24. Jahrgang,
Ausgabe 7

Juli / Aug.
2018
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Titel

Die „Ahoj“ ist im Wasser!
Unser Last-Minute-Tipp ...
Liebe Leserinnen und Leser!
Ein Hohlkörper für die Ewigkeit
Spendenaufruf - WIR - Beitrittserklärung
Erscheinungstermine des Wilhelmsburger InselRundblicks 2018

 

Die „Ahoj“ ist im Wasser!
Nach mehrmonatiger Arbeit an dem Boot haben die Schüler*innen ihr Boot nun zu Wasser gelassen

Boot

Großer Medientrubel: Der NDR interviewt vor der Schiffstaufe
einige der Kinder, die an dem Boot mitgebaut haben.

Fotos: han

han. Sie waren ziemlich aufgeregt. Schließlich haben die acht Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren schon seit den Herbstferien 2017 an ihrem Boot gearbeitet. Nun wurde ihr selbstgebautes kleines Boot endlich zu Wasser gelassen. Und der Medienrummel war immens: Der NDR kam, hat mit den Kindern Interviews für das Radio geführt und Filmaufnahmen für das Fernsehen gemacht. Dazu waren Fotografen und Journalisten von verschiedenen Zeitungen aus Wilhelmsburg und Hamburg vor Ort, die über dieses tolle Projekt natürlich berichten wollten.
Alle zwei Wochen haben sich die Kinder mit Matthias Krueger, Lehrer an der Berufsschule für Bootsbau auf dem Priwall in Lübeck-Travemünde, in der Honigfabrik am Sonnabendvormittag getroffen. Dabei erlernten die Kinder wichtige Grundlagen im Umgang mit typischen Bootsbauerwerkzeugen, verschiedenen Werkstoffen, dem maßstabsgetreuen Übertragen von Konstruktionszeichnungen und schärften ihren Blick für gestrakte Linien im Boot.

Probefahrt

Unter tosendem Applaus machen die Kinder nach der Taufe
die Jungfernfahrt mit der „Ahoj“.

„So“, sagt Matthias Krüger. „Nach der ganzen Arbeit kommt nun der Moment, in dem wir unser Boot dem nassen Element übergeben.“ Die Kinder haben mit angepackt und das Boot sanft vom Hof der Honigfabrik zu Wasser gelassen. Die Zuschauer jubelten. Die erste Jungfernfahrt haben die Kinder allein gemacht - eingepackt in Rettungswesten und mit Rudern in der Hand haben sie eine kleine Runde vor der Honigfabrik gedreht. Das Boot, das den Namen „Ahoj“ trägt, kann auch als Segelboot verwendet werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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Unser Last-Minute-Tipp ...

 

Sonnabend, 14.7
11-13 h, Energieberg Georgswerder:
Was krabbelt denn da?
Insektenführung mit der NABU-Fachgruppe Entomologie. Biotopvielfalt auf dem Energieberg - Lebensraum für Schmetterlinge, Libellen und Heuschrecken.
Bitte Fernglas mitbringen.
Info: Michael Kasch 040 986 726 18; michael.kasch@t-online.de


Sonntag, 15.7.

19 h, Honigfabrik, Café Pause:
Irish Folk Session
- Gemeinsam jammen. Gemeinsam jammen. Jeder ist herzlich willkommen.


 




 

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Liebe Leserinnen und Leser!

Diese Juli-Ausgabe des Wilhelmsburger InselRundblicks erscheint in den Hamburger Schulferien, so dass diesen Monat die Schulen nicht beliefert werden. Aber Interessierte, die jetzt im Urlaub sind, haben die Möglichkeit, die Artikel im Internet nachzulesen unter www.inselrundblick.de. Man will ja auf dem Laufenden bleiben: Wie war es auf der Inselkonferenz im Bürgerhaus, was ist bei dem Projektdialog in der Schule Fährstraße zum geplanten Baugebiet „Spreehafenviertel“ herausgekommen? Haben die Verantwortlichen inzwischen überlegt, die Bürgerbeteiligung ernst zu nehmen und mal mit den Planungen innezuhalten, um vielleicht erst mal die seit langem geforderte Bedarfsanalyse zu erstellen? Und dann gibt es natürlich auch in den Ferien jede Menge Tipps auf den WANN-Seiten.
Hoffentlich geht der Sommer so toll weiter, wenn WIR auch den GartenbesitzerInnen und den LandwirtInnen wünschen würden, dass es ab und zu mal einen schönen Landregen gibt. Also wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern ein paar unvergessliche Sommerwochen.

Ihre Redaktion


 

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Ein Hohlkörper für die Ewigkeit

Sgrun

sic
. Manchmal habe ich das Gefühl, an kaum einer anderen Stelle in der Hamburger Politik herrscht so viel Inkompetenz, gepaart mit schamloser Heuchelei, wie in der Umweltpolitik.
Das lässt sich nicht nur im Großen beobachten - etwa dort, wo die Behörde für Umwelt und Energie sich rühmt, mit 22 Millionen Euro aus Bundesmitteln die „biologische Vielfalt“ in der Stadt vergrößern zu wollen, und gleichzeitig für ihre gigantomanischen Stadtentwicklungsvorhaben überall dort munter die Säge ansetzt, wo eben jene biologische Vielfalt real vorhanden ist.
Das droht zum Beispiel 2020 dem waldartigen Grünzug am Ernst-August-Kanal. Im Wilhelmsburger Inselpark ist es bereits geschehen: Erst hat man für die Internationale Gartenschau 2013 rund 6.000 Bäume gefällt und quadratkilometerweise Gebüsch gerodet - jetzt streift ein Mitarbeiter von der Behörde für Umwelt und Energie durch den Park, weil er gucken möchte, wo er denn nun die Millionen vom Bund für mehr biologische Vielfalt einsetzen könnte. (Nachzulesen auf Seite 19 in dieser Ausgabe).
Doch die Inkompetenz und Heuchelei in Umweltfragen lässt sich auch sehr gut an kleinen Dingen ablesen.
Zum Beispiel erreichte am 5. Juli eine Mail mit folgender Betreffzeile unser WIR-Postfach: „Senat aktuell: Bundesrat am 6. Juli 2018: Hamburg bezieht Position für Investitionen in Bildung und sozialen Wohnungsbau, saubere Luft und weniger Plastikmüll“ (Hervorhebung von mir).
Am selben Tag durfte ich auf dem Heimweg vom Büro feststellen, dass „unser“ Mann im Bundestag, der Wilhelmsburger SPD-Abegordnete Metin Hakverdi, zu seinem „Bericht aus Berlin“ einlud ... auf Plastikplakaten! Offiziell heißen die Teile Hohlkammerplatten und sind aus Polypropylen. Das zu bewerbende Objekt oder Ereignis wird direkt auf die Kunststoffplatte draufgedruckt. Bedeutet: Ist der Werbeanlass vorbei, wird das ganze Teil zu ... Plastikmüll!

Der Fairness halber muss man erwähnen: Das PR-Büro von Metin Hakverdi hat die Plastikplatten immerhin einmal wiederverwendet. Der Termin für den „Bericht aus Berlin“ klebt als Papierstreifen unter dem auf Polypropylen gedruckten Konterfei des Politikers. Noch einmal aber wird das nicht gehen, die meisten der Platten sind jetzt zerknickt und schmuddelig - also unbrauchbar. Noch schlimmer ist: Einige haben sich bereits aus ihrer Kabelbinder-Fessel gelöst und fliegen nun in der Gegend herum. Also wild entsorgter Plastikmüll.
Polypropylen gilt als sehr langlebiges Material. Ist es einmal in der Welt, wird man es so schnell nicht wieder los. Es ist zwar
grundsätzlich voll recyclingfähig, aber nur in einem recht aufwändigen Prozess, so dass der Thermoplast zu den am wenigsten recycelten Verbrauchskunststoffen gehört.
Unser Besucher aus Berlin hinterlässt also mehr Plastikmüll statt weniger und beweist damit: Die jetzige Umweltpolitik ist eben nichts weiter als ein Hohlkörper.




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Erscheinungsdaten des Wilhelmsburger InselRundblicks im Jahr 2018
(Änderungen vorbehalten)

Ausgabe
Redaktionsschluß
Erscheinungstag
1
5. Januar
18. Januar
2
1. Februar
15. Februar
3
1. März
15. März
4
3. April
19. April
5
1. Mai
17. Mai
6
1. Juni
14. Juni
7
1. Juli
12. Juli
8
1. August
16. August
9
5. September
20. September
10
2. Oktober
18. Oktober
11
1. November
15. November
12
1. Dezember
13. Dezember


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