26. Jahrgang,
Ausgabe 1
Jan. / Feb.
2020
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Gedenken an die verheerende Sturmflut 1962
Lernen für die Deutsch-Prüfung
Ausstellungen
 
 
 
Sommerzeit - Kraft schöpfen
Das waren 48h Wilhelmsburg 2019
Chor für Nichtsänger

 

Gedenken an die verheerende Sturmflut 1962
Am 16. Februar 2020 wird es um 18 Uhr am Deichdenkmal in der Kirchdorfer Straße eine Gedenkveranstaltung geben. Auch heute ist Wilhelmsburg sturmflutgefährdet.

Deich-Denkmal

Die Elbinsel Wilhelmsburg ist flutgefährdetes Gebiet.
Daran wird jedes Jahr am 16. Februar bei einer Gedenkfeier am Flutdenkmal
in der Kirchdorfer Straße gedacht.

Foto: Heinz Wernicke

MG. Die Entwicklung Wilhelmsburgs begann von fast 800 Jahren mit der Eindeichung. Seitdem müssen die Deiche gepflegt werden, damit die Insel nicht überflutet wird. Immer wieder wuchs die Sorglosigkeit nach langen Jahren ohne Deichbrüche. So auch 1962, als es über 100 Jahre keine Sturmflut mehr gegeben hatte.
Im Bereich des Klütjenfelder Hauptdeiches brach der Deich in der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 an mehreren Stellen. Allein in Wilhelmsburg kamen in dieser Nacht 222 Menschen ums Leben. Die meisten dort, wo heute das Spreehafenviertel mit vielen Wohnungen geplant wird. Seit 1962 werden die Deiche aber fortlaufend erhöht. Im Zuge des laufenden Deicherhöhungsprogramms wurde im November 2019 die Erhöhung des Klütjenfelder Hauptdeiches um 80 Zentimeter fertig. Wegen der weiteren Elbvertierung und durch die Klimaveränderungen werden weiter steigende Wasserstände erwartet.
Wenn die Deiche höher werden, wird auch der Deichfuß breiter. Dafür war aber am Spreehafen kein Platz. Die Planer vom Landesbetrieb Straßen, Brücken, Gewässer (LSBG) machten aus der Not eine Tugend. Die erforderliche Stützwand wurde zu einer 500 Meter langen Sitzbank mit Blick auf den Spreehafen und die auf dem Wasser dümpelnden historischen Lieger. Dieser Deichabschnitt kostete rund drei Millionen Euro.
Für das gesamte laufende Deicherhöhungsprogramm für 103 Kilometer Ringdeich wird mit 550 Millionen Euro, ausgelegt auf 20 Jahre, gerechnet. (Die letzte Runde der Deicherhöhung wurde 2015 abgeschlossen und hatte (lt. Rede zum Flutgedenken 2018) rund 30 Millionen Euro gekostet). Für die Sicherheit der etwa 325.000 Menschen, die in Hamburg in flutgefährdeten Bereichen leben, wird viel Geld ausgegeben.
Die Deiche sind allerdings nicht nur durch die steigenden Wasserstände bedroht. Durch die häufiger werdenden sommerlichen Trockenperioden sterben Gräser ab. Für die Sicherheit der Deiche ist eine geschlossene Grasnarbe nötig, die teilweise nicht mehr vorhanden ist. Trockenrisse müssen vor der winterlichen Deichruhe durch Kleispritzen geschlossen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Lernen für die Deutsch-Prüfung
Hilfe bei der Vorbereitung auf B1 und B2 PM.
Jeden Dienstag von 14 bis 16 Uhr und jeden Mittwoch von 11 bis 13 Uhr wird in der Bücherhalle Wilhelmsburg Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung B1/B2 angeboten.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einfach vorbeikommen! Die Teilnahme ist kostenlos!

Dienstag, 21. Januar 2020, 14-16 Uhr
Mittwoch, 22. Januar 2020, 11-13 Uhr
Dienstag, 28. Januar 2020, 14-16 Uhr
Mittwoch, 29. Januar 2020, 11-13 Uhr
Dienstag, 4. Februar 2020, 14-16 Uhr
Mittwoch, 5. Februar 2020, 11-13 Uhr
Dienstag, 11. Februar 2020, 14-16 Uhr
Mittwoch, 12. Februar 2020, 11-13 Uhr
Dienstag, 18. Februar 2020, 14-16 Uhr
Mittwoch, 19. Februar 2020, 11-13 Uhr

Bücherhalle Wilhelmsburg Vogelhüttendeich 45, 21107 Hamburg Tel. 040/757268

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 


 

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Ausstellungen

Noch bis Mitte Februar, BallinStadt:
„St. Louis – Schiff der Hoffnung“
Vor 80 Jahren, am 13. Mai 1939, trat das HAPAG-Schiff MS St. Louis ihre Fahrt Richtung Kuba an. Sie sollte zur Irrfahrt werden. An Bord: 937 Juden – auf der Flucht vor dem NS-Regime. In Havanna angekommen, waren die Visa ungültig. Auch die USA und Kanada wollten die Flüchtlinge nicht aufnehmen. Kapitän Schröder musste nach Europa zurückkehren.
Die neue Sonderausstellung der BallinStadt erzählt von den Stationen der Odyssee der St. Louis: Zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen diplomatischen Bemühungen und Zurückweisungen.

Die Sonderausstellung ist täglich von 10-16.30 Uhr im Haus 3 zu sehen.

 

Dauerausstellung im Wälderhaus:
Science Center Wald
Der Wald kommt in die Stadt. "Was ist Wald?" lautet eine zentrale Leitfrage. In diesem Kontext wird die Beziehung des Großstädters zum Wald ebenso gezeigt wie dessen Artenvielfalt. Die Bandbreite reicht vom städtischen Park in einer Millionenmetropole wie Hamburg bis zum bewirtschafteten Forst im Umland der Hansestadt. Lernen Sie die Arbeit des Försters kennen oder vertiefen Sie Ihr Wissen über den Wald als Wirtschaftsfaktor! In einem Wälderlabor wird die Forschung rund um das Thema Wald vorgestellt, Filmvorführungen runden das Ausstellungserlebnis ab.

Öffnungszeiten Science Center Wald: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr.
Letzter Einlass: jeweils eine Stunde vor Schließung. Die Ausstellung ist teilweise barrierefrei.
Das Mitführen von Hunden ist nicht gestattet. Erwachsene 5 EUR, ermäßigt (Schüler, Studenten) 3 Euro,
Personen bis 14 Jahre freier Eintritt, Gruppenführung; Pauschal 30 Euro zzgl. Eintritt.

 

Ab 7.12., Bezirksamt Hamburg-Mitte:
„Die Moderne siegt im Laubengang - 40 Jahre Kirchdorf-Süd“
Von Margret Markert (Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg & Hafen), Sigrun Clausen (Kulturanthropologin), Roswitha Stein (Grafikerin)

„DrachenGleichnis-MitMenschen“
Menschen aus dem Treffpunkt des Sozialkontors im Community Center Inklusiv
Fotos: Eduardo Honorato
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 7-19 Uhr und Sa. von 9- 15 Uhr.
Vernissage mit Livemusik und Performance am 7.12.2019 um 11 Uhr.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 


 

 

 

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Sommerzeit - Kraft schöpfen
Die Natur-Entdeckungsreise geht weiter! Frauen erkunden mit allen Sinnen
die Natur der Elbinsel Wilhelmsburg

Dove Elbe

Noch ist Wilhelmsburg reich an Naturschätzen, z.B. an der Dove Elbe.
Foto: S. Frey

Die Entdeckungsreise in die Natur auf der größten Flussinsel Europas geht weiter!
Mit einfachen Methoden aus der Naturpädagogik werden wir lernen, unsere Sinne für die Umgebung zu schärfen. Wir wollen den Augenblick bewusst wahrnehmen und kommen in einen intensiven Kontakt mit uns und unserer Umgebung.
Termine:
Oktober: Mittwoch, 23.10., von 10 bis 13 Uhr
November: Mittwoch, 20.11., von 10 bis 13 Uhr
Dezember: Mittwoch, 11.12., von 10 bis 13 Uhr
Benötigt werden: feste Schuhe, warme und regenfeste Kleidung, etwas zum Trinken.
Das Angebot richtet sich an Frauen und ist kostenlos.

Anmeldung, Infos und Bekanntgabe der jeweiligen Treffpunkte bei:
Christel Ewert, Naturpädagogin, Stadtteildiakonie Elbinseln, Telefon: 040/28574118;
Sibylle Frey, Sozialpädagogin, verikom Kirchdorf-Süd, Telefon: 040/42902573

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

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Das waren 48h Wilhelmsburg 2019
Eine Fotosafarie von unserem Redakteur Hermann Kahle

Anjana

„Anjana“ bei den Zinnwerken

 

Kamasol

„Kamasol“ im Stadtmodell

 

Körrie Kanter

" Körrie Kantner And His Not So Bigband"
im Biergarten Zum Anleger

 

Hemo

„Hemo and the other“
im Kleingartenverein 715, Parzelle 35


Bö

Singer-Songwriterin " BÖ"
in der Bücherhalle

 

X-Tra-Group

Abschluss an den UrsulaFalke-Terrassen:
Die „X-Tra-Group"


Missink

„Missink“
vor der Hausgemeinschaft Neue Mitte


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Chor für Nichtsänger

Chor


Rainer Schmitz. Sie suchen etwas für Körper und Seele? Die klassische Antwort heißt da: Singen! In den heute kaum mehr vorstellbaren Zeiten, als es weder Radio, Schallplatte noch Fernseher gab, wurde in fast allen Lebenslagen gesungen. Heute verwenden etwa 70% der Deutschen ihre Stimme im Alltag falsch, weil sie nicht mehr geschult wird.
Deshalb bietet Inselkantor Rainer Schmitz ab November den Chor für Nichtsänger an. Wenn Sie ein ganzkörperliches After-WorkChill-out suchen, ihre Stimme z. B. nach einer logopädischen Behandlung weiter trainieren möchten, gern singen, aber den Ton nicht treffen, oder sich nicht trauen, ihren Mund zum Singen aufzumachen, weil Sie damit schlechte oder bisher überhaupt keine Erfahrungen gemacht haben, dann sind Sie hier richtig.
In familiärer Atmosphäre werden Atem, Körperhaltung, Stimmfunktionen, Gehör und Artikulation trainiert. Anhand leichter, gern von den Teilnehmer*innen vorgeschlagener Melodien werden Tongebung, Stimmklang und das Zusammenspiel von Text und Musik erprobt. Bodypercussion und Bewegungssingen können dabei zum Einsatz kommen. Ziele sind zunächst das sichere Beherrschen einstimmiger Lieder mit Begleitung, von Kanons oder Circle Songs - und hoffentlich ganz viel Spaß!

Ab 4. November 2019, montags von 17.30 bis 18.30 Uhr,
auf dem Reiherstieg Campus, Saal Paul.
Anmeldung bei Inselkantor Rainer Schmitz: Telefon: 0163–765 49 59,
Mail: rainer.schmitz@kirchewilhelmsburg.de

 

 


Honigfabrik

 

 

 

 

 

Bürgerhaus

Museum Elbinsel Wilhelmsburg:

Amtshaus

 

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