wilhelmsburg unterstützen können.  

Kontakt: news@musikvondenelbinseln.de

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Kostenloser Zugang zu den digitalen Angeboten der Bücherhallen Hamburg

PM. Auch die Bücherhallen Hamburg möchten dazu beitragen, die Einschränkungen im Alltag, mit denen wir alle konfrontiert sind, ein wenig erträglicher zu machen und Langeweile zu vermeiden. Deshalb bieten wir allen Hamburgerinnen und Hamburgern jeden Alters ab sofort für die Dauer von sechs Wochen einen kostenfreien Zugang zu den digitalen Angeboten der Bücherhallen. Leihen Sie eMedien in der Onleihe und bei OverDrive, streamen Sie Filme (filmfriend) und Musik (freegal/Naxos) und lernen Sie mit Ihren Kindern tigerbooks kennen. Schülerinnen und Schüler finden unter unseren Online-Angeboten wertvolle Datenbanken wie statista, den Informationsdienst Munzinger, alle Ausgaben von Duden-Basiswissen Schule und diverse weitere Nachschlagewerke und Linksammlungen. Wichtig auch für Eltern: Da Ausleihen und Vormerkungen nur in der eBuecherhalle möglich sind, entstehen keine Versäumnis-, Mahn- oder Vormerkgebühren.

Das Angebot gilt ausschließlich für Hamburger*innen. Anmelden können sich: 1. Interessierte, die noch keine Kundenkarte der Bücherhallen besitzen. --- 2. Kund*innen, deren derzeitige Kundenkarte nicht aktiv ist. Der Sperrgrund der vorhandenen Kundenkarte ist hierbei nicht relevant. --- 3. Kinder und Jugendliche. Die Einwilligung (Erlaubnisschein) der Eltern muss nicht schriftlich vorliegen.

Und so funktioniert es: Übermitteln Sie nachfolgende Daten per E-Mail an service@buecherhallen.de oder an eine unserer Stadtteilbibliotheken: Nachname, Vorname --- Geburtsdatum --- Geschlecht --- PLZ und Ort --- E-Mailadresse (wenn vorhanden), sonst Telefonnummer. Sobald die Kundenkarte in der Bücherhalle ausgestellt wurde, werden Ihnen Ihre Zugangsdaten (Kundennummer und Passwort) per E-Mail zugesendet. Ist keine Mailadresse vorhanden, werden Ihnen die Daten telefonisch übermittelt.
Sie haben weitere Fragen? Das Servicetelefon ist unter der Telefonnummer 040/42 60 60 zu erreichen.

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Die Bücherhalle Kirchdorf ruft zum wöchentlichen Schreibwettbewerb auf!

Wöchentlich dienstags werden 5 neue Dinge auf unseren Portalseiten veröffentlicht. Sie sollen eine Rolle in deiner Geschichte spielen. Mitmachen können Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren

PM. So kannst du mitmachen: Schau dir die Bilder auf unserem Internet-Portal an. Schreibe Deine Geschichte dazu auf. Unten auf das Blatt mit Deiner Geschichte schreibst Du: "Geschichte Nr. " mit der aktuellen Nummer (Erläuterung: die Geschichte, die ab dem 7. April geschrieben werden sollte, war die Geschichte Nr. 1, die Geschichte, die ab dem 14. April geschrieben werden sollte, war die Geschichte Nr. 2 usw.) --- Deinen Namen und Dein Alter --- Deine Adresse --- Deine Telefonnummer und gerne eine Mailadresse. So kommt Deine Geschichte zu uns: 1. per Mail (gerne auch ein Foto von deiner handschriftlichen Geschichte) an kirchdorf@buecherhallen.de. --- 2. Oder Du wirfst sie uns in den Briefkasten der Bücherhalle. Achtung: Deine Geschichte muss bis eine Woche dienstags nach der Veröffentlichung der Bilder bei uns angekommen sein. Jede Woche veröffentlichen wir die drei besten Geschichten auf unseren Portalseiten. Und es gibt etwas zu gewinnen! Die Gewinne schicken wir per Post an euch. Bücherhalle Kirchdorf --- Wilhelm-Strauß-Weg 2 --- 21109 Hamburg --- Telefon 040/ 754 23 58

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WILLIS RÄTSEL April

Liebe Rätselfreund*innen,

Herr Witte hat uns wieder ein sehr schönes Rätsel gemacht - aber natürlich hat er es für einen gedruckten WIR geplant. Jetzt digital, sind wir leider noch nicht so weit, dass wir eine Datei direkt zum Ausfüllen am Bildschirm erzeugen könnten.

Was Sie tun können:

  • das Rätsel schnell abzeichnen
  • vorsichtig ein etwas dünneres Blatt Papier auf den Bildschirm halten und das Rätsel durchpausen (hab ich probiert! Geht!)
  • einen Screenshot machen, als .pdf speichern und ausdrucken
  • den Bildschirm mit dem  Rätsel abfotografieren und ausdrucken.

Ansonsten ist alles wie gehabt: Schicken Sie das Lösungswort auf einer Postkarte oder per E-Mail an den WIR, wie immer gilt: Leserliche Postadresse nicht vergessen! Einsendeschluss ist diesmal der  1. Mai 2020. Zu gewinnen gibt es diesmal wieder zwei Beanie-Babies, einen Highlight-Eisbecher vom Eisdealer am Weimarer Platz sowie ein WIR-Buchpaket.

Nun zu unserem Rätsel in Ausgabe 3/2020. Das Lösungswort lautete "Impressum". Gewonnen haben: Margrit Holl, einen Highlight-Eisbecher, Lucie Drückhammer, ein WIR-Bücherpaket, Susann Schultz, zwei Beanie-Babies, und Monika Schulz, den Ausstellungskatalog vom Atelier Freistil. WIR gratulieren!
Die Gewinner*innen werden benachrichtigt.

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Stellungnahme: BUND Hamburg lehnt Bau der A26 Ost ab

Der Bau der sogenannten Hafenpassage geht am Bedarf vorbei, führt zu mehr Autoverkehr und schadet dem Klima. Petition gestartet

PM BUND/bearb. WIR. „Ein Autobahn-Neubauprojekt in dieser Größenordnung und zu diesen Kosten ist nicht zeitgemäß. Statt autogerechter Angebotsplanung bedarf es eines Verkehrs-konzeptes, das einen besseren Öffentlichen Personennahverkehr zum Gegenstand und die Klimafolgen im Blick hat“, so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.
Der BUND fordert deshalb auch von der Behörde für Umwelt und Energie eine Stellungnahme zu den Planungen und den Auswirkungen des Projektes auf die Hamburger Klimaschutzziele.
Zudem gebe es für diesen extrem teuren Autobahn-Neubau keine Rechtfertigungsgrundlage. Die Planunterlagen nehmen Bezug auf den veralteten Hafenentwicklungsplan 2012. Dort seien aus heutiger Sicht völlig überhöhte Umschlagsprognosen zugrunde gelegt worden. Die zwingend erforderliche neue Köhl-brandquerung ab 2030 mache die A 26 Ost zudem weitgehend überflüssig. Weiterhin kritisiert der BUND, dass die A26 Ost wertvollen Naturraum zerstören würde. Die geplante Trassenführung verläuft unter anderem durch Flächen, die unter Land-schaftsschutz stehen. In dem Gebiet finden sich allein 53 Pflanzenarten, die auf der „Roten Liste“ stehen und mehr als 80 Brutvogelarten, von denen 12 gefährdet und vier sogar vom Aussterben bedroht sind. Neben der Abgabe seiner Stellungnahme hat der BUND auch eine Petition für den Stopp der A26 Ost gestartet: www.bund-hamburg.de/keine-neue-stadtautobahn/

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Laufend gegen die Festung Europa

Unter dem Motto #LeaveNoOneBehind  fand am 13. April am Spreehafen in Wilhelmsburg ein
antirassistischer Solidaritätslauf statt. Rund 70 Leute liefen dabei insgesamt 600 Kilometer um den Spreehafen

Arthur Schmidt/Aktionsteam Solidaritätslauf. In der letzten Woche wurde von Seiten der Bundesregierung verkündet, dass Deutschland nun 50 unbegleitete Minderjährige aus dem griechischen Flüchtlingslager Moria aufnehmen wird. Bei der katastrophalen Situation von über 20.000 Geflüchteten in dem Lager, wo sich 1300 Menschen einen Wasserhahn teilen, ist das nicht einmal ein Tröpfchen auf den heißen Stein. Währenddessen werden für die Einreise von 80.000 Erntehelfer*innen Flugzeuge gechartert, damit der deutsche Spargel nicht zu teuer wird. Es zeigt sich also wieder einmal, dass die eingeforderte Solidarität an nationalstaatliche Konstrukte gebunden werden soll, obwohl gerade der Corona-Virus diese Grenzen permanent überwindet und dabei sogar Erster Klasse reist.
Doch nicht nur an den EU-Außengrenzen herrschen katastro-phale Zustände, sondern auch innerhalb dieses Staates werden der Solidarität in der nationalen Krisengemeinschaft Grenzen gesetzt, wenn es beispielsweise um die Unterbringungs-bedingungen von Geflüchteten geht oder um Menschen, die über gar kein sicheres Zuhause verfügen. In Hamburg hat die Stadt als eine erste Reaktion auf die Corona-Krise das Lampedusa-Zelt, das sieben Jahre am Steindamm stand, unter fadenscheinigen Gründen entfernen lassen. Seitdem wird auch jeglicher öffentlicher Protest von Seiten der Staatsmacht unterbunden, die nun mithilfe des Bußgeldkatalogs über ein Machtinstrument verfügt, dass den autoritären Charakter der Corona-Krise unterstreicht.

Als politische Reaktion auf diese autoritären Zustände und für die Generierung von Spendengeldern zugunsten antirassistischer Projekte wurde ein Sponsored Run in Wilhelmsburg initiiert. Der Sponsored Run basierte auf der Grundidee, dass die Teilneh-menden vorher Sponsor*innen für jeden zurückgelegten Kilometer finden. Im Gegensatz zu sonstigen Laufveranstaltungen gab es bei der Aktion keine feste Startzeit, sondern einen losen Start-Zeitraum von acht Stunden, bei dem es darum ging, „sich nicht vorbeizudrängeln, sondern stattdessen gemeinsam und solidarisch Ausdauer zu zeigen“.
Gleichzeitig war die Fortbewegungsart nicht vorgegeben, sodass auch der Spaziergang oder das Inlinern am Deich ein Beitrag waren. Darüber hinaus bewegten sich an diesem Tag an zehn weiteren Orten Menschen dezentral. Um einer Ansteckung mit dem Corona-Virus vorzubeugen, konnten sichere Abstände eingehalten und Menschenansammlungen vermieden werden. Der Sponsored Run zeigt so auch, wie Menschen aus dem allgemein verkündeten „Social Distancing“ ein verantwortungsvolles, gemeinsames „Physical Distancing“ machen können.

Der antirassistische Sponsorenlauf startete am Südufer des Spreehafens. Foto: ein

Sichtbar waren an dem Tag zahlreiche politische Meinungsäußerungen und Statements, sei es auf der Kleidung der Teilnehmenden, auf Transparenten oder in der näheren Umgebung der Laufstrecke.
Anknüpfend an andere kreative Protestformen wie den Fahrrad-Corso durch St. Pauli oder das gemeinsame Schlangestehen in Potsdam, bietet ein antirassistischer Sponsored Run die Möglichkeit verantwortungsbewusst und solidarisch im öffentlichen Raum sichtbar zu sein.

Wir unterstützen mit der Aktion die Forderung der Initiative „Open the Hotels Hamburg“ und plädieren für eine Umwidmung der  leerstehenden Luxussuiten und aller anderen Hotelzimmer für Menschen, die eben kein Zuhause haben. Außerdem ist dort genug Platz für all die Menschen, die sofort aus den griechischen Flüchtlingslagern und von den EU-Außengrenzen (z.B. Bosnien) evakuiert werden müssen, damit die hygienischen Zustände dort nicht zur unkontrollierten Ausbreitung des Virus führen. Denn echte Solidarität kennt keine Grenzen!

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Eine breite Friedensbewegung ist jetzt notwendiger denn je!

Auch in Corona-Zeiten müssen wir den Kampf gegen Aufrüstung und Kriegsgefahr verstärken. Das Thema „Frieden“ ist in diesen Tagen der Pandemie in den Hintergrund geraten. Die Ostermärsche mussten abgesagt werden. Ein Bündnis verschiedener Friedensgruppen hatte zu einem virtuellen Ostermarsch aufgerufen, an dem sich rund 2000 Menschen beteiligten unter anderem mit Beiträgen zu den Rüstungsexporten und Forderungen zur Aufnahme Geflüchteter. Im Folgenden veröf-fentlichen wir Auszüge aus einer Erklärung der Friedensinitiative Hamburg-Süd vom 6. April 2020

Friedensinitiative Hamburg-Süd. Ist die Tatsache, dass die Bundeswehr medizinische und logistische Ressourcen für den Kampf gegen das Virus hat, ein Segen? Nein! In den letzten 15 Jahren wurden jährlich durchschnittlich mehr als 40 Milliarden Euro für Rüstung und Bundeswehr ausgegeben. Hätte man das Geld stattdessen für zivile Medizintechnik, Ärzte und Pflege ausgegeben, wäre ein weltweit einmaliges vorbildliches Gesundheitssystem entstanden. Die Verwendung dieser Gelder für Kriegsvorbereitung hat daher den Kampf gegen Katastrophen geschwächt.

Wenn die Prognosen der Regierung über die Ausbreitung der Corona-Pandemie richtig sind, müssen die vorhandenen Ressourcen der Bundeswehr natürlich genutzt werden. Denn die Pandemie trifft auf ein Gesundheitswesen, das durch die Einführung des Profitsystem und Privatisierung mit dem Abbau zehntausender Pflege- und Reinigungskräfte und anderer Sparmaßnahmen als zwangsläufige Folge geschwächt ist. Natürlich müssen unter diesen Bedingungen die fünf Bundeswehrkrankenhäuser, die 3.000 Ärzt*innen, die tausenden Sanitäter und Pflegekräfte unter fachkundige zivile Kontrolle gestellt und im Kampf gegen das Virus genutzt werden. Das gilt auch für die ca. 150.000 weiteren jungen und gesunden Händepaare, die 7500 LKWs, die mehr als 300 Hubschrauber, das Desinfektions- und Baumaterial usw. Alle diese nun einmal vorhandenen Ressourcen müssen jetzt statt für das „Kriegshandwerk“ für notwendige zivile Aufgaben wie den Aufbau von Lazaretten, Kranken- und Materialtransporte herangezogen werden. Also:

Nutzung der Ressourcen der Bundeswehr unter ziviler Leitung - ja! Einsatz der Bundeswehr im Inneren - unter welchem Vorwand auch immer nein! Denn das hieße den Bock zum Gärtner machen. Für den Kampf gegen Krisengewinnler, Schieber und Wucherer ist die Bundeswehr ungeeignet und für Einsätze gegen Streiks und Demonstrationen wollen wir sie nicht. Die Trennung von Polizei und Militär ist eine im Grundgesetz verankerte Lehre aus dem Faschismus und daher Tabu! Wir rufen alle Menschen zur höchsten Wachsamkeit auf. Die politischen Kräfte und Militärs, die schon immer den Einsatz der Bundeswehr im Inneren gegen das eigene Volk öffnen wollten, versuchen die Corona-Krise für ihre Ziele auszunutzen: Durch einfache Gewöhnung an den faktischen Einsatz, durch Gesetzesänderungen z.B. im Infektionsschutzgesetz bis hin zu Änderungen des Grundgesetzes. Wir sagen: Hände weg vom Einsatz der Bundeswehr im Inneren!

Jetzt Auslandseinsätze beenden! Zwei-Prozent-Ziel canceln! Die geplanten jährlichen Defender-Manöver absagen! Keine Tornado-Nachfolger kaufen! Der UN-Generalsekretär Guterres hat die Menschheit angesichts der Bedrohung durch das Virus aufgefordert, alle Kriege zu beenden. Stattdessen Kramp-Karrenbauer in der FAZ vom 28. März: „Im Kabinett haben wir ... konkrete Ausrüstungs- und Rüstungsvorhaben benannt, die wir ... brauchen und der Nato auch zugesagt haben. Wer an diesen Zielen Abstriche macht, der macht Abstriche an der Sicherheit Deutschlands.“ Konkret heißt das: Während wir durch gesundheitliche und finanzielle Sorgen abgelenkt sind, schaffen die Regierenden fast unbemerkt Tatsachen: Die Auslandseinsätze der Bundeswehr wurden verlängert; die Erhöhung der Rüstungsausgaben auf 2 % der Wirtschaftsleistung (!) durch Karrenbauer und Maas bekräftigt; eine jährliche Durchführung (!) von Manövern, wie das wegen Corona gestoppte „Defender 2020“, bestätigt. Und jetzt will die Regierung noch vor Ostern (!) milliardenschwere Nachfolger für die Tornadokampfflugzeuge bestellen - unter anderem amerikanische F-18, damit die Bundeswehr in Büchel lagernde amerikanische Atomwaffen im Kriegsfall weiter in von den USA bestimmte Ziele tragen kann.

Das alles ist blanker Zynismus. Notwendig wäre es, sich auf den weltweiten solidarischen Kampf gegen die Pandemie und ihre Folgen zu konzentrieren, die Mittel für Notleidende zu verstärken und nicht notwendige Ausgaben zurückzufahren. Stattdessen wird auch hierzulande weiter an der Aufrüstungsspirale gedreht, um im Konzert der Großmächte mitzumischen, und so die Kriegsgefahr erhöht.


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"Gestern war noch Krieg"

hk. Die Landeszentrale für politische Bildung und der Thienemann-Esslinger-Verlag haben eine literarische Anthologie zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs herausgegeben. Wie war das damals, der Umgang mit der Schuld, der Alltag im Bombenkrieg, die Kapitulation? Das Buch „Gestern war noch Krieg“ richtet sich an junge und ältere Leser*innen und versammelt Texte von bekannten Kinderbuchautorinnen und -autoren wie Gudrun Pausewang, Christine Nöstlinger, Klaus Kordon, Uri Orlev, Anke Bär und vielen anderen.  Es lädt dazu ein, sich im Unterricht oder auch am Abendbrottisch mit den Ursachen, der Geschichte und den Folgen der NS-Herrschaft und ihren Verbrechen auseinanderzusetzen. Die Publikation enthält neben den literarischen Texten erläuternde Sachtexte, eine Zeitleiste und ein Glossar. Darüber hinaus finden sich auf der Homepage der Landeszentrale für politische Bildung begleitende Anregungen für den Unterricht und die außerschulische Bildungsarbeit. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus ist der Infoladen der Landeszentrale, Dammtorwall 1, ebenso wie die Hamburger Schulen bis auf unbestimmte Zeit geschlossen. In folgenden Ausnahmefällen können Lernende maximal fünf Publikationen per Mail bestellen: zur Vorbereitung auf den Mittleren Schulabschluss, die berufliche Ausbildung und das Abitur. Die Besteller*innen erhalten einen Abholtermin. Bestellung über Mail: doris.balzer@bsb.hamburg.de

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Mehr Menschlichkeit!

In einem offenen Brief an den Hamburger Bürgermeister fordert Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees, die Zurückführung des Gesundheitswesens in gesellschaftliche Verantwortung und die medizinische Versorgung für alle, ob mit oder ohne Papiere. Wir geben hier den Brief in leicht gekürzter Form wieder.

Sehr geehrter Herr Dr. Tschentscher,
die globalisierte Welt steht Kopf, ist durch ein Virus in einen Schlamassel geraten. Es bedarf der Anstrengung aller, um diesen Kampf zu gewinnen, um Leben zu retten und zu helfen. Die einen müssen die Quarantäne aushalten, die anderen ganz strikt zuhause bleiben – und sehr viele müssen unter schwierigen und oft prekären Bedingungen ihre Arbeit tun.
Dies ist auch die Zeit großer, mitfühlender Menschlichkeit, die Zeit der Held*innen, die helfen, wo immer es ihnen möglich ist. "Menschenleben vor Profit", dieses Diktum steht noch, zumindest für die Ortsansässigen. Wie lange diese Linie hält, werden die nächsten Wochen zeigen. Die in Pflegeberufen Arbeitenden warnen schon seit vielen Jahren: "Gesundheit ist keine Ware". Die Kommerzialisierung von Pflege, Gesundheit und Krankheit zeigt in dieser Krise überdeutlich ihre Schwächen. Das Gesundheitswesen muss in gesellschaftliche Verantwortung zurückgenommen werden.
Und auch hier, im wohlhabenden, geordneten Stadtstaat, werden Probleme drastisch deutlich: Es fehlt an sicheren Schlafplätzen für Bedürftige, an ärztlicher Versorgung für Geflüchtete ohne Obdach und für Menschen ohne Papiere. Wir fordern:
       

  • Medizinische Versorgung für alle – für jeden Menschen, ob mit oder ohne Papiere, ohne Ansehen der Person oder des Versichertenstatus.
  • #OpenTheHotels! Leerstehende Hotels öffnen! – Das fordern freiwillige Helfer*innen. Hören Sie auf diese Gruppen. Frankfurt am Main hat das getan.
  • #LeaveNoOneBehind! Lasst niemanden zurück! – In den Lagern für Geflüchtete an den europäischen Außengrenzen herrschen unmenschliche Zustände. Gerade für die Schwächsten dort und für die Kinder muss dringend gesorgt werden. Hamburg hat – wie viele Städte – sich schon bereit erklärt zur Aufnahme. Jetzt muss gehandelt werden – sofort!

Könnten wir uns je verzeihen, wenn wir diesem Elend auf den griechischen Inseln gleichgültig zuschauen?
Wir hoffen, dass Hamburg, unsere Stadt, ein Beispiel setzt für mehr Menschlichkeit!
Mit freundlichen Grüßen, Esther Bejarano


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Mittwoch, 27. Mai 2020, 18 – 18:48 Uhr

48 Minuten mit Folky June

 

Online-Konzert aus der Deichdiele in Wilhelmsburg

Wir befinden uns im Mai 2020. In ganz Hamburg-Wilhelmsburg lässt Corona die Konzertkultur verstummen. In ganz Wilhelmsburg? Nein! Bei Musik von den Elbinseln und in der Deichdiele wird weiter an möglichen Formaten geschraubt, musiziert und gestreamt.
 Dieses Mal gibt es die 48 Minuten online, und zwar mit der Band Folky June!

Am 27.05. von 18 bis 18:48 Uhr wird aus der Deichdiele das Konzert mit Folky June gestreamt. Der Eintritt ist frei. Foto: Band

 

Folky June sind 3 Frauen, 3 Stimmen und 14 1⁄2 Saiten - Liebe auf den ersten Ton. Seit Anfang 2019 widmen sich Anna, Dina & Katja der gemeinsamen Leidenschaft für Folk/Bluegrass-Musik. Mit Banjo, Gitarre, Geige und mehrstimmigem Gesang verbinden die drei Musikerinnen Spielfreude, Musikalität und Charme zu einem mitreißenden Hörerlebnis.        

Was sind eigentlich die 48 Minuten Wilhelmsburg?      
Jeden Monat ertönt für 48 Minuten eine Band von den Hamburger Elbinseln an einem schönen Ort auf den Elbinseln. So zelebrieren wir allmonatlich die riesige musikalische Vielfalt unserer Inseln! Wer Lust hat, die nächsten 48 Minuten mitzugestalten, bleibt nach dem Konzert einfach zum digitalen Zirkeltreffen. Hier treffen sich Ideen, Musiker*innen und Orte! Alle interessierten Akteur*innen sind eingeladen und herzlich willkommen, alle Ideen und Themen zur Musik auf den Elbinseln einzubringen.

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Auch im Mai erscheint der WIR noch einmal ausschließlich online!

Trotz der "Lockerungen" ist die Corona-bedingte Lage noch immer zu unübersichtlich und unsicher, als dass WIR eine breit gestreute Auslieferung der Zeitung und die Sicherheit unserer Austräger*innen gewährleisten könnten.

sic. Deshalb haben wir uns dafür entschieden, auch im Mai weiter nur online zu bleiben. Damit das schöne "Oh-heute-kommt-der-neue-WIR"-Gefühl wenigstens ein bisschen aufkommt, werden wir ab heute, Mo., 11.5., bis Do., 14.5. (dem ursprünglichen Erscheinungstag der gedruckten Zeitung), eine kleine Aktualisierungspause machen. Schauen Sie also am Donnerstag wieder rein - da gibt's was Neues!

Am 11. Juni erscheint der WIR wieder in gedruckter Form. Wir glauben fest daran, es möglich machen zu können. Wir gehen davon aus, dass ein vernünftiges gemeinsames Arbeiten in allen Bereichen der Zeitungsproduktion dann endlich wieder funktioniert! Bis dahin wird der Online-WIR regelmäßig aktualisiert - reingucken lohnt sich also.

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Er ist noch da! Frühlingshimmel über dem ersten, zarten Grün im Wilden Wald am Ernst-August-Kanal. Die Waldretter Wilhelmsburg kämpfen weiter um seinen Erhalt!  Foto: Leandra Boxberger

Bürgerbegehren durch Corona ausgebremst?

Initiative „Der Wilde Wald bleibt“ kann keine Unterschriften mehr sammeln. Vorgezogener Bürgerentscheid oder Fristverlängerung gefordert

Waldretter/Alexandra Werdes. Wie wichtig Stadtnatur in unmittelbarer Nähe des Wohnortes ist, wird in diesen Tagen des Corona-Shutdowns deutlich. Für viele, besonders ältere Menschen stellen Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jetzt ein Risiko dar. Da kann der Weg vom Stübenplatz zum Inselpark schon zu weit sein. Horst Dillmann, 75, empfindet es deshalb als umso dringlicher, sich für den Erhalt des Waldes am Ernst-August-Kanal einzusetzen. Dillmann ist Vertrauensmann des Bürgerbegehrens, mit dem die Initiative „Der Wilde Wald bleibt“ das vom Senat beschlossene Baugebiet „Spreehafenviertel“ zwischen Harburger Chaussee und Vogelhüttendeich noch verhindern will. Doch der Corona-Virus schränkt nicht nur die Bewegungsfreiheit ein – die Schutzmaßnahmen machen auch das Sammeln von Unterschriften bis auf weiteres unmöglich.

Ein Rotkehlchen im Wilden Wald. Diese Gartenvögel mögen vor allem die niedrigeren Schichten des Waldes. Foto: Leandra Boxberger

„Über 2.000 Unterschriften haben wir jetzt zusammen“, sagt Horst Dillmann „Vielleicht sind es sogar noch mehr – aber wir wissen es nicht, denn wir können im Moment nicht einmal mehr alle Unterschriftenlisten einsammeln, weil die Geschäfte und Restaurants geschlossen sind.“ Die Initiative hätte eigentlich noch bis zum 14. Mai Zeit gehabt, die erforderliche Zahl von 6237 Unterschriften im gesamten Bezirk Mitte zu erreichen. Doch seit Anfang März sind ihr die Hände gebunden.

„Dabei hatten wir uns gerade von den Frühlingsmonaten noch mal einen Schub erhofft, wenn der Flohmarkt und viele Draußen-Veranstaltungen wieder stattfinden und die Leute auf der Straße leichter anzusprechen sind.“ Statt dessen: Alle Auslegestellen wie Buchhandlungen und Kulturzentren sind dicht, Infostände auf dem Markt verboten, die Bezirksämter teilweise geschlossen, Veranstaltungen finden nicht statt.  „Die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sind ohne Frage richtig und wichtig“, sagt Dillmann. „Aber es kann nicht sein, dass damit demokratische Rechte ausgehebelt werden.“ Immerhin handelt es sich um das erste Bürgerbegehren in der Wilhelmsburger Geschichte. Die Initiative hat sich deshalb an den Bezirk gewandt mit der Forderung, dass die Bezirksversammlung in dieser historisch einmaligen Ausnahmesituation von der Möglichkeit Gebrauch macht, einen vorgezogenen Bürgerentscheid herbeizuführen. Nach einem erfolgreichen Bürgerbegehren wäre solch ein  Bürgerentscheid im Bezirk sowieso der nächste Schritt gewesen, den die Initiative gehen kann, um das geplante Bauprojekt noch zu verhindern. Sollte die Bezirksversammlung dieser Vereinfachung des Verfahrens trotz der außergewöhnlichen Umstände nicht zustimmen, erwartet die Initiative, dass zumindest die Frist für das Sammeln der Unterschriften um die Dauer der Kontakteinschränkungen durch Corona verlängert wird.  

Die Nester sind schon gebaut: Der Wilde Wald mit seinem Abwechslungsreichtum aus Bäumen und Sträuchern, stehendem und liegendem Totholz bietet für viele Vogelarten hervorragende Nistmöglichkeiten. Foto: Leandra Boxberger

„Wir sind jetzt gespannt, welche Lösung die Politiker hier finden, um das Engagement der Bürgerinnen und Bürger nicht ins Leere laufen zu lassen“, sagt Initiativensprecherin Regina Leidecker. Sie beobachtet, dass das Thema Natur den Menschen gerade in der Krise näher rückt. Etliche Spazierwege, die vor wenigen Jahren noch durch erholsames Grün führten, seien den Wilhelmsburger*innen inzwischen genommen. Entlang von Reichsstraße und Assmannkanal klaffen zur Zeit riesige Baustellen. „Im Wilden Wald blühen jetzt die Heckenkirschen auf und die Vögel sind besonders aktiv“, sagt Leidecker. „Viele Menschen empfinden diese Naturerlebnisse als sehr tröstlich.“Vor einigen Tagen wurden am Waldrand über dem Kanal sogar Fledermäuse gesichtet. Die Waldretter werden weiterhin alles tun, um das grüne Kleinod mitten im Reiherstiegviertel zu erhalten“, betonen Dillmann und Leidecker. „Wir lassen uns von der Corona-Krise nicht ablenken."



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Hamburgs Schulen öffnen ihre Türen für erste Unterrichtsangebote

Schritt für Schritt geht es wieder los. Hamburger Schulbehörde folgt den Empfehlungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

PM/bearb. WIR. Die Schüler*innen der Abschlussklassen können sich ab dem 27. April in der Schule auf ihren Schulab-schluss vorbereiten. So werden in der Woche ab dem 27. April die Klassenstufen 9, 10 und 13 der Stadtteilschulen, 10 und 12 der Gymnasien, 9 und 10 der Regionalen Bildungs- und Beratungszentren sowie die Abschlussklassen der Berufsbildenden Schulen erste Präsenzangebote zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen bekommen.

Eine Woche später, am 4. Mai, beginnen die Unterrichtsangebote für die Klassenstufe 4 der Grundschulen, die Klassenstufen 6 und 11 der Gymnasien sowie die Klassenstufe 12 der Stadtteilschulen. Das neue schulische Unterrichtsangebot betrifft damit vier der neun Klassenstufen der Stadtteilschulen, vier der acht Klassenstufen der Gymnasien und eine der fünf Klassenstufen der Grundschulen.       

Damit sich niemand infiziert, werden alle Klassen in kleine und strikt getrennte Lerngruppen mit höchstens 15 Schüler*innen aufgeteilt. Diese Lerngruppen bekommen dann intensiveren, aber in der Stundenzahl reduzierten Unterricht, der durch Fernunterricht zu Hause ergänzt wird. Der Wechsel beider Unterrichtsformen ermöglicht es, dass nur wenige Schüler*innen gleichzeitig in der Schule sind. Bis zu den Maiferien sollen die Schulen Schritt für Schritt die entsprechenden Unterrichtsangebote aufbauen. Das neue Unterrichtsangebot ist ein vorsichtiger erster Schritt, aber noch nicht vergleichbar mit dem vollen Unterrichtsprogramm vor der Corona-Krise. 

Insgesamt profitieren an den Grundschulen rund 20 Prozent und an den Gymnasien und Stadtteilschulen rund 45 Prozent aller Schüler*innen von dem neuen Unterrichtsangebot in der Schule.

Regelungen für Risikogruppen – Notbetreuung an Kitas für Kinder von Lehrkräften Besorgten Eltern und Lehrkräften kommt die Schulbehörde entgegen. Kranke Kinder müssen nicht in die Schule. Schülerinnen und Schüler werden auch dann von der Teilnahme am Unterricht befreit, wenn sie gesund sind, aber in häuslicher Gemeinschaft mit Personen leben, die im Fall einer Infektion besonders gefährdet wären. Dies ist etwa dann der Fall, wenn Vater oder Mutter nach einer Organtransplantation Immunsuppressiva einnehmen müssen. In Bezug auf die Lehrkräfte gilt selbstverständlich dasselbe. Um die Betreuungsprobleme von Lehrkräften mit kleinen Kindern zu lösen, haben Schul- und Sozialbehörde vereinbart, dass Lehrkräfte jederzeit die Notbetreuung der Hamburger Kindertagestätten in Anspruch nehmen können.

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Läuft weiter ...

sic. So, nun sind WIR schon 12 Tage online mit unserer neuen Homepage. Eure Klickzahlen, liebe Leser*innen, sind ermutigend und begeistern uns. Bitte weiter so!

Langsam kriegt die Sache Format ... 

Ich lerne fast täglich hinzu - was im Netz geht und was nicht geht. Was wir anders machen müssen - und dürfen. Große Bilder in Farbe zeigen zu können, das ist z. B. toll. Es ist auf den 1. Blick auch großartig, bei den Textlängen nicht immer an die Seitenanzahl, die Druckkosten und die Schlepperei für die Austräger*innen denken zu müssen. Führt aber nicht unbedingt zu besseren Texten. Eher im Gegenteil. Begrenzung hilft, sich auf das Wesentliche zu fokussieren und die Dinge auf den Punkt zu bringen. Außerdem haben Sie, liebe Leser*innen, vermutlich online genaus wenig Lust wie auf Papier,  uns Autor*innen auf den Pfaden unserer Aus- und Abschweifungen zu folgen.

Was noch fehlt

Das Einzige, was jetzt noch fehlt, sind die digital-technischen Finessen. So Knöpfchen, wo man draufklicken kann: "zum Seitenanfang" oder "Link" oder "weiterlesen" oder "pdf". Das muss ich jetzt noch rausbekommen, wie das geht. Erstmal waren mir die Inhalte und dass sie möglichst gut sortiert und frisch auf die Seiten kommen, wichtiger. Aber, wie immer: Ich bin dran.

Unterstützung für   Ratsuchende

In unserer Rubrik RAT UND HILFE finden Sie Informationen, wie Sie mit den sozialen Einrichtungen - zum Beispiel dem LOTSEN, der ELTERN-SCHULE, der SCHULDNERBERATUNG usw. - Kontakt aufnehmen können. Diese Einrichtungen haben zur Zeit wegen Corona geschlossen. Sie bieten aber fast alle Rat und Hilfe per Telefon, Mail oder Chat an. Auch geben wir in RAT UND HILFE einige Tipps und Adressen für die Beantwortung von Fragen zu dem Corona-Virus und dem Umgang damit an.

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Nach 25 Jahren die erste Ausgabe ausschließlich online!

Die Corona-Krise hat in diesem Monat auch den (Papier-) WIR  eingeholt. WIR lassen uns jedoch nicht unterkriegen und probieren etwas Neues: eine Online-Zeitung, die fortlaufend mit aktuellen Artikeln und Informationen gefüttert wird. Diese Erwartung wird sowieso immer öfter an uns herangetragen - so packen wird die Gelegenheit beim Schopf und versuchen es. Und weil das mit unserer bisherigen Technik nicht so gut geht, und unser langjähriger Webmaster Günter Terraschke gern langsam mal in den WIR-Ruhestand gehen würde, haben wir auch gleich noch eine neue Homepage eingerichtet.

Darin üben wir uns nun. Wir sind hier Lernende. Sie, liebe Leser*innen, sind Zeug*innen unseres digitalen Learning-by-Doings! Bitte seien Sie nicht so streng mit uns ...

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EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser!

Schon in unserer Märzausgabe mussten wir den Ausfall von Veranstaltungen und die vorläufige Schließung sozialer und kultureller Einrichtungen melden. Seither mussten etliche weitere Geschäfte und Einrichtungen wegen der Epidemie ihre Türen schließen. Fast alle Veranstaltungen, die im März-WIR noch angekündigt waren, können wegen der großen Ansteckungsgefahr nicht stattfinden. Das Motto ist „Der Norden bleibt zu Hause.“

Mit der Verteilung unserer Märzausgabe hatten wir bereits erhebliche Schwierigkeiten, weil etliche unserer Auslagestellen geschlossen waren. Inzwischen sind das noch mehr geworden. Selbst eine stark reduzierte Auflage hätten wir im April kaum in den Stadtteil bringen können.

Außerdem ist uns die Gesundheit unserer Austräger*innen sehr wichtig. Wir nehmen die Aufforderung zur Kontaktvermeidung ernst und wollen die ehrenamtlichen Austräger*innen nicht unnötig der Gefahr einer Ansteckung aussetzen.

Deshalb also gibt es im April den WIR erstmals in 25 Jahren ausschließlich online.

Eine lokale Berichterstattung ist gerade in diesen Wochen wichtig: Denn es gibt ja weiterhin wichtige Nachrichten, die mit der verdammten Epidemie überhaupt nichts zu tun haben. Das Rad der Geschichte dreht sich weiter. Die Politik schläft nicht, auch wenn sie mit Corona ziemlich doll beschäftigt ist.

Aber auch was den vermaledeiten Virus angeht, möchten wir Informationen, Tipps und Hilfe weitergeben. Zum Beispiel, wie Beratung und Unterstützung in sozialen oder psychischen Notlagen online und telefonisch möglich sind. Oder welche Online-Angebote die vorübergehend geschlossenen Läden, Kulturinstitutionen und Einrichtungen haben. Wie geht es weiter in den Schulen? Wo kann man Rat und Hilfe bekommen bei Fragen zu Corona?

Deshalb werden wir ab 18. April bis Mitte Mai auf dieser Seite fortlaufend und tagesaktuell berichten, so gut wir können. Unser Webmaster Günter Terraschke, der die gedruckte Ausgabe des  Wilhelmsburger InselRundblicks seit Jahren ins Netz stellt, kann nun zumindest einmal eine wohlverdiente Pause einlegen. Wie es dann online mit uns weitergeht, werden WIR sehen ...

Die WIR-Redaktion arbeitet für diese Ausgabe unter Ausnahmebedingungen. Wir mailen hin und her, wir telefonieren, und die meisten Recherchen müssen plötzlich auch elektronisch gemacht werden. Die Redaktionskonferenz findet nur noch kurz und zu zweit, mit 1,50 Meter Abstand, statt. Wir vermissen unsere munteren Redaktionssitzungen, den gemeinsamen Produktionstag, den Klönschnack mit den Austräger*innen.

Noch etwas sehr Schönes haben wir zu berichten: WIR erhielten kürzlich eine großzügige Spende von einer Leserin. Da auf der Überweisung nur der Name steht, können wir uns leider nicht persönlich bedanken und machen es deshalb auf diesem Wege: Liebe Spenderin, ganz herzlichen Dank! Es wäre schön, wenn sich Nachahmer*innen finden würden. Unser Sparschwein oben links freut sich immer.

Unbedingt bedanken möchten wir uns auch bei jenen Anzeigenkund*innen, die sofort bereit waren, bei unserem Online-Experiment mitzumachen! Das bedeutet uns sehr viel.

Ihre Redaktion

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Sonnabend, 25. April, und Sonntag, 26. April, jeweils von 18 bis 2 Uhr

Digital erleben: Lange Nacht der Museen in 38 Hamburger Museen

Die Lange Nacht der Museen in Hamburg lädt zum geballten digitalen Kulturschmaus ein: Wer auf Facebook und YouTube "Lange Nacht der Museen" folgt, genießt vom Sofa aus virtuelle Rundgänge, Kurator*innenführungen, Do-It-Yourself-Anleitungen, Musik und Liveschaltungen in 38 Museen. Die Videos sind am Sonnabend und Sonntag frei zugänglich und verfügbar. Viele Beiträge sind von den teilnehmenden Häusern extra neu produziert

PM/Anika Stracke. Sie besuchen den Energieberg Georgswerder digital. Sie schlendern vom Sofa aus durch die Auswandererhallen Ballinstadt auf der Veddel. Das Deutsche Hafenmuseum stellt sich und seine inhaltlichen Pläne in einem animierten Erklär-Film vor. Bleiben Sie wach und verfolgen Sie im electrum, was Licht mit Menschen macht.  Im Medizinhistorischen Museum schauen Sie aus der Corona- in die Cholera-Zeit zurück und lernen, wie man Körperteile aus Wachs modelliert. Im FC St. Pauli-Museum führen Kurator*innen live durch’s Millerntor und in die neue Dauerausstellung. Das Universitätsmuseum ruft zur digitalen Aktion: Wofür würden Sie Flugblätter machen und wie würden die aussehen? Das Internationale Maritime Museum nimmt Sie mit auf eine Live-Führung zum französischen Ocean-Liner SS Normandie. Im Komponisten-Quartier tönen die Tasten des frisch restaurierten Tafelklaviers von Johannes Brahms. Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme lädt per Livestream zur Spurensuche auf dem Gelände ein: Welche Geschichten erzählen die Gegenstände über das Lager?

Insgesamt 38 Ausstellungsorte haben sich auf die digitale Lange Nacht der Museen vorbereitet und bieten ein spannendes Programm.

Hier geht's zur virtuellen Museumsnacht:

www.facebook.com/LNDMHH

www.youtube.com/channel/UCMu0IgmS2b3m0aUBFUXuVAg

#lndmhh

#museenbleibenwach

Programm auf: https://live.flyp.tv/museumsdienst/Indmhh2020/

www.langenachhtdermuseen-hamburg.de



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Läuft ...
sic. Liebe Menschen, die ihr jetzt gerade durch unsere neue Homepage scrollt: Ihr werdet manches finden, was es in unserer Print-Ausgabe nicht gibt - aber auch manches vermissen. Diese Seiten hier sind noch unvollständig. Mein "Durchhalten" zum Beispiel, das fehlt noch. Und die schönen Kaffeepötte auf der "Kaffeepott-Seite". Und die kompletten "Neuen Chancen". Bei BILDUNG und SOZIALES steht noch gar nichts drin. Die Erklärung ist ganz einfach: Wir wollten unbedingt (endlich) heute, am 18. April, online gehen. Und da ich wirklich keine Webdesignerin bin, hab ich einfach nicht alles geschafft. Wird aber nachgeholt, versprochen! Ich ruh nur ein bisschen meine quadrati-schen Augen aus, und dann geht das jeden Tag der kommenden Woche weiter. Spaß macht das homepagen nämlich schon, hab ich festgestellt! Und ich hoffe, mit der Zeit werde ich auch flotter.