26. Jahrgang,
Ausgabe 3
März / Apr.
2020
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Kinder, Jugend, Bildung, Sport

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Hédi goes Hollywood
Neu: Kindertag im HdJ Kirchdorf
BiBuKino - Bilderbuchkino
Internationale Unterschriftenkampagne
 
Mit der S-Bahn nach Amerika!
Stadtteilschule Wilhelmsburg schneidet bei Mathe-Olympiade gut ab
Spitzenreiter 2019 in Hamburg ...
Ehrenamtliche Lesepaten gesucht!

 

Hédi goes Hollywood
Für das Projekt „Why should I care about your history?“ reiste Theaterlehrer Hédi Bouden mit Schülern des Helmut-Schmidt-Gymnasiums nach Israel. Ein Filmemacher begleitete die Gruppe. Zur Premiere des entstandenen Films war der Saal im Abaton-Kino voll

Theatergruppe

Die Protagonist*innen des Films bei der Premiere im Abaton-Kino.
Fotos: han

han. Kurz vor Beginn der Premierenvorstellung entschuldigt sich Filmemacher Martin Steimann bei seinen Protagonisten im Publikum. „Ich hatte euch eigentlich versprochen, dass ihr noch einmal alle Szenen sehen könnt, bevor der Film veröffentlicht wird“, sagt Steimann. „Aber dazu ist es jetzt nicht gekommen. Ich hoffe ihr seid mir nicht böse, wenn manche Szenen bei euren Freunden oder eurer Familie vielleicht nicht so gut ankommen.“
Steimann hat die Jugendlichen des Helmut-Schmidt-Gymnasiums (HSG) im Rahmen des Projektes „Why should I care about your history?“ nach Israel begleitet. Hédi Bouden, Theaterlehrer und Kulturbeauftragter am HSG, ist Initiator des Theatergroßprojekts. „Angesichts einer mittlerweile wieder salonfähigen faschistischen Sprache in Deutschland und den surreal anmutenden Bildercollagen aus Vergangenheit und Gegenwart, die wir unter anderem seit Chemnitz mit ansehen müssen, stellt sich immer mehr die Frage, ob wir aus unserer dunklen Geschichte eine Lehre gezogen haben!?“, begründet Bouden sein Projekt. „Der Terroranschlag in Halle und die politische Aufarbeitung lassen daran zweifeln.“
Die Wilhelmsburger Jugendlichen haben mit Schülern aus Israel, die in unmittelbarer Nähe zum Gaza-Streifen leben, ein gemeinsames Theaterstück in Tel Aviv aufgeführt. „Vorurteile, Verschwörungstheorien, Halbwissen und die eigenen Biografien sollen hierbei aufeinanderprallen“, schreibt Bouden auf der Webseite des Projekts.
Die Zuschauer im Abaton-Kino haben schnell verstanden, warum sich Martin Steimann entschuldigt hat. Steimann war mit seiner Kamera sehr dicht an den Jugendlichen dran, er hat sie verfolgt, er war immer da, wenn es emotional wurde – und das wurde es häufig. Etwa, wenn Angelina von ihren Ausgrenzungserfahrungen erzählt. Oder wenn die Jugendlichen in Jerusalem gemeinsam die aktuelle Berichterstattung zu dem antisemitischen Anschlag in Halle auf dem Smartphone verfolgen.
„Why should I care about your history?“ ist eigentlich mehr eine Kampagne als ein Theaterprojekt. Poetry Nights, Gedenkveranstaltungen, Theateraufführungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen und Kunstinstallationen – Bouden will Begegnungen schaffen, Antisemitismus, Rassismus und Hass verstehen und entgegenwirken. Die Kampagne soll die Frage beantworten, warum es wichtig ist, sich um die Geschichte anderer Menschen zu kümmern.
Die Kampagne ist die Fortsetzung voriger Theaterprojekte von Hédi Bouden, die mehrfach ausgezeichnet wurden – und sie ist noch nicht beendet. „Im Januar waren die israelischen Schüler hier in Hamburg. Im Oktober fahren wir wieder nach Israel. Ich habe noch einiges vor“, sagt Bouden.

Steinmann - Bouden

Filmemacher Marin Steimann (links) und Projektleiter Hédi Bouden, den HSG-Schulleiter Volker Clasing bei der Premiere als
„Perle des Helmut-Schmidt-Gymnasiums“ bezeichnete
.

 

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Neu: Kindertag im HdJ Kirchdorf

PM. Das Haus der Jugend Kirchdorf hat einen Kindertag eingeführt.
Jeden Freitag von 14.30 bis 18 Uhr hat das Haus für alle Kinder zwischen 7 und 13 Jahren geöffnet.
In dieser Zeit können die Kinder das Haus für verschiedene Angebote nutzen.

Haus der Jugend Kirchdorf
Krieterstraße 11, 21109 Hamburg
Tel: 040-75 46 566

 

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BiBuKino - Bilderbuchkino

Iimmer freitags. Eintritt frei
Gruppen bitte anmelden!
Bücherhalle Kirchdorf: Tel. 7542358
Bücherhalle Wilhelmsburg: Tel. 757268

 

28.02.2020: 10.30 h, Bücherhalle Kirchdorf: Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der seine Knuffeldecke nicht teilen wollte. Ab 3 J.
Der kleine Siebenschläfer hat seine Schnuffeldecke so lieb! Nur ganz kurz und ausnahmsweise leiht er sie dem Eichhörnchen, damit es seine Nüsse darin tragen kann. Aber dann braucht auch noch die Haselmaus Hilfe und dann der Maulwurf …

28.02.2020: 10 h, Bücherhalle Wilhelmsburg: Elefanten verboten! An 4 J.
Der kleine Junge hat einen Elefanten als Haustier. Doch beim Haustierclub sind Elefanten verboten! Da trifft er auf ein dunkelhäutiges Mädchen, das wegen seines Stinktiers nicht mitspielen darf. Die beiden beschließen einen Club zu gründen, der für alle da ist.

06.03.2020: 10.30 h, Bücherhalle Kirchdorf: Ein Garten für alle. Ab 3 J.
Schon lange träumt der Bär von einem Garten im Wald. Tag für Tag sät, pflanzt, gräbt und gießt er. Doch jedes Mal wird sein Garten völlig verwüstet. Zutiefst betrübt zieht sich der Bär zurück

06.03.2020: 10 h, Bücherhalle Wilhelmsburg : Bruno und die Nervkaninchen. Ab 3 J.
Bruno ist ein Einsiedler-Bär und will überhaupt keine Gesellschaft. Doch dann ziehen Kaninchen in seine unmittelbare Nachbarschaft und stören ihn beständig.

 

13.03.2020: 10.30 h, Bücherhalle Kirchdorf: Bruno und die Nervkaninchen. Ab 3 J.
Bär Bruno hat am liebsten seine Ruhe. Doch damit ist es schlagartig vorbei, als eine Horde wilder Kaninchen ins Nachbarhaus einzieht. Zu Brunos Entsetzen lassen sie sich auch von seiner schlechten Laune nicht abschrecken. Im Gegenteil!

13.03.2020: 10 h, Bücherhalle Wilhelmsburg: Gesucht! Henri, die Bücherdieb. Ab 4 J.
Alle Hasen lieben Karotten und Salat. Nur Henri nicht, er liebt Bücher. Und zwar so sehr, dass er sie in fremden Häusern stibitzt. Als Arturs Lieblingsbuch fehlt, macht er sich auf die Suche nach dem Bücherdieb.


 

 

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Internationale Unterschriftenkampagne

PM. Mit ihrer Unterschrift für die Kampagne "Transnational solidarity against racism and war" können Kollektive, Träger und Organisationen Forderungen nach Frieden, der Einhaltung von Menschenrechten, internationaler Solidarität und dem Recht auf Personenfreizügigkeit unterstützen.
Die internationale Unterschriftenkampagne finden Sie auf https://crossbordersolidarity.com

 

 

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Mit der S-Bahn nach Amerika!
Klasse 2b nähert sich dem amerikanischen „way of life“

Briefmarken

Die Schüler*innen gestalteten im Stil Andy Warhols eine Briefmarke.
Foto: ein

PM. Vier hochkarätige amerikanische Künstler, die alle auf ihrem künstlerischen Gebiet Pioniere waren: Walt Disney, Norman Rockwell, Jackson Pollock und Andy Warhol. In der Ausstellung Amerika! im Bucerius Kunst Forum waren 170 ihrer Werke zu sehen.
Im November besuchte die Klasse 2b die Ausstellung. Walt Disneys Mickey Mouse erkannten die Grundschüler*innen sofort und freudig; der Zugang zu den abstrakten Werken Pollocks brauchte Erklärung. Derrick staunte: „Das sieht aus wie Krickelkrackel. Das ist doch keine Kunst.“
Hilfreich war in diesem Fall für die Wilhelmsburger Kunstnovizen, dass die Kunstprofiler*innen des Hamburger Wilhelm-Gymnasiums ihre Fragen beantworteten. „Schüler führen Schüler“, heißt das Konzept und bedeutet, dass immer zwei ältere, belesene Kunstprofil-Schüler*innen zwei junge fragende Schüler durch die Ausstellung führen. Das Quartett kommt über Kunst ins Gespräch und tauscht sich aus. Alles darf gefragt werden, Tempo und Weg durch die Ausstellung bestimmen die Kleinen.
Im Kunstunterricht beschäftigte sich die 2b im Nachgang mit dem Popart Künstler Andy Warhol. Inspiriert von dem Bilderbuch „Der Löwe, der nicht schreiben konnte“ gestalteten sie im Stil Warhols eine Briefmarke. Sind die Marken nicht druckreif?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 



 

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Stadtteilschule Wilhelmsburg schneidet bei Mathe-Olympiade gut ab
Die meisten Teilnehmer*innen haben es in die zweite Runde geschafft

Mathe-Olympiade

Arian Haliti (v.l.n.r.), Organisatorin Saskia Kleinen, Soydan Ceylan, Selin Ceylan, Mert Ceylan, Grundschulleiter Thomas Halbrock, Hamza Sahbaz. Es fehlt: Emma Piersig.
Foto: ein

PM. "Bereits zum vierten Mal in Folge haben unsere dritten und vierten Klassen an der Mathematik-Olympiade erfolgreich teilgenommen. Die meisten Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben es bis in die zweite Runde geschafft", freute sich Saskia Kleinen, langjährige Mathematiklehrerin der Grundschule. Leider verpasste Arian Haliti, 8 Jahre, mit nur einem Punkt den Sprung in die Landesrunde. „Aber nächstes Jahr mache ich auf jeden Fall wieder mit“, beteuerte Arian. „Denn es hat unheimlich viel Spaß gemacht!“
Doch was verbirgt sich hinter der Mathematik-Olympiade?
Die Mathematik-Olympiade ist ein jährlich bundesweit angebotener Wettbewerb, an dem über 200.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Bei der Olympiade haben sie die Möglichkeit, ihre Leistungsfähigkeit auf mathematischem Gebiet unter Beweis zu stellen.
Begonnen hatte der "Mathe-Battle" bereits im September 2019. Mathebegeisterte Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen drei und vier beteiligten sich an der ersten Runde, der Schulrunde: Unsere kleinen Mathe-Cracks mussten diverse Aufgaben lösen, die logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und einen kreativen Umgang mit mathematischen Fähigkeiten erforderten. Diese Knobelaufgaben konnten in der Schule oder zu Hause erledigt werden.
In die zweite Runde, die Regionalrunde, hatten es dann sechs Kinder geschafft. In einer zweistündigen Klausur mussten sie Ende November zeigen, ob sie schwierige Aufgaben auch allein lösen können. Arian erinnert sich: „Wenn ich mal nicht weitergekommen bin, habe ich es halt immer wieder versucht.“ Das bestätigte Saskia Kleinen: „Die Kinder waren sehr motiviert und haben sich durch die Klausur durchgekämpft.“
Mert, Teilnehmer aus der vierten Klasse, rechnet zu Hause gern mit seinem Vater. Vielleicht ist Mathematik deshalb sein Lieblingsfach. „Das Rechnen bringt mir einfach Spaß.“
Alle Schülerinnen und Schüler, die an der Regionalrunde teilgenommen haben, erhielten eine Anerkennungsurkunde und von der Schule einen Preis: ein Kinogutschein. „Wir sind unheimlich stolz auf unsere Mädchen und Jungen“, erklärte Thomas Halbrock bei der Übergabe. Und Kirsten Dall, die Fachkoordinatorin Mathematik für die Grundschule, erklärte: "Unserer Grundschule ist es wichtig, die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler schon früh für die Mathematik zu begeistern. Die Matheolympiade ist ein Baustein unseres Förderprogramms."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

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Spitzenreiter 2019 in Hamburg ...
... ist das Selbstlernzentrum im Bildungszentrum TzW!

Frau Kleinau

Frau Kleinau
Foto: ein

PM. Jetzt können wir die unglaubliche Zahl von 3.900 Entleihungen im Verlauf des vergangenen Jahres verkünden. Damit ist das Selbstlernzentrum im Bildungszentrum Tor-zur-Welt einsamer Spitzenreiter der Schulbibliotheken im Verbund der Hamburger Bücherhallen! (Die nächste Schulbibliothek hat "nur" 2.778 Ausleihen.)
Von den 3.900 Entleihungen entfallen 1.369 auf die Grundschule (ReBBz und Elbinselschule) und 2.025 auf das Helmut-SchmidtGymnasium. Es wurden 3.245 Bücher, 473 DVDs, 71 CDs und 111-mal Software ausgeliehen.
2019 haben sich 251 neue Schüler*innen und Lehrer*innen im Selbstlernzentrum angemeldet, während nur 146 Personen aus dem Ausleihsystem gelöscht werden mussten. Insgesamt sind derzeit 975 Nutzer*innen im Selbstlernzentrum (SLZ) angemeldet.
Das SLZ wird besonders von den Schüler*innen sehr gerne genutzt, sowohl in den Pausen als auch in den Stunden, in denen die einzelnen Klassen als Gruppen dort sind. Auch wenn ihnen die Auswahl des Lesestoffes nicht immer leicht fällt, sind sie dennoch schnell zu motivieren und kommen nach dem Fertiglesen oft begeistert zurück. Wir freuen uns auf ein weiteres spannendes Lese-Jahr und bedanken uns bei Frau Kleinau, der erfolgreichsten Schulbibliothekarin Hamburgs 2019 !

 

 

 


Bücherhalle Wilhelmsburg:
Ehrenamtliche Lesepaten gesucht!

Sabine v. Eitzen/Bücherhalle. Viele Kinder in unserem Viertel brauchen zusätzliche Unterstützung, damit sie bessere Chancen in der Schule und im Leben haben.
Seit über zehn Jahren gibt es das „Lesetraining Wilhelmsburg“, das Grundschulkinder darin unterstützt, gerne und gut zu lesen.
Nun suchen wir neue Lesepaten, die Lust haben, regelmäßig mit einem Kind eine Stunde in der Woche zu lesen. Das Lesetraining findet in der Bücherhalle Wilhelmsburg statt.
Die ehrenamtlichen Lesetrainer hören zu, erklären unbekannte Wörter, geben Tipps und machen Mut. Sie sprechen mit den Kindern über das Gelesene und helfen ihnen, die Texte inhaltlich zu erfassen.
Gebraucht werden geduldige Zuhörer, die die Kinder ermutigen und ihnen gute Lesevorbilder sind.

Weitere Informationen:
Bücherhalle Wilhelmsburg, Vogelhüttendeich 45, Telefonnummer 040 - 75 72 68

 

 

 

 

 

 

 


 

Inselarche

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