23. Jahrgang,
Ausgabe 11

Nov. / Dez.
2017
    Startseite Kontakt Archiv Impressum  
 

Titel

Aktuell

Kultur

Veranstaltungen

Neue Chancen

Kinder, Jugend, Bildung, Sport

Süd-Kurier

Verschiedenes

Wann... in Wilhelmsburg ?

Wo... in Wilhelmsburg ?

 

Titel

Drei Hektar Auwald bedroht
Unser Last-Minute-Tipp ...
Liebe Leserinnen und Leser!
Besinnt Euch !
Spendenaufruf - WIR - Beitrittserklärung
Erscheinungstermine des Wilhelmsburger InselRundblicks 2017

 

Wohn- und Gewerbebebauung „Spreehafenviertel“ am Ernst-August-Kanal:

Drei Hektar Auwald bedroht

Projekt Spreehafenviertel

Bild: IBA Hamburg GmbH, Matthias Friedel Luftbildfotographie

sic. Noch in diesem Jahr wird entschieden, welcher der drei kursierenden Architektenentwürfe für das neue „Spreehafenviertel“ das Rennen macht. Das „Spreehafenviertel“ soll ein Wohngebiet mit 1000 Wohnungen, Sportplätzen, einer Kita und Gewerbebebauung werden. Schon der Name ist irreführend. Mitnichten wird das Gebiet am Spreehafen liegen. Das ginge schließlich auch gar nicht, denn der Spreehafen ist nicht bebaubar. Aber es klingt eben gut, weckt stylische Hausbootassoziationen und die Menschen wähnen sich sofort am Wasser wohnend.
In Wahrheit handelt es sich um das Gebiet zwischen der Hafenrandstraße/Harburger Chaussee im Norden, dem Ernst-August-Kanal im Süden, begrenzt im Osten durch die Schlenzigstraße und im Westen spitz zulaufend auf Höhe der Treppe, die aus dem Park zur Hafenrandstraße führt (in der Verlängerung der Veringstraße). Nix also mit idyllischem Spreehafen im Norden, sondern Toplage an einer der vielbefahrensten Straßen der Insel. Lärmschutz, wohlgemerkt, ist nicht geplant.
Wie man auf dem Luftbild oben sehen kann, besteht das 20 Hektar große Gebiet zu mehr als zwei Dritteln aus unterschiedlichen Grünfl ächen. Das Meiste davon würde bebaut. Drei Hektar, nämlich das Dreieck westlich der Georg-Wilhelm-Straße, macht ein in 55 Jahren fast unberührt emporgewachsener Auwald aus. Eine Wildnis mitten in der Stadt. Doch auch dieser wertvolle Pionierwald würde für die Bebauung gerodet. Von diesen Schattenseiten des Hamburger Städtebaus auf Wilhelmsburg handelt unser Titelthema.

Wald

Sieh, das Gute liegt so nah ... Nein, dies ist nicht das Heuckenlock,
das ist der Wald am Ernst-August-Kanal.
Foto: sic

 

 

 

 

 

 

 

 


zum Seitenanfang 


Unser Last-Minute-Tipp ...

Freitag, 17.11.

18 - 21 h, Aula des Bildungszentrums Tor zur Welt:
Podiumsdiskussion zum Thema „Radikalisierung in der Gesellschaft“

Sonnabend, 18.11.

14 - 17 h, Museum Elbinsel Wilhelmsburg: 2. Wilhelmsburger Weihnachts- Werkstatt (Adventsbasteln).
Nach dem Erfolg im letzten Jahr können nun wieder Sterne, Engel und mehr beim unter Anleitung im Café Eléonore hergestellt werden. Große und kleine Leute sind willkommen.
Der Eintritt ist frei. Gerne Spende für die Materialkosten.

 20 h, Paul-Gerhardt-Kirche, Georg-Wilhelm-Straße 121: Kino-Konzert
mit jazziger Live-Vertonung (Saxophon und Orgel) „Der müde Tod“.

20 h, Honigfabrik: Ein Tanzabend mit viel Soul und Funk.
Mit Hemo & The Other, Curving Lines, Four4Soul. Four4Soul ist so was wie Postmoderner Hippie-Soul der gute Laune verbreitet. Akustikgitarre und Kontrabass, viele Albernheiten, eine ordentliche Portion Blues und das Ganze in schwäbischer Mundart. Die Curving Lines haben sich dem guten altem FunkRock der 1970er verschrieben.
Eintritt: VVK: 10 Euro + Geb./ AK: 12 Euro.


Sonntag, 19.11
 11 h, Bürgerhaus:
Jazzfrühschoppen mit Addi Münsters Old Merrytale

18 h, Turtur:
Klassik in deinem Kiez (Tonali / Klassik) mit Felicitas Schiffer (Geigerin) und Freunde.

 

zum Seitenanfang 


Liebe Leserinnen und Leser!

Über Mangel an Nachrichten und Artikeln brauchen wir uns beim WIR eigentlich nie zu beklagen. Jazzfrühschoppen, Bootsbauwerkstatt, Lesewoche… es ist immer etwas los auf den Elbinseln. Und natürlich immer wieder die Themen „Verkehr“ und „Bauen“, die uns auf den Nägeln brennen. Und manchmal kommen „Last-Minute“ noch wichtige Nachrichten herein und für das Editorial bleiben nur noch elf Zeilen Platz.
So wie dieses Mal.

Ihre/Eure Redaktion

 



 

zum Seitenanfang


Besinnt Euch !

Sgrun

sic
. Willst Du Naturzerstörung, wähl‘ Dir eine rot-grüne Regierung!
Zwar haben wir den Wahnsinn „Wachsende Stadt“ schon Ole von Beust zu verdanken, doch es ist Olaf Scholz, der in dieser Sache erst richtig zu Hochform aufläuft. 10.000 Wohnungen pro Jahr will er bauen. Und er will überhaupt nie mehr damit aufhören. Es ist der pure Größenwahn, der sich da hinter der Maske des Technokraten Bahn bricht.
Wilhelmsburg zählt innerhalb dieses (Bau-) Wahnsystems zu den „Fokusräumen“, wie Bausenatorin Dorothee Stapelfeld erklärt, Räume also, in denen so richtig geklotzt wird. Ohne einen Funken Respekt vor gewachsenen Strukturen und der Natur, wird Wilhelmsburg 120 Jahre nach der Industrialisierung abermals zum „Goldland der Zukunft“ für Investoren und selbstermächtigte Weltgestalter.
Bei des Bürgermeisters megalomanischen Bauprogrammen geht es nicht darum, Wohnraum zu schaffen für diejenigen, die seit Jahren in dieser Stadt unter unwürdigen Zuständen leben oder verzweifelt nach einer bezahlbaren Wohnung suchen. Es geht auch nicht darum, den ganz normalen Zuzug, der heutzutage weltweit in die großen Städte geschieht, irgendwie zu kanalisieren. Nein, Olaf Scholz will die absolute Steigerung. Er will Zuzug hervorrufen. Hamburg soll wachsen, wachsen, wachsen. Mehr Menschen, mehr Straßen, mehr Gebäude, mehr Gewerbe. Mehr, mehr, mehr.

Nur eines soll überhaupt nicht mehr wachsen: Bäume. Sträucher. Grün. Natur. Humanität.
Hat man bei Olaf Scholz jemals einen Satz oder Absatz, geschweige denn, eine ganze Rede, mit dem Inhalt „Natur“ gehört? Auch nur das Wort? Nicht mal in Sonntagsreden ist das sein Thema. Leblos-technokratisch, so regiert der Mann, und so stellt er sich offenbar auch das Antlitz seiner Stadt vor.
Umweltsenator Jens Kerstan bastelt derweil selig mit den Spielzeugen herum, die die Großen ihm gelassen haben: Er durfte zum Beispiel Bienenkästen aufs Behördendach bauen. Hat er sich jemals gefragt, wo die Viechlein noch Nahrung finden sollen, wenn er tatenlos zusieht, wie rundherum alle Bäume fallen und Tag um Tag mehr Quadratkilometer Stadtfläche versiegelt werden?
Liebe Grüne, Umweltschutz ist auch heute noch praktische Arbeit. Er erschöpft sich nicht in der Entwicklung von klimaneutralen Wärmeversorgungskonzepten und Filter-Hochtechnologie. Die Natur besteht noch immer aus atmenden, wachsenden und wurzelnden Lebendigkeiten, die es aktiv zu schützen und zu erhalten gilt!


 




zum Seitenanfang


Spenden

Wenn Sie unsere Informationsarbeit unterstützen wollen,
können Sie dies über die folgende Bankverbindung tun:


Konto des Wilhelmsburger Inselrundblicks:
IBAN: DE85 2005 0550 1263 1263 91,   BIC:  HASPDEHHXXX

WIR würden uns sehr freuen!

 

 

 

WIR-Beitrittserklärung
Hiermit erkläre/n ich/wir meine/unsere Mitgliedschaft
im WIR, Wilhelmsburger Insel Rundblick e.V.

Mitgliedsbeitrag jährlich:
Für Einzelpersonen mind. 10 € □;
Einmaliger Jubiläumsbeitrag 2014, (freiwillig) 30 € □
Für Institutionen, Firmen mind. 30 € □
Einmaliger Jubiläumsbeitrag 2014, (freiwillig) 50 € □
Ich zahle mehr, nämlich ..... € □
Name/Organisation/Fa. ...........................................................
Anschrift: ..............................................................................
Tel.: ................................ E-mail: .....................................

WIR-Spenden
5 € □einmalig □monatlich □jährlich
10 € □einmalig □monatlich □jährlich
50 € □einmalig □monatlich □jährlich
... € □einmalig □monatlich □jährlich

Einzugsermächtigung

Konto/IBAN ...................................................................
BLZ ..........................................
HH, d. ........................ Unterschrift ............................
Anm.: Leider können WIR keine Spendenquittungen ausstellen!
Überweisung/Dauerauftrag:
WIR-Konto Haspa • IBAN DE85 2005 0550 12631263 91 • BLZ 200 505 50

 

 

 


zum Seitenanfang  


Erscheinungsdaten des Wilhelmsburger InselRundblicks im Jahr 2017/ 2018
(Änderungen vorbehalten)

Ausgabe
Redaktionsschluß
Erscheinungstag
1/ 17
16. Januar
19. Januar
2
13. Februar
16. Februar
3
13. März
16. März
4
8. April
12. April
5
8. Mai
11. Mai
6
12. Juni
15. Juni
7
10. Juli
13. Juli
8
14. August
17. August
9
11. September
14. September
10
16. Oktober
19. Oktober
11
13. November
16. November
12
11. Dezember
14. Dezember
1/ 18
1. Januar
18. Januar


zum Seitenanfang  


 

 



  

 

 

 

  

 

    Startseite
Kontakt
Archiv
Impressum