23. Jahrgang,
Ausgabe 12
Dez. / Jan.
2017 / 2018
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Zirkus Aimée kommt ins Museum
Wilhelmsburger Wintermärchen „Xeno“
Ausstellungen
 
Weihnachtskonzert vom Wilhelmsburger Inselchor
Für eine Stadt des Ankommens – Menschenrechte für Alle!
 
 

 

Zirkus Aimée kommt ins Museum
Lesung spielt mit Klischees der klassischen Operette

Zirkus Aime'e

Das Ensemble von „Zirkus Aimée“ besteht aus bekannten Synchronsprechern
von Weltstars wie Kim Basinger oder Anthony Perkins
Foto: ein

PM. In der Geschichte des adligen Offiziers, der sich in ein armes Mädchen vom Zirkus verliebt, sich mit seiner Familie überwirft und sich dem Zirkus anschließt, spielt der Librettist Curt Goetz mit vielen Klischees der klassischen Operette. Die Musik stammt von Ralph Benatzky, der „Zirkus Aimée“ später als seinen größten Triumph als Musiker bezeichnete. Die Schauspielerinnen und Schauspieler stellen das weithin unbekannte Werk in Ausschnitten vor. Es lesen und singen, am Klavier begleitet von Erik Kross, unter anderem Eckart Dux, Marion Elskis, Sabine Falkenberg, Sascha Rotermund, Dirk Bublies.
Die März-Lesung von Marion Elskis aus der Novelle „Tatjana“ im Museum Elbinsel fand so viel Anklang und Begeisterung, dass Elskis vorschlug, auch mit „Zirkus Aimée“ ins Museum nach Wilhelmsburg zu kommen. Alle Künstler sind zudem bekannte Synchronsprecher von Weltstars wie Nicole Sullivan, Anthony Perkins, Kim Basinger, Dan Stevens. Auch sind sie als Sprecher von Dokumentationen im Fernsehen tätig. Marion Elskis war zuletzt in Hamburg in der Komödie „Frau Müller muss weg“ im Winterhuder Fährhaus zu sehen. Am ersten Dezember-Wochenende gastierten die Künstler bereits im Berliner Renaissance Theater.

Museum Elbinsel Wilhelmsburg, So., 7.1., 16 Uhr
– Eintritt 18 Euro, Vvk 15 Euro.
Reservierungen unter Tel. 040 302 34 861

 

 

 

 

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Wilhelmsburger Wintermärchen „Xeno“

PM. Das bereits zum zweiten Mal mit dem Hamburger Kindertheaterpreis ausgezeichnete Künstlerkollektiv THEATERBOX entwickelte zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus Wilhelmsburg ein professionelles Kindertheaterstück, das sich in diesem Jahr mit dem Thema „Fremdsein“ auseinandersetzt: Das Wilhelmsburger Wintermärchen „Xeno“.
Als Xeno auf die Erde kommt, hat er eine lange Reise durch Raum und Zeit hinter sich. Die Menschen sind fasziniert, aber auch beunruhigt. Was will der fremde Besucher auf der Erde? Während die einen viele Fragen an Xeno haben, wollen die anderen ihn am liebsten sofort wieder los werden. Doch das ist nicht so einfach, Xenos Raum-Zeit-Kapsel ist bei der Landung beschädigt worden. Xeno muss erst einmal auf der Erde bleiben ...

Das Projekt hat sich über die Jahre einen Ruf als fantasievolles Theater am Puls der Zeit erspielt: „Dass die THEATERBOX seit Jahren kontinuierlich gerade in Wilhelmsburg arbeitet und eine Arbeit macht, die weit über das Theater hinausgeht, Kinder und Jugendliche einbezieht und am künstlerischen Vorgang beteiligt, Kultur anfassbar und zugänglich macht, das ist nicht hoch genug zu schätzen. Ein Theaterereignis, das weit über die bloße Präsentation hinausreicht und sein Publikum ermächtigt.“ (Matthias Schulze-Kraft, Laudatio zum Hamburger Kindertheaterpreis 2017).

WVorstellungen in der Honigfabrik:

16.12.: 15 Uhr, 17. 12.: 15 Uhr, 18.12.: 10 und 12 Uhr, 19.12.: 10 und 12 Uhr, 20.12.: 10 und 12 Uhr, 21.12.: 10 und 12 Uhr.
Dauer ca. 40 Minuten,
Eintritt: Kinder 4 Euro, Erwachsene 6 Euro
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Ausstellungen

Ab 2.12., BallinStadt:
Weihnachtsausstellung „Es weihnachtet sehr…“
Ab dem ersten Adventswochenende zeigt die BallinStadt ihre Weihnachtsausstellung „Es weihnachtet sehr…“. Ob Teddybär, Eisenbahn oder Schaukelpferd: Gezeigt werden beliebte Kinderspielzeuge aus über 130 Jahren, verbunden mit Geschichten zum Schmunzeln, Erinnern und glücklich machen. Weihnachten einmal wieder mit Kinderaugen sehen, den Trubel der Wochen vor dem Fest hinter sich zu lassen und die Ruhe und Besinnlichkeit zu genießen.

Die Sonderausstellung ist täglich (außer 24. und 31.12.) in Haus 1 der BallinStadt zu sehen.

 


Noch bis 22.12., Atelierhaus23:
„WasserErdeLuft“

Landschaftsbilder von CHRISTINE WALDBÜSSER. Die Ausstellung zeigt Motive unserer natürlichen Umgebung, Ölmalerei auf rollbaren Flaggen aus Leinwand, auch andere Leinwandformate auf Rahmen, Landschaftsbilder, die Kontemplation und Entschleunigung bewirken können, eine Betrachtungsmöglichkeit, die ruhiges Verweilen intendiert. Allerdings zeigen sich die Naturlandschaften gelegentlich weniger als total realistische Abbildungen, eher als Anhäufung verschiedener Formen, so entwickelt sich ein Austarieren der Möglichkeiten bis hin zur Abstraktion. Also bunte Landschaftsfragmente, kühle glatte Eisbilder, Hamburger Parks, Heidelandschaften, Norwegenfelsen, Mittelmeermomente, abbildend bis aufl ösend, abstrakt zerlegt, gemalt, gespachtelt, collagiert, Farbe modellierend, durch Farbflächen, Farbflecken, Farbspritzer, fast dreidimensional, gezeichnet, gepinselt, gespachtelt, als eilige Momentaufnahme, eindringliche Abstrakta, die sich in der Ferne konkretisieren, oder abstrakte Bilder, die in der Nähe konkret werden.

Eröffnung am Freitag, den 8. Dezember um 17 Uhr.
Die Ausstellung ist von Mo. – So. von 9 - 18 h (Di. geschlossen) geöffnet.

 

Noch bis 14.1.2018, Wälderhaus, Am Inselpark 19:
Der Baum als Kunstwerk
„Das Wälderhaus hat schon von Beginn an internationale Gäste beherbergt und ich freue mich, dass bis Januar 2018 internationale Künstler hier ausstellen“, sagt Rüdiger Kruse, Geschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, die das Wälderhaus betreibt. Es werden Exponate von Joseph Beuys, David Nash, Ai WeiWei, Michael Sailstorfer, Guiseppe Penone, Rikuo Ueda, Bryan Nash Gill, Donna Ong, Herbert Golser, Johannes Domenig, Mirko Zrinscak, Lois Wagner, Sam van Aken und Carl Andre ausgestellt.
Besonders spektakulär anzusehen sind die Werke von Michael Sailstorfer und Rikuo Ueda. Sailstorfers lebensgroßer Baum aus seiner Installation „Forst“ hängt kopfüber von der Decke. Dabei wird er von einem Motor gedreht. Sailstorfer will hier die verkehrten Umstände aufzeigen, in der die Menschen die Natur ihrer Kraft berauben. Mit jeder Umdrehung erschlafft der Baum mehr, verliert Blätter und Äste. Das Werk von Ueda soll im Gegensatz dazu an die Kraft der Natur erinnern. In einer Installation setzt der Künstler die Bäume so ein, dass sie vom Wind bewegt selber Bilder malen.
„Wir haben bewusst Exponate ausgewählt, mit denen jeder etwas anfangen kann. Wir freuen uns auf viele Diskussionen zwischen Interessierten, Kunstkennern und Naturliebhaber“, so Hartmut Eckert, Leiter des Wälderhauses.

Die Ausstellung ist dienstags bis donnerstags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

 

Energiebunker, Neuhöfer Str. 7:
Vom Flakbunker zum Energiebunker
Ausstellung zur Geschichte des ehemaligen Flakbunkers Wilhelmsburg. Auf insgesamt zwanzig im und am Gebäude verteilten Würfeln wird die Geschichte und Nutzung erzählt.
Die Ausstellung ist freitags ab 12 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Eintritt frei
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Weihnachtskonzert vom Wilhelmsburger Inselchor

Inselchor

PM. Der Inselchor aus Wilhelmsburg lädt zum Weihnachtskonzert am Sonntag, den 10. Dezember unter der Leitung von Liliya Mazur in die St. Raphael-Kirche ein. Die Klaviermädels werden den Damenchor wieder musikalisch begleiten. Der Eintritt ist wie immer frei!
Auch in diesem Jahr wird vor dem Konzert Kaffee und Kuchen für eine kleine Spende angeboten.
Um 17 Uhr geht es los.
Barrierefreier Eintritt.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

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Für eine Stadt des Ankommens – Menschenrechte für Alle!
Veranstaltung des Bündnisses Stadt des Ankommens zum Internationalen Tag der Menschenrechte- mit Gästen aus Hamburg, den USA, England und Spanien sowie dem St. Georger Stadtteilchor Drachengold

PM. Am Vorabend des Internationalen Tages der Menschenrechte lädt das Bündnis Stadt des Ankommens Gäste aus den USA, England und Spanien und AkteurInnen aus verschiedenen Hamburger Einrichtungen und Initiativen ein, um zu erörtern, wie Menschenrechte der hier lebenden Geflüchteten und Obdachlosen umgesetzt werden müssten und könnten. Auch die Arbeitsgruppe „Sasedi-Bulgarische Nachbarschaft in Wilhelmsburg“ wird dabei sein.

Den Eingangsworten u.a. von Amnesty International und einem Film von jungen Geflüchteten folgen drei Diskussionsblöcke:
- Das Recht auf Ankommen (u.a. Sanctuary Cities),
- das Recht auf Wohnen,
- das Recht auf Menschenrechte in der Stadt (u.a. Urban Citizenship).

Position beziehen werden Richard Williams (Brighton), Nancy Meyer-Adams (Süd-Kalifornien) und Dirk Gebhardt (Barcelona) sowie Mitglieder von Initiativen und Einrichtungen aus Hamburg, darunter Hinz&Kunzt, Never mind the Papers, Hamburg hat Platz!, Lampedusa in Hamburg, Sea-Watch, Women in action, Migrar/Ver.di, Silent University, Medibüro Hamburg, Urban Citizenship, Sasedi und Kirchenasylgewährende Gemeinden. Drachengold, der Stadtteilchor aus St. Georg, trägt internationale Lieder vor.

Das Bündnis „Stadt des Ankommens“ (SdA) setzt sich zusammen aus Akteur*innen aus Willkommens- und Stadtteilinitiativen, Kirchen, Bildung, Wissenschaft und Gewerkschaften. Es befasst sich mit dem sozialen Zusammenleben in Hamburg, mit politischen und administrativen Rahmenbedingungen ebenso wie mit Initiativen und Projekten, die neu angekommenen und benachteiligten Personen ein würdevolles Leben ermöglichen wollen. Existenzielle Grundlage dafür sind soziale Rechte, wie sie in internationalen Konventionen – z.B. der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der EU-Grundrechtecharta und dem UN-Sozialpakt – festgeschrieben sind.
Der Freien und Hansestadt obliegen dabei wesentliche Kompetenzen in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Grundsicherung und Wohnen, die es in vollem Maße auszuschöpfen gilt. Und Hamburg müsste auch nicht abschieben wie z.B. nach Afghanistan.

Sonnabend, 9. Dezember, 18 bis 21 Uhr,
Dreieinigkeitskirche, St. Georgs Kirchhof

 

 

 

 

 

 

 

 

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