25. Jahrgang,
Ausgabe 1

Jan. / Feb.
2019
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Unser Last-Minute-Tipp ...
Liebe Leserinnen und Leser!
Ins Elend getrieben
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Erscheinungstermine des Wilhelmsburger InselRundblicks 2019

 

 

 

 

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Unser Last-Minute-Tipp ...

Sonnabend, 19.1.,
19.30 h Windmühle Johanna: Geschichten und szenische Lesung.
Mit Geschichten, Gedichten und Liedern präsentieren Dagmar Dreke und Cat Lustig das Leben des Dichters - ob Ironie, Erotik, Melancholie oder Politik - Dagmar Dreke präsentiert die Texte mit ihrer wandelbaren Stimme.
Karten: luetgert@kleine-kunst.com, telef. (040)754 4014 Monika Lütgert und
an der Abendkasse. Eintritt 15 Euro/erm. 10 Euro.


Sonntag, 20.1.

11 h, Bürgerhaus: SonntagsPlatz. Für Kinder von 3 bis 8 Jahren und ihre Familien.
THEATER MONTEURE spielt: „Meins wird deins“. Ein musikalisches Theaterstück, das in den verschiedensten Facetten das Thema „Teilen“ beleuchtet. Mit wenig Sprache, um so mehr Klang, Bewegung und Bild-Welten wird Vieles geteilt. Denn teilen kann man nicht nur Dinge, sondern auch Ideen, Erfahrungen und Perspektiven. Und Teilen kann mehr sein als Verzicht. Vielleicht sogar ein großer Gewinn. Eintritt: 2,50 Euro.
Familienmittagstisch: Fliegende Pfannkuchen - mit süßer und pikanter Füllung! Der Mittagstisch kostet 3 Euro (inkl. Selter).
Und zu guter Letzt: Mitmachaktion mit Kathrin. Wir basteln bunte Karten zum Verschenken. Mitmachen kostet nix!

19 h, Honigfabrik, Café Pause:
Celtic Sunday.
Gemeinsam jammen. Jeder ist willkommen.
Eintritt frei.



 

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Liebe Leserinnen und Leser!

Wieder ein Jahr geschafft, aber zum Teil immer noch die gleichen Themen: A26-Ost, Bürgerbeteiligung – Perspektiven im Bürgerhaus gehen erst mal in die Winterpause (s. Seite 4).
Neu ist: Beim Kulturkanal tut sich was (der nächste Bericht folgt im Februar von dem Workshop am 15. Januar im Oberhafen). Der WIR ist ja eine Zeitung von Vielen für Alle. Also melden Sie sich, wenn Ihnen was Berichtenswertes im Stadtteil auffällt. Wenn wir es einrichten können – wir arbeiten ja immer noch weitestgehend ehrenamtlich – kümmern wir uns gern darum oder veröffentlichen Ihre Berichte.
Meldung aus der Schlussredaktion im Dezember: So kommt es, wenn man nicht ordentlich mit der Hand schreiben kann. Dann wird in der Überschrift bei dem Artikel über die Zinnwerke leider mal „Brandschutz“ aus „Bestandsschutz“. Aber beides ist für die Kreativen am Veringhof 7 wichtig!
Wir sind gespannt, was uns unser 25. Jubiläumsjahr bringt, und wünschen unseren Leserinnen und Lesern ein wunderbares neues Jahr 2019!

Ihre Redaktion


 

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Ins Elend getrieben

Sgrun

sic
. Dies ist der dritte Winter, in dem obdachlosen OsteuropäerInnen in unserer Stadt ein Bett im Winternotprogramm verwehrt wird. Dies ist das dritte Jahr, in dem die Behörden den aus Osteuropa stammenden Obdachlosen keine Hilfe gewähren, sondern sie zur „Rückreise“ in ihr „Heimatland“ zu bewegen versuchen, oder mit dem Entzug des Freizügigkeitsrechts zur Ausreise auffordern, oder gleich abschieben.
Nun hat Hinz&Kunzt laut einer Pressemitteilung von Anfang Januar herausgefunden, dass die Ausländerbehörde seit Mai 2018 keine Osteuropäer mehr abschieben konnte, weil diese zu krank oder verwahrlost waren. Sie waren schlicht nicht reisefähig oder konnten aus medizinischen und hygienischen Gründen nicht in Abschiebehaft genommen werden.
Das ist ein Skandal.
In unserer Stadt - übrigens auch in unserem Stadtteil - leben Menschen so weit jenseits der zivilisatorischen Mindeststandards (Dach über dem Kopf, Gesundheitsversorgung, Nahrung, Ansprache) und abgeschnitten von allen Hilfssystemen, dass sie in zum Teil lebensbedrohliche Verwahrlosung geraten.

336 obdachlosen OsteuropäerInnen hat die Ausländerbehörde nach Informationen von Hinz&Kunzt seit März 2017 das Freizügigkeitsrecht entzogen und sie zur Ausreise aufgefordert. Zehn von ihnen wurden tatsächlich abgeschoben - die übrigen 326 versuchen vermutlich, aus Angst vor der Abschiebung, unter dem Radar der Behörden zu bleiben.
So führt die Vertreibungs- und Ausgrenzungspolitik der Stadt dazu, dass Menschen unter unwürdigen Umständen am äußersten Rand der Gesellschaft dahinvegetieren und dabei schweren Schaden an Leib und Leben nehmen.
Ganz egal, wie man grundsätzlich zu der Tatsache der Einwanderung wenig qualifizierter Menschen aus Gründen der Armut und Perspektivlosigkeit steht, ganz egal auch, welche übergreifenden politischen Lösungen man in dieser Frage anstrebt - das, was seit bald drei Jahren hier passiert, ist in ethischer Hinsicht inakzeptabel. Es ist menschenverachtend und unsozial.
Wenn die Stadt Hamburg nicht endlich mit der Strategie der „Rückreise“ und Abschiebung aufhört, müssen wir davon ausgehen, dass sie Krankheit, Verwahrlosung und sogar - wie bereits geschehen - den Tod von Menschen als eine Art Kollateralschaden billigend in Kauf nimmt.
Schluss mit dieser Strategie, die Menschen ins Elend treibt!
Die ersten, ganz praktischen Schritte wären jetzt: Erstens, das Winternotprogramm sofort für alle Menschen, ohne Ansehen der Person, zu öffnen: Jede/r muss ein Bett im Warmen, eine Tasse Kaffee und ein Brot am Morgen bekommen.
Zweitens, diese Stätten endlich auch tagsüber geöffnet zu halten. Denn erfrieren und sterben, das kann man auch tagsüber, einfach so, still auf einer Parkbank. Dieser zweite Punkt betrifft im übrigen alle Menschen ohne Obdach. An ihm wird deutlich, dass ganz generell in Hamburg der Umgang mit wohnsitzlosen Menschen unmenschlich ist und die Angebote für die Obdachlosen mangelhaft sind.

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Erscheinungsdaten des Wilhelmsburger InselRundblicks im Jahr 2019
(Änderungen vorbehalten)

Ausgabe
Redaktionsschluß
Erscheinungstag
1
4. Januar
17. Januar
2
1. Februar
14. Februar
3
1. März
14. März
4
5. April
18. April
5
3. Mai
16. Mai
6
1. Juni
13. Juni
7
. Juli
12. Juli
8
. August
. August
9
. September
. September
10
. Oktober
. Oktober
11
. November
. November
12
. Dezember
. Dezember


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