25. Jahrgang,
Ausgabe 3

Mär. / Apr.
2019
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Süd-Kurier

Verschiedenes

Wann... in Wilhelmsburg ?

Wo... in Wilhelmsburg ?

 

Verschiedenes

Wer wirft seinen Müll in die Landschaft?
Gemüse für alle
Fernsehabend statt Auto fahren
Wilhelmsburgs Zukunft!?
Vogel- und Naturbeobachtung mit dem NABU auf Wilhelmsburg
Wer sucht eine Selbsthilfegruppe in Wilhelmsburg?
Holger-Cassen-Preis
Wie schlecht ist die Luft auf Wilhelmsburg wirklich?

 

Wer wirft seinen Müll in die Landschaft?
Alle regen sich darüber auf – einige tun etwas dagegen

Deichbude

In der Deichbude kann man sich über die Deichrückverlegung Kreetsand informieren,
eine Flachwasserbucht mit Gezeiteneinfluss, die das Potenzial hat, Heimat für viele
seltene und gefährdete Arten zu werden. Leider verzögert sich die Fertigstellung
schon seit einigen Jahren.
Foto: MG

MG. In diesem Jahr konnte man ja schon im Februar bestes Frühlingswetter genießen. Aber macht es Spaß, an vermüllten Wegesrändern spazieren zu gehen? - Nein!
Seit 1998 gibt es die stadtweite Frühjahrsputzaktion die Stadtreinigung. Auch auf Wilhelmsburg wird wieder (nicht nur) in der Zeit vom 22. bis 31. März 2019 aufgeräumt. Achten Sie auf Aktionen in Ihrer Nachbarschaft und machen Sie mit.

Freunde des Wilhelmsburger Ostens sollten sich den 30. März 2019 vormerken.
Alle, die Lust und Zeit haben, die Landschaft von Müll etc. zu entlasten, treffen sich an dem Tag um 10 Uhr an der Deichbude am Deichsiel Götjensort Kreetsander/Moorwerder Hauptdeich.

 

 

 


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Gemüse für alle
Solidarische Landwirtschaft hat noch Gemüse-Anteile zu vergeben

Solawi

Regionales Biogemüse aus solidarischer Landwirtschaft:
Solawi hat noch Gemüse-Anteile zu vergeben
.
Foto: ein

PM. Gemeinsam ernten statt einkaufen: Wilhelmsburger*innen, die gern regionales Bio-Gemüse frisch vom Feld essen, können sich noch anmelden bei der Solidarischen Landwirtschaft Nordheide-Wilhelmsburg, die jetzt Solawi Superschmelz e.V. heißt. Ende Februar fanden Bietrunden in Wilhelmsburg, Tostedt und Buxtehude statt, bei denen die neue Rechtsform und der Anbau- und Wirtschaftsplan vorgestellt wurden und alle die Möglichkeit hatten, in einem solidarischen Bietverfahren die Höhe ihrer Beiträge zu bestimmen (siehe WIR 02/2019). Dabei wurden noch nicht alle Plätze vergeben, und darum freut sich die Gemeinschaft, wenn noch mehr Inselbewohner*innen Mitglied werden. Das geht ganz einfach mit dem Online-Formular auf der Website www.solawi-wilhelmsburg.de

In der Solidarischen Landwirtschaft (kurz: Solawi) tragen viele Menschen gemeinsam die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs. Im Gegenzug teilen sie sich ein Jahr lang wöchentlich die Ernte. Geerntet wird immer genau das, was gerade Saison hat, egal ob groß, klein oder krumm. Regelmäßig werden Mitmachaktionen veranstaltet und „Acker-News“ verschickt.
Rund 60 verschiedene Gemüsearten werden auf den Flächen des Biohofs Quellen bei Wistedt angebaut. Die bei der Solawi angestellten Gärtnerinnen und Gärtner bewirtschaften dort 4,5 Hektar im Freiland und 1.000 Quadratmeter im Gewächshaus.
In Wilhelmsburg gibt es drei Abholstellen: auf Minitopia, im Bioladen Deichgrün und in einer Garage im Reiherstiegviertel.

Mehr Informationen unter www.solawi-wilhelmsburg.de

 

 

 

 

 

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Fernsehabend statt Auto fahren
Molche, Frösche und Kröten machen sich auf den Weg in ihre Laichgebiete. Der BUND Hamburg ruft dazu auf, das Auto so oft wie möglich stehen zu lassen

Kröte

Viele heimische Amphibienarten stehen unter strengem Naturschutz, denn
sie sind vom Aussterben bedroht. Zu ihnen gehört auch die Erdkröte.

Foto: BUND

PM/BUND. Angesichts der feucht-warmen Witterung und der damit einsetzenden „Krötenwanderung“ ruft der BUND dazu auf, abends möglichst nicht mit dem Auto loszufahren. Molche, Kröten und Frösche verlassen jetzt in hoher Zahl ihre Winterquartiere, um in ihre Laichgebiete zu wandern. Dabei überqueren die Tiere Wege und Straßen und werden zu Tausenden überfahren. Alle in Hamburg vorkommenden Amphibien unterliegen dem besonderen Artenschutz und viele stehen auf der „Roten Liste der gefährdeten Arten“.
„In den nächsten Tagen und Wochen sollten wir Autofahrten am Abend auf das absolut Notwendige reduzieren, das Fahrrad nutzen oder gleich zu Hause bleiben. Jeder Fernsehabend ist zurzeit besser, als mit dem Auto loszuziehen. Bei einer einzelnen Fahrt kommen oft zig Amphibien buchstäblich unter die Räder“, warnt Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.
Wenn Autofahrten nicht zu vermeiden sind, empfiehlt der BUND, Nebenstrecken zu meiden, sehr umsichtig und langsam zu fahren und bekannte Brennpunkte (Wilhelmsburg: siehe unten) ganz zu meiden. Da die Temperaturen in den nächsten Tagen wieder leicht absinken, kann die Wanderung sich über mehrere Wochen verteilen, so der BUND.

Der BUND ruft auch explizit dazu auf, Kröten anzufassen und sie in deren Laufrichtung über die Straße tragen, um sie damit in Sicherheit zu bringen. Natürlich dürfe die eigene Sicherheit auf der Straße damit nicht gefährdet werden.
Auf dem eigenen Grundstück rät der BUND dazu, „Amphibienfallen“ wie etwa Lichtschächte und Halterungen für Wäschespinnen abzudecken. Kellerabgänge müssten täglich kontrolliert werden, um eventuell dort gefangene Amphibien zu befreien.
Bekannte Brennpunkte in Wilhelmsburg sind der Einlagedeich sowie der Siedenfelder Weg.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wilhelmsburgs Zukunft!?

Wbg.Zunkunft?

Zukunft?

WIR. Unter dieser Überschrift schickte uns Leser Harald Köpke zwei Bilder von Rodungen und Baumfällungen gegenüber der Thielenbrücke an der Dratelnstraße. Solche erschütternden Kahlschlagsszenerien haben in den vergangenen Wochen wieder stark zugenommen - und doch ist es wohl erst der Anfang. Die Umwandlung der einst Grünen Insel in Bauland schreitet unaufhaltsam voran.

 


 

 

 


 

 

 

 

 

 

 



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Vogel- und Naturbeobachtung mit dem NABU auf Wilhelmsburg

Hannah Erben. Wir starten an den ehemaligen Ziegeleiteichen am Fuße des Energieberges in Georgswerder. Nach einem Abstecher durch die Kleingärten zur Dove Elbe wandern wir zur neu entstehenden Auenlandschaft Spadenland/Kreetsand. Wenn nicht alles zugewachsen ist, gehen wir dann am Rande des Naturschutzgebietes Rhee zum Jenerseitedeich. Wir werden die heimischen Vögel sowie die ersten Rückkehrer von der Winterreise beobachten können und einiges erfahren über diesen Bereich von Wilhelmsburg und Georgswerder.
Rechnen Sie für den Weg – je nach Wetterlage – mit zwei bis drei Stunden. Festes Schuhwerk ist sinnvoll. Falls vorhanden
bringen Sie bitte Ihr Fernglas mit.

Treffpunkt ist am Sonnabend, 6. April, um 16 Uhr
an der Bushaltestelle „Niedergeorgswerder Deich (Süd)“, Buslinie 154.


Zu unseren Gruppentreffen an jedem ersten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr im Striepensaal, Striepenweg 40, 21147 Hamburg sind Interessierte immer herzlich willkommen.
Info: nabu-hamburg.de/sued
Kontakt: Bernd Hönig: b.hoenig@alice.de

 

 

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Wer sucht eine Selbsthilfegruppe in Wilhelmsburg?
Auf den Elbinseln gibt es Keine Selbsthilfegruppe. KISS hilft bei der Organisation von Selbsthilfegruppen


Barbara Kopf. In Selbsthilfegruppen treffen sich Menschen mit einem bestimmten Problem, wie z. B. einer Krankheit, Sucht oder Lebenskrise. Sie tauschen sich in vertrauter Atmosphäre aus und finden auf diese Weise Lösungsansätze und vor allem Kontakte zu anderen Betroffenen. Mensch fühlt sich nicht mehr so alleine mit seinem Problem.
In Hamburg gibt es die Organisation KISS (Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfegruppen), die Selbsthilfegruppen unterstützt. Dreimal kann eine MitarbeiterIn von KISS bei den Treffen dabei sein, dann muss sich die Gruppe selber organisieren. KISS gibt dazu Hilfestellungen und Beratung zu Gruppenprozessen und Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit, bietet Fortbildungen und unterstützt bei der möglichen Beantragung von Geldern für die Gruppe (z.B.
für Literatur, eingeladene Referenten).
Selbsthilfegruppen (SHG) gibt es in sehr vielen Bereichen, z. B. Krankheiten, Sucht, Störungen, Probleme mit Kindern, besondere Lebenssituationen. Wichtig ist dabei immer die religiöse und politische Unabhängigkeit.
Es gibt in Hamburg sehr viele Selbsthilfegruppen wie ein Blick in das Hamburger Selbsthilfeverzeichnis verrät. Wilhelmsburg ist noch ein ziemlich weißer Fleck auf der Selbsthilfe-Landkarte. Das muss nicht so sein. Schreiben Sie mir bitte eine Mail, wenn Sie eine Selbsthilfegruppe gründen möchten.

Barbara Kopf, info@freizeithaus-kirchdorf.de oder rufen Sie Frau Nora Baldamus von KISS Harburg an unter der Telefonnummer 040 300 873 12.

 

 


 



 


 

 

 




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Holger-Cassen-Preis
Bewerben bis 31. Mai 2019

PM. Der Holger-Cassens-Preis „Bildung als gemeinsame Aufgabe“ wird jährlich durch die Mara-und-Holger-Cassens-Stiftung in Kooperation mit der Patriotischen Gesellschaft von 1765 vergeben. Er wird 2019 zum elften Mal vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.
„Bildung als gemeinsame Aufgabe“ soll heißen, Bildung, Erziehung und Beratung junger Menschen und ihrer Familien in benachteiligten Lebenslagen werden in sozialräumlicher Zusammenarbeit weiterentwickelt. Wir suchen lebendige Projekte mit neuen Handlungsspielräumen, die einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Inklusion leisten. In den Projekten sollen in beispielhafter Weise mehrere Beteiligte zusammenarbeiten. Preiswürdig sind auch noch nicht etablierte Projekte, die begründet neue Wege gehen.
Wir suchen einen Preisträger, der mit seinen Angeboten die Potentiale der Kinder, Jugendlichen, ihrer Familien und ihres Sozialraums fördert und Teilhabe an Kultur und Bildung erhöht. Er soll neue Wege der Zusammenarbeit zwischen mehreren Beteiligten aufzeigen (z. B. Schulen, Kitas, offene Kinder- und Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, berufsbildende Einrichtungen, Sportvereine, Stadtteilkultur, Gesundheitsförderung, Vertreter*innen von Organisationen und Betrieben …) und inklusive Ansätze verfolgen, also Menschen aus unterschiedlichen Sozial-, Kultur- und Sprachräumen verbinden.

Die Bewerbungsunterlagen sollten das Projekt mit folgenden Angaben darstellen: inhaltliche Schwerpunkte
• beteiligte Kooperationspartner
• Ziele und Zielgruppen der Angebote
• Arbeitsmethoden
• Wirkungen des Projekts in Bezug auf die Beteiligten
• besondere Herausforderungen und Stolpersteine
• geplante Weiterentwicklung der Projektarbeit
• Möglichkeiten, die bisherigen Projektergebnisse zu übertragen.

Bewerbungsverfahren: Antragsteller ist der jeweilige Projektträger. Alle Beteiligten können an der Projektdarstellung im Bewerbungsverfahren mitwirken. Die Bewerbungen sollen in klarer Sprache Ziele und Ergebnisse des Projekts vermitteln.
Richten Sie Ihre Bewerbungen bitte bevorzugt als pdf-Datei per E-Mail mit einer Gesamtgröße von maximal 3 MB bis zum 31. Mai 2019 unter dem Stichwort „Holger-Cassens- Preis 2019“ an: info@patriotische-gesellschaft.de.
Vertiefende Hinweise können Sie uns gerne per Datenlink zuschicken.

 

 


 

 

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Wie schlecht ist die Luft auf Wilhelmsburg wirklich?
Nach dem Aufruf in der vorletzten Ausgabe, sich an dem Luftmessnetz des NABU zu beteiligen, ist einiges passiert. Ein kleines Update zum Stand der Dinge

Luft in Wilhelmsburg

Der Wunsch nach neuen Luftmessstandorten ist nicht neu: Teilnehmer einer Demonstration forderten schon im Juli 2013, dass eine Luftmessstation direkt vor der Behörde aufgestellt wird.
Foto: Dirk Holm

Dirk Holm. In der Dezember-Ausgabe hatten wir Wilhelmsburger*innen dazu aufgerufen, sich an dem Luftmessnetz des NABU zu beteiligen. Daraufhin haben sich acht potentielle Interessent*innen gemeldet, die sich vorstellen können, einen Sensor bei sich installieren zu lassen. Mit zwei weiteren Interessent*innen sind wir in Klärungsgesprächen.
Die angebotenen Sensor-Standorte reichen vom Reiherstiegviertel bis nach Kirchdorf-Süd sowie bis zum Hauland im Westen. Die Hafencity-Universität (HCU) plant im Rahmen einer eigenen Untersuchungsreihe, einen Sensor in Kirchdorf-Süd zu installieren. Ob sie bereit sind, ihre Messdaten in das Netz des NABU einzuspeisen, ist zur Zeit fraglich. Für uns wäre eine entsprechende Zusage äußerst wichtig. Zum einen wegen des Standorts (dann brauchten wir dort keinen zweiten eigenen Sensor zu installieren bzw. zu finanzieren). Zum anderen aber auch deshalb, weil wir den HCU-Sensor nach Ablauf des einjährigen Untersuchungszeitraums auf eigene Kosten weiter betreiben möchten.
Ein Gespräch mit dem Krankenhaus Groß-Sand als denkbarem Standort, soll noch geführt werden. Nach wie vor fehlt ein geeigneter Messpunkt in der „Neuen Mitte“. Vorzugsweise am Ärztehaus und Gesundheitszentrum, gegenüber der Behörde für Umwelt und Energie. Durch die Züge der Deutschen Bahn sowie durch die Kraftfahrzeuge auf der Neuenfelder Straße gibt es dort bereits heute viel Verkehr und damit verbundene Emissionen. Ende des Jahres soll die neue Wilhelmsburger Reichsstraße in Betrieb gehen. Spätestens dann dürften die Schadstoffwerte am diesem Ort durch die Decke gehen.
Sobald es verbindliche Zusagen an den von uns bevorzugten Standorten gibt, wollen wir uns um die Finanzierung der Sensoren bemühen.
Weitere Informationen folgen.
Kontakt per E-Mail unter: messnetz-wilhelmsburg@lomez.de

 

 

 

 

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