25. Jahrgang,
Ausgabe 3

Mär. / Apr.
2019
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„Bildungsoffensive Elbinseln“ - hopp oder top?
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Erscheinungstermine des Wilhelmsburger InselRundblicks 2019

 

15.4.2019: Pegelstand Elbinsel: Wir brauchen gute Bildung für alle!
„Bildungsoffensive Elbinseln“ - hopp oder top?

Preuschenhof-Preis

Das Foto zeigt die Kinderjury beim Lesen der eingereichten Buchtitel für den Preuschhof-Preis 2017. Der Preuschhof-Preis für Erstleseliteratur wird seit 2014 im Rahmen des schul- und institutionenübergreifenden Projekts „Wilhelmsburger Lesewoche“ vom Forum Bildung Wilhelmsburg (FBW) und der Preuschhof-Stiftung verliehen. Die Wilhelmsburger Lesewoche ist eines der vielfältigen Projekte, welche die lebendige Bildungslandschaft auf den Elbinseln Wilhelmsburg und Veddel kennzeichnen. Es sind engagierte Pädagog*innen, Eltern sowie Kultur-, Sport- und Jugendeinrichtungen, die solche Einzelprojekte mit viel persönlichem Einsatz vorantreiben.
Doch was ist mit der Wirksamkeit der offiziellen Bildungspolitik? Von der „Bildungsoffensive“ über die „Regionalen Bildungskonferenzen“ bis hin zu den „Starken Schulen 23+“ und zur Inklusion - was haben die neuen Strategien und Strukturen tatsächlich gebracht?

Foto: FBW

Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg. Was ist eigentlich aus der Bildungsoffensive auf den Elbinseln geworden?
2007 hatte der Senat eine Bildungsoffensive für die Elbinseln beschlossen. Im Rahmen der IBA sollten bis 2013 durch eine „deutlich verbesserte Bildungssituation die Attraktivität aller Bildungsangebote und die gesellschaftliche Integration der Bewohner der Elbinseln gestärkt werden“.
Gleichwohl beklagten die Schulleitungen der Elbinseln in einem Brief an den Schulsenator im November 2012, dass die Bildungsoffensive „keine Bodenhaftung“ gefunden habe und warnten vor einem „Deichbruch“. Bei der „Kumulation von Problemlagen“ mit „unterdurchschnittlichen Lernvoraussetzungen und sozialen Disparitäten, nimmt der Erziehungsanteil an der schulischen Arbeit immer größeren Raum ein.“
Die Behörde entwickelt daraufhin 2013 ein Förderprogramm für Schulen in „herausfordernder sozialer Lage“, genannt „23+ Starke Schulen“, in das mehrere Wilhelmsburger Schulen einbezogen sind.
Mittlerweile herrscht in Hamburg offiziell ein „Schulfrieden“ – auch hier in Wilhelmsburg?
Wir fragen:
• Haben sich Lern- und Arbeitsbedingungen in Kitas und Schulen verbessert?
• Welche besonderen Maßnahmen und Projekte wurden entwickelt?
• Was sind die Ergebnisse?
• Was ist weiter zu tun?
• Wie bewältigen Kitas sowie Grund- und Stadtteilschulen neben Sprach- und Erziehungsdefiziten die zusätzlichen Aufgaben bei der „Inklusion“?
• Haben sich die eklatanten Lernrückstände verringert?
• Haben sich Schulabschlüsse und Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert?

Unsere Experten*innen sind:
Jürgen Dege-Rüger, ehemaliger Koordinator der Bildungsoffensive Elbinseln,
Anna Ammonn, Sprecherin der Kampagne „zusammen leben - zusammen lernen“,
Claudia Wackendorff, Elternvertreterin,
Barbara Siebenkotten, Lehrerin,
Hédi Bouden, Lehrer,
Kamil Celebi, ehemaliger Schüler,
angefragt:
Thorsten Schumacher, Projektleitung „23+ Starke Schulen“ der Behörde für Schule und Berufsbildung.

Dazu kommen die schulpolitischen Partei-Sprecher*innen:
Sabine Boeddinghaus, LINKE,
Barbara Duden, SPD,
Olaf Duge, GRÜNE,
Birgit Stöver, CDU.
Moderation: Hartmut Sauer

Pegelstand Bildung: Mo., 15.4., 19 bis 21 Uhr, im Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestrasse 20

Dieser Pegelstand ist eine Kooperation mit dem Freizeithaus Kirchdorf-Süd.

 

 

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Unser Last-Minute-Tipp ...

Freitag 15.3.,
14 - 16 h, Bücherhalle Wilhelmsburg:
Digitale Ferien. tiptoi® CREATE entdecken. 6 bis 10 Jahren. Eintritt frei.
Entdecke den neuen tiptoi® CREATE Hörstift.
Mit dem integrierten Mikrofon des tiptoi Stiftes nehmen Kinder Texte und Geräusche zu den Szenen im Buch auf und leihen den abgebildeten Figuren ihre Stimme. Beim Sound-Quiz sind sensible Ohren gefragt: Erst nehmen die Kinder passende Geräusche zu Themen aus ihrem Alltag auf, dann müssen die Geräusche blitzschnell erraten und zugeordnet werden.

Noch bis 17.3. im Hamburger Rathaus Ausstellung St. Pauli Elbtunnel
Anlässlich der Wiedereröffnung der Oströhre des St. Pauli Elbtunnels wird die Ausstellung „Der St. Pauli Elbtunnel“ in der Diele des Hamburger Rathauses gezeigt. Eindrucksvolle Bilder, Hintergründe und Informationen zum Bau illustrieren die Geschichte des Elbtunnels – von den ersten Ideen einer Elbquerung im Jahr 1882, über den Bau des Elbtunnels bis hin zu den Kriegsjahren und dem heutigen Stand. Zahlreiche Fotos werden erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert.
(Siehe auch Artikel auf Seite 14.)



 

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Liebe Leserinnen und Leser!

Der Wilhelmsburger InselRundblick berichtet meistens nur von der Insel, manchmal aber auch von Wilhelmsburger*innen, die etwas Besonderes erleben. So mussten wir am Produktionstag auf unseren Redakteur Hannes Lintschnig verzichten. Er begleitet eine Schülergruppe des Helmut-Schmidt-Gymnasiums (HSG) für 10 Tage nach Israel. Es ist die zweite Reise der HSG zu ihrer Partnerschule, der International School of Holocaust Studies Yad Vashem in Jerusalem (s. WIR Nr. 9/18). Die Schüler wollen in der Gedenkstätte zu Einzelschicksalen verfolgter Hamburger Juden forschen. Hannes Lintschnig wird die Reise dokumentieren und im WIR berichten.
WIR blättern manchmal unsere früheren Ausgaben durch und so haben wir in der Februar-Ausgabe 2001 einen Bericht des Deichverbandes Wilhelmsburg gefunden, dass am 16. Februar die Flutgedenkfeier ausnahmsweise an dem neu platzierten Denkmal „Woge“ am Vogelhüttendeich stattfinden sollte. Gleichzeitig sollte das dort errichtete Mahnmal offiziell eingeweiht werden. Hoffentlich bekommt es bald einen würdigeren Platz, wie die Initiative Waldretter fordert (s. WIR 2/19). Es sollte dann auch wieder vervollständigt werden mit Deichandeutung und Brunnen.
In diesem Heft finden Sie auch mal wieder Bilder von Baumfällungen. Wenn wir allen Hinweisen der Wilhelmsburger*innen nachgehen würden, könnten wir ganze Ausgaben des WIR mit solchen Bildern füllen und nichts anderes tun als bei Behörden nach den Gründen für die Fällungen fragen. Oft wird auch erst mal abgesägt und die Genehmigungen werden nachgereicht. Und bei den Ausgleichsmaßnahmen verliert man völlig den Überblick.

Ihre Redaktion


 

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War da was?

Sgrun

sic
.
„Der stumme Frühling“, so hieß das Buch der Biologin Rachel Carson, das 1962 erschien und als Auslöser für das Entstehen der Umweltbewegung gilt. An diesen Buchtitel muss ich denken, wenn ich die Schneise der Verwüstung sehe, die Bagger, Greifer und Motorsägen allein in den vergangenen acht Wochen wieder einmal auf unserer Insel hinterlassen haben.
Rachel Carson hat das Bild von der verstummten Natur gewählt, um die Folgen des Pestizid- und Herbizideinsatzes zu beschreiben. Bei uns bleibt es still, weil Naturräume gleich ganz ausradiert werden. Das wird ein stummer Frühling ...

... an der Dratelnstraße, wo großflächig Gebüsch gerodet und Bäume gefällt wurden, laut Fachamt für Management des öffentlichen Raums wegen des Umbaus der benachbarten Sportanlage (s. S. 10).
... im Bahnhofsviertel, wo für das neue Korallusviertel auf 21.000 m2 zum 2. Mal Tabula rasa gemacht wird.
... auf der Westseite des Aßmannkanals, wo von den Kleingärten nicht ein Sträuchlein übrig geblieben ist (wegen der Verlegung der Reichsstraße).
... an der Kornweide, wo 20 große Bäume gefällt wurden, weil sie den neuen Straßenverlauf stören.

Überall dort singt kein Vogel mehr, kein Kleingetier summt, brummt und krabbelt noch. Das Leben ist fort. Zurück bleibt zerwühlte Erde, für einen Moment, bis sich Asphalt, Beton oder Stein darüber decken. War was? Das war‘s dann.
Die Naturzerstörungen der letzten Wochen sind erst der Anfang. Während ich das hier schreibe, wird wahrscheinlich schon wieder irgendwo die Axt angelegt. Aufmerksame Leser*innen schicken uns z. Zt. jedenfalls laufend Fotos von abgesägten Baumstämmen und zum Schreddern aufgetürmten Kleingehölzbergen.
Derweil bringt sich Peter Tschentscher als Klimabürgermeister in Stellung. Klimaschutz soll ab jetzt sein wichtigstes Projekt für Hamburg sein. Schon im Herbst 2018 hat er sich in einem ZEIT-Hamburg-Interview entsprechend geäußert. Jetzt lobt er die „Fridays for Future“-Demos der Schüler*innen.
Rachel Carson hat die Vernichtung unserer natürlichen Lebensgrundlagen durch Biozide vorausgesehen. Vom Klimawandel wusste sie noch nichts.
Wir aber wissen davon. Wir wissen: Das zusätzliche CO2, das die Menschheit in die Atmosphäre bläst, heizt die Erde auf. Und noch etwas wissen wir: Das Verschwinden des pflanzlichen Bewuchses überall auf der Erde trägt massiv zur Erderwärmung bei. Alle Bäume und Pflanzen binden CO2. Die mit Beton, Stein oder Asphalt versiegelte Erdoberfläche tut das nicht. In Bezug auf die Großstadt Hamburg wissen wir deshalb, dass nur eine lockere Abwechslung von Bebauung und Grünflächen ein gesundes Stadtklima schafft. Dass jeder Quadratmeter Grün im Kampf gegen den Klimawandel zählt. Herr Tschentscher allerdings, der weiß das nicht. Er behauptet ernsthaft, der Klimawandel ließe sich allein durch geschickten Einsatz regenerativer Energien in den Griff bekommen.

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Erscheinungsdaten des Wilhelmsburger InselRundblicks im Jahr 2019
(Änderungen vorbehalten)

Ausgabe
Redaktionsschluß
Erscheinungstag
1
4. Januar
17. Januar
2
1. Februar
14. Februar
3
1. März
14. März
4
5. April
18. April
5
3. Mai
16. Mai
6
1. Juni
13. Juni
7
1. Juli
11. Juli
8
5. August
22. August
9
2. September
19. September
10
1. Oktober
17. Oktober
11
. November
. November
12
. Dezember
. Dezember


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