25. Jahrgang,
Ausgabe 9
Sep. / Okt.
2019
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Kinder, Jugend, Bildung, Sport

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15 Jahre Wilhelmsburger Lesewoche "Die Insel liest“
Neuer Vorlesewettbewerb für Kinder, die Deutsch als Zweitsprache (DaZ) haben
BiBuKino - Bilderbuchkino
Flohzirkus mit zwei Clownsfrauen
Bau mit uns eine mobile Küche
Lehrer mit Leib und Seele
Junge Tiefseefische glänzten in der Schulaula
Gokarts vom Spendenparlament
 

 

15 Jahre Wilhelmsburger Lesewoche "Die Insel liest“
Große Veranstaltungsreihe rund ums Buch in der ersten Novemberhälfte. Neu ist ein Familienprogramm in den Bücherhallen und in der Honigfabrik am Wochenende

Lesebücher

Jedes Jahr wählt die Kinderjury, welche Neuerscheinung den Preuschhof-Preis für Kinderliteratur bekommen soll. Dabei wühlen sich die Kinder
durch Stapel von Büchern.
Foto: han

Maren Töbermann. Seit 2004 heißt es jedes Jahr im November „Die Insel liest“! In diesem Jahr feiert die Wilhelmsburger Lesewoche ihren 15. Geburtstag – und dank des neuen Wilhelmsburger Bildungsfonds und des Holger-Cassens-Preises 2018 kann der Geburtstag mit einer großen Veranstaltungsreihe gefeiert werden, an der rund 2.000 Kinder vor Ort kostenlos teilnehmen können.
Auf dem Programm für die Kitas, Schulen und Bildungseinrichtungen stehen Lesungen mit Live-Zeichnen und Musik, Kreativ-Werkstätten, Literaturtheater und viele weitere Aktionen rund ums Buch. Am 12. November findet der Lesetag im Bürgerhaus statt, wie immer mit dem beliebten Finale des inselweiten Vorlesewettbewerbs.

Angebote
Hier eine Auswahl der diesjährigen Angebote für Gruppen: Lesen und Live-Zeichnen mit Kai Pannen und Zombert (der inzwischen lesen gelernt hat), Mitmach-Lesung inklusive Robo-DanceCrashkurs mit Michael Petrowitz, Erzähltheater „Königin der Farben“ mit dem Theater Mär, musikalische Abenteuerlesung mit Cally Stonk und Ukulele, "Käptn Knitterbart" von Cornelia Funke mit dem Theater Wolkenschieber, eine Pop-Up-BuchWerkstatt mit Antje von Stemm, Musiktheater „Elmar der bunte Elefant“ mit dem Theater Mär, Lesung und Piratenquiz mit Sybille Rieckhoff und den Eichhörnchenpiraten, Szenische Lesung „Oje, ein Buch“ mit dem Theater am Strom, Lesungen „Caspar“ und „Bifi und Pops“ mit Stefanie Taschinski. Aus unserer Reihe "Anders Lesen": spannende Brailleschrift-Lesung und Mini-Workshop mit Heiko Kunert und dem Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg.

Familienprogramm
Erstmals wird es in diesem Jubiläumsjahr auch ein öffentliches Familienprogramm am Wochenende geben: Neben den Aktivitäten in allen Schulen, Kitas und Bücherhallen vor Ort sind auch am Wochenende 9. und 10. November Aktionen rund ums Buch geplant:
Die Bücherhallen Wilhelmsburg und Kirchdorf öffnen am Sonnabend, 9.11., ihre Türen für die ganze Familie. In der Bücherhalle Kirchdorf präsentieren Eva Muszynski und Karsten Teich in einer wilden Wildwest-Lesung mit Live-Zeichnen und Gitarre den neuen Band der Kultreihe "Cowboy Klaus". In der Bücherhalle Wilhelmsburg erwartet die Kinder das Theater Tandera mit dem Stück "Frieda und Frosch".
Am Sonntag, 10.11., lädt die Honigfabrik Kinder ab fünf und ihre Erwachsenen zum Musiktheater „Elmar, der bunte Elefant“ ein.

Neues Buchprojekt: "Insel an Zukunft"
In Kooperation mit „Die Insel forscht“ planen wir, eine Publikation zum Thema Nachhaltigkeit (mit den Schwerpunkten Ökologie, Klimaschutz, Mobilität, Zukunft …) herauszugeben. Dazu werden Beiträge der Kinder gesucht, mit Tipps zum Umweltschutz, Ideen für die Zukunft u.a. Wir sammeln dafür bis zum Ende der Lesewoche (kurze) Beiträge von A-Z, und planen, diese zur Forscherwoche 2020 als Buch herauszugeben. Lesungen und Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit sind geplant.

Preuschhof-Preis für KinderLiteratur 2019
Im Juni hat die Kinderjury, an der sich wieder über 500 Grundschulkinder beteiligt haben, entschieden: Die neue Preuschhof-Preis-Gewinnerin ist die Berliner Autorin Cally Stronk (nach fünf Jahren endlich mal wieder eine Frau!). Cally Stronk kommt am 12.11. zur Preisverleihung im Rahmen des Lesetages ins Bürgerhaus. Lesungen mit „Theo“ und „Leonie Looping“ finden am 11.11. (ganztags) und 12.11. (nachmittags) statt.

 

 

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Neuer Vorlesewettbewerb für Kinder, die Deutsch als Zweitsprache (DaZ) haben
Kooperationsprojekt der Wilhelmsburger Lesewoche, Stadtteilschule Stübenhofer Weg
und Bücherhallen Hamburg

PM. In diesem Schuljahr gibt es in Hamburg erstmals einen Vorlesewettbewerb für Schüler*innen mit Deutsch als Zweitsprache. Organisiert wird der Wettbewerb von Maren Töbermann (Projektleitung Wilhelmsburger Lesewoche), Phoebe Lorenz (Didaktische Koordinatorin, StS Stübenhofer Weg) und Sylvia Linneberg (Koordinatorin Interkulturelle Öffnung & Vielfalt, Bücherhallen Hamburg).
Das Kooperationsprojekt der Wilhelmsburger Lesewoche richtet sich an Schüler*innen aus den Stadtteilen Wilhelmsburg und Veddel und dem Bezirk Harburg. Eine Ausweitung auf ganz Hamburg ist für das kommende Jahr in Planung.
Mitmachen können Schüler*innen zwischen 10 und 13 Jahren, die nicht in Deutschland geboren und erst im Schulalter mit der deutschen Sprache in Kontakt gekommen sind. Der Vorlesewettbewerb richtet sich an Kinder aus den Klassen 5 und 6 sowie den IVK. Jede Schule hat die Möglichkeit, bis zu 3 Schüler*innen zu melden (nach Rücksprache ggf. mehr, je nach Größe der Schule).
Anmeldeschluss ist der 30. September 2019 (Nachmeldungen ggf. bis 25.10. möglich).

Gelesen wird aus einem selbstgewählten Text im Umfang von drei Minuten Vorlesezeit, ein Fremdtext muss nicht gelesen werden.

Der Wettbewerb findet am Nachmittag des 5. oder 7. November 2019 in der Stadtteilschule Stübenhofer Weg in Wilhelmsburg statt (im Rahmen der Wilhelmsburger Lesewoche vom 4. bis 12. November, s. S. 13). Die öffentliche Preisverleihung findet am 12. November im Rahmen des Lesetags vormittags im Bürgerhaus Wilhelmsburg statt.
Der Zugang zum Wettbewerb ist niedrigschwellig angelegt, um viele Kinder zur Teilnahme zu motivieren. Die Jury wird bei ihrer Entscheidung Vor- und Nachteile sowie Altersunterschiede und individuelle Spracherfahrung berücksichtigen. Und natürlich gibt es für alle Beteiligten viele tolle Preise zu gewinnen!
Die Bücherhallen stellen in den Herbstferien zur Vorbereitung Räumlichkeiten und Bücher zur Verfügung und bieten zum Teil auch spezielle Workshops für interessierte Kinder an. Informationen dazu folgen direkt über die Bücherhallen Wilhelmsburg, Kirchdorf, Harburg und Neugraben.

Anmeldung für den DaZ-Vorlesewettbewerb:
Bitte per Mail: wilhelmsburgerlesewoche@gmx.de mit Angabe von:
Name und Alter des Kindes; seit wann in Deutschland, seit wann mit der Sprache vertraut, Schule und Klasse.
Rückfragen bitte an Maren Töbermann: Tel. 0163 314 15 12; marentoebermann@buewi.de oder wilhelmsburger-lesewoche@gmx.de

 

 

 

 

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BiBuKino - Bilderbuchkino

Iimmer freitags. Eintritt frei
Gruppen bitte anmelden!
Bücherhalle Kirchdorf: Tel. 7542358
Bücherhalle Wilhelmsburg: Tel. 757268

 

20.09.2019: 10.30 h, Bücherhalle Kirchdorf: „Lieselotte hat Langeweile“. Ab 3 J.
Lieselotte hatte sich schon so gefreut. Sie wollte zusammen mit der Bäuerin ihren selbstgebastelten Drachen steigen lassen und jetzt regnet es Bindfäden

20.09.2019: 10 h, Bücherhalle Wilhelmsburg : „Tafiti und der geheimnisvolle Kuschelkissendieb“.
Ab 4 J. Ohne sein Kuschelkissen kann Erdmännchen Tafiti nicht einschlafen. Zum Glück geht sein bester Freund, Pinselohrschwein Pinsel, direkt mit ihm auf die Suche.

 

27.09.2019: 10.30 h, Bücherhalle Kirchdorf: „Pino, Lela und der kleine Fuchs“ Ab 3 J.
Was ist denn das für ein Heulen und Wimmern mitten in der Nacht? Ein kleiner Fuchs, ganz allein. Die Schwalbe Lela und das Eichhörnchen Pino müssen ihm helfen!

27.09.2019: 10 h, Bücherhalle Wilhelmsburg : „Ein Garten für alle“. Ab 3 J.
Eines Tages beschließt der Bär, einen Garten anzulegen. Doch kaum sind die Samen in der Erde, picken Vögel alle wieder raus.

 

04.10.2019: 10.30 h, Bücherhalle Kirchdorf: „Paulchen Pieks“. Ab 4 J.
Fuchs Paulchen darf bei seinem Freund Pieks übernachten. Bei Familie Igel ist es wie zu Hause und doch anders. Paulchen hat viel Spaß beim Sternegucken und bei der Kissenschlacht. Doch er hat auch Heimweh.

04.10.2019: 10 h, Bücherhalle Wilhelmsburg : Die Streithörnchen. Ab 3 J.
Lenni, das Eichhörnchen, genießt das Leben. Als er merkt, dass er keine Vorräte für den Winter hat, gerät er in Streit mit dem fleißigen Finn.


11.10.2019: 10.30 h, Bücherhalle Kirchdorf: „Benny Bärentatze und das kleine Quak“ Ab 3 J.
Endlich ist er fertig: der beste Drachen der Welt! Natürlich wollen Benny und seine Freunde und Fips den Drachen gleich einmal ausprobieren ...

11.10.2019: 10 h, Bücherhalle Wilhelmsburg :Mama Muh liest“. Ab 4 J.
Mama Muh ist auf dem besten Weg lesen zu lernen. Mit Lesen gibt sich ihre Freundin Krähe aber gar nicht erst ab - sie wird sogar ein Buch schreiben und muss dafür streng wissenschaftlich vorgehen!

18.10.2019: 10.30 h, Bücherhalle Kirchdorf: : „Hahn in Not“. Ab 4 J.
Hahn Schiller hat verschlafen, Damit gerät alles in Unordnung und die Tiere schimpfen. Aber der arme Hahn kann gar nichts dafür: Jede Nacht wird er von einem geheimnisvollen Klopfen am Schlafen gehindert.

18.10.2019: 10 h, Bücherhalle Wilhelmsburg : „Lieselotte ist krank“. Ab 3 J.
Die Kuh Lieselotte hat Schnupfen und Husten und wird von der Bäuerin liebevoll mit heißem Tee und Hustensaft versorgt. Doch dann wird die Bäuerin selber krank. Was tun?

 

 

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Flohzirkus mit zwei Clownsfrauen
Das Theater Pulcinella kommt in die Bücherhalle Wilhelmsburg

Zirkus

Das Theater Pulcinella ist ein Riesenspaß zum Mitmachen
für Groß und Klein!

Foto: ein

Sabine v. Eitzen. Am Montag, 14. Oktober 2019 um 16 Uhr gibt das Theater Pulcinella, mit den beiden Clownsfrauen Picoletta und Smartie sowie Floh Gustav, eine Vorstellung in der Bücherhalle Wilhelmsburg.
Picoletta und Smartie haben sich verlaufen, sie sind auf der Suche nach ihrem Zirkus. Bei ihrer Suche treffen sie auf jede Menge Kinder. Eine gute Gelegenheit für eine Zirkusvorstellung. Es wird alles geboten: Jonglieren, ein dressierter Floh, Zaubern, Akrobatik, Musiker und natürlich jede Menge Clownerie! Ein riesiger Spaß für Groß und Klein zum Mitmachen.
Alle Kinder ab 4 Jahren sind eingeladen. Die Veranstaltung wird gefördert vom Bezirksamt Hamburg-Mitte. Der Eintritt ist frei. Kostenlose Karten gibt es ab 28. September 2019 in der Bücherhalle. Die Plätze sind begrenzt.
Auch an anderen Tagen gibt es in den Hamburger Herbstferien in der Bücherhalle viel zu entdecken. Das Programm steht unter dem Motto „Forscher-Ferien“. Einfach vorbeikommen, ausprobieren und entdecken ...

Theater und mehr ...
Bücherhalle Wilhelmsburg, Vogelhüttendeich 45, Tel. 040 - 75 72 68,
wilhelmsburg@buecherhallen.de

 

 

 

 

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Bau mit uns eine mobile Küche
Neues HerbstferienProgramm der HonigfabrikKinderkultur

Küche mobil

hk/PM. "Im Sommer kamen ein paar Leute vom Verein „Jugend Architektur Stadt“ zu uns,“ erzählt Gianna Baumann von der Kinderkultur der Honigfabrik. "Sie fragten; ob wir mit ihnen in den Ferien das Projekt ,Bau einer mobilen Küche' machen würden, mit allem Drum und Dran, Borden, Tischen, Pött und Pann. Wir wurden uns schnell einig.“
Und so läuft das Projekt in den beiden Herbstferienwochen vom 7. bis 18. Oktober, immer Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr. Mit dem Erkunden von Küchen in Wilhelmsburger Restaurants, Modelle-Bauen, Sägen, Hämmern, Schrauben, bis die Küche fertig ist. Und natürlich Kochen.
Zum Abschluss soll die Küche getestet und gemeinsam für andere (z.B. die Eltern) gekocht werden. Und auf dem Hofa-Markt „mit Liebe gemacht“ am 2. November wird die Küche noch einmal in Betrieb genommen.
Gefördert wird das Projekt von „Kultur macht stark“. Die Firma "Bauhaus" beteiligt sich mit Sachspenden.
Das Programm richtet sich an Kinder und Jugendliche von 9 bis 14 Jahren und ist kostenlos.
Es sind noch Plätze frei.

Anmeldung in der Hofa unter Tel.: 040 - 42 10 39 – 20;
Mail: kinderkultur@honigfabrik.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Lehrer mit Leib und Seele
Walter Matern war vierzig Jahre Lehrer in Kirchdorf

Matern

Walter Matern vor seiner Nelson-MandelaSchule.
Foto: MG

MG. „Ich war 40 Jahre gern an dieser Schule und in diesem Stadtteil“, sagt Walter Matern. Er war nach dem Referendariat am Gymnasium Hochrad ein ganzes Arbeitsleben lang an der Nelson-MandelaSchule tätig. In der Zeit hat er sechsmal Schüler*innen von der 5. bis zur 10. Klasse als Klassenlehrer begleitet, einige auch bis zum Abitur. Studiert hat er an der Universität Hamburg ab 1971 Englisch und Geschichte. Aber um möglichst oft in seinen Klassen zu sein, hat er sich noch in Sport und Arbeitslehre fortgebildet, so dass er fast täglich für seine Schüler*innen ansprechbar war.
Geboren und aufgewachsen ist Walter in Cuxhaven, wo er zusammen mit seiner Mutter und Schwester bis zum Abitur lebte. Den Vater hat er kaum gekannt. Der arbeitete auf Helgoland und kam nur alle sechs Wochen zu Besuch und ist schon gestorben, als Walter noch klein war. Nach dem Abitur ging er dann nach Hamburg zum Studium. Im vorletzten Semester wollte er in England an der Partneruniversität Southampton sein Englisch noch aufpolieren. Sechs Wochen Aufenthalt waren geplant. Er war dort in einer Familie als „paying guest“ untergekommen. Kurz vor Ende September, bevor es zurück nach Hamburg ging, erschien dann Catherine aus der Schweiz, die als Au-pair-Mädchen nach England gekommen war, und es funkte mächtig! Das warf alles über den Haufen.
Er fuhr zurück nach Hamburg, um sich von der Uni weiter beurlauben zu lassen, dann wieder nach England (zu Catherine!). Nun musste er den Aufenthalt mit Nachhilfeunterricht und kleinen Jobs, z. B. als Tellerwäscher, finanzieren. Walter erinnert sich: „Es war eine schöne Zeit, wir haben hart gearbeitet, aber wir waren glücklich!“ Weihnachten 1975 mussten die Mütter beruhigt werden. Walter fuhr zu seiner Mutter nach Cuxhaven und Catherine zu ihrer Mutter in die Schweiz. Nach dem weiteren Aufenthalt in England, ging es dann nach Hamburg. Walter fand eine Unterkunft im Studentenwohnheim und Catherine wohnte als Au-pair-Mädchen bei einer Familie.
Später zogen sie zusammen in die Breite Straße in Altona. Walter beendete sein Studium und wurde Referendar im Gymnasium Hochrad. Kurz vor der Geburt von Tochter Stefanie zog die Familie nach Mümmelmannsberg. Dort wurde auch zwei Jahre später Sohn Patrick geboren. Von dort pendelte Walter 10 Jahre lang nach Kirchdorf zur Haupt- und Realschule Kirchdorf.
Gleichzeitig mit seinem Start, wurde die Schule zur Gesamtschule Kirchdorf. 1990 zur Stadtteilschule Kirchdorf und vor einiger Zeit wurde sie umbenannt in Nelson-Mandela-Schule. Seit 30 Jahren wohnen Materns in ihrer Doppelhaushälfte in Harburg und seitdem fährt der passionierte Fahrradfahrer mit seinem Fahrrad zur Schule. Einmal pro Woche wird er das auch weiterhin tun, denn er hat sich überreden lassen, in der Immersiv-Klasse wöchentlich eine Doppelstunde Arbeits- und Hauswirtschaftslehre auf Englisch zu unterrichten.

Wenn man mit Walter Matern spricht, merkt man, wie er immer noch für seinen Beruf und für seine Schule brennt. In den letzten Jahren sei auch das Engagement der Eltern wieder gestiegen. Aber der Beruf sei schwerer geworden. Die Inklusion sei eine hervorragende Idee, aber es fehle an der ausreichenden finanziellen und personellen Ausstattung. Nun freut sich Walter, dass er mehr Zeit mit Enkeltochter Greta verbringen und mit Catherine vermehrt reisen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 



 

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Junge Tiefseefische glänzten in der Schulaula
Die Vorschulklasse A der Stadtteilschule Wilhelmsburg tauchte maritim ab

Tiefseefisch

Der Regenbogenfisch will seine Glitzerflosse zurückhaben:
Lucas Brandes spielte die Hauptrolle in dem Stück.

Foto: ein

Iris Hahn-Möller. Das ist eine gute Tradition an der Stadtteilschule Wilhelmsburg: Im Rahmen der alljährlich vor den Sommerferien stattfindenden "Maritimen Projektwoche" beeindruckten die jüngsten Schülerinnen und Schüler der Schule, die Vorschulklasse A, ihre Mitschüler*innen und Eltern mit einem grandiosen Theaterstück. Die meist fünfjährigen Kinder verzauberten das Publikum mit Sprechkunst, Gesang, selbstgenähten Glitzerkostümen und grazilem Tanz. Hochkonzentriert und mit lauter Stimme zeigten die Kinder eine halbe Stunde lang, worauf sie viele Monate hingearbeitet hatten. Mit langanhaltendem, donnerndem Applaus würdigte das Publikum die hervorragenden Leistungen der Kinder.
Annika Gleißenberg, langjährige Vorschullehrerin der Schule, tauchte bereits Mitte Januar mit ihrer Klasse in die buntschillernde Tiefseewelt ein. Vorlage für ihr Theaterstück bildete das Kinderbuch „Der Regenbogenfisch entdeckt die Tiefsee“ von Marcus Pfister. Der Regenbogenfisch schwimmt im Ozean umher und verliert seine Glitzerschuppe. Um sie zurückzubekommen, muss er in die gefahrvolle, dunkle Tiefsee hinabtauchen. Nicht nur ein Leuchtkalmar ist ihm bei der Suche behilflich.
Mit der Entwicklung ihrer Schützlinge zeigte sich Annika Gleißenberg sehr zufrieden: „Jedes Kind hatte in dem Stück eine Sprechrolle, obwohl einige Kinder ohne Deutschkenntnisse in die Vorschule eingeschult wurden. Über das Theaterspielen lernten die Kinder die Sprache, sowie Ausdruck und das Spielen einzelner Rollen. Wir konnten ihr Selbstbewusstsein deutlich stärken. Hier zeigt sich die erfolgreiche und effektive Synergie von Sprachförderung und darstellendem Spiel."
Ihre eigenen Tanzerfahrungen ließ Annika Gleißenberg in die Choreographie einfließen: Anmutige Armbewegungen der Quallen, Taschenlampentanz des Leuchtkalmars und grazile Tanzeinlagen der Meeresbewohner rissen das Publikum mit in die Tiefsee.
Co-Theatertrainerin Daniela Schulz erklärt: „Klassische Jazzstücke aber auch Stücke der regionalen Jazzband „Hamburger Band Horny Jazz Union“ bildeten den musikalischen Klangteppich für unsere Tänze. Wirklich stark finde ich, dass die Kinder die Texte zu der Musik selber entwickelt haben.“
Stolz winkten die Kinder am Ende dem Publikum zu und fiebern nun der Einschulung in die erste Klasse nach den Sommerferien entgegen.

 

Tiefseefische

Quallen, Kalmare und andere Meeresbewohner
helfen dem Regenbogenfisch bei der Suche.
Foto: ein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

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Gokarts vom Spendenparlament
Hamburger Spendenparlament spendiert Gokarts und einen Poolbillardtisch
für das Haus der Jugend

Gokart

PM. Da werden sich die Kinder und Jugendlichen freuen: Das Hamburger Spendenparlament unterstützt die Arbeit im Wilhelmsburger Haus der Jugend. Auf seiner Parlamentssitzung am 24.07.2019 hat es einstimmig beschlossen, dafür 4.500 Euro zu genehmigen.
Nun können die von den jungen Leuten langersehnten Gokarts und ein Billardtisch angeschafft werden.
Mit den Tret-Gokarts sollen Stadtteilausflüge mit anschließenden Grillangeboten, zum Beispiel in den Inselpark oder an die Elbe gemacht werden. Die Jugendlichen hatten sich derartige Erlebnis-Events schon ganz lange gewünscht. Es fehlten leider nur die Gokarts dafür.

Der Poolbillardtisch wird den zwar vorhandenen, aber defekten und nicht mehr zu reparierenden Tisch ersetzen.
Der Verein zur Förderung der Integration in HH Wilhelmsburg e.V., der seit 2005 vielfältigste Angebote (wie etwa Fitness und Sport, kreative und gesundheitsfördernde Angebote, Beratungsangebote, Hausaufgaben- und Bewerbungshilfen) im Haus der Jugend durchführt, hatte Anfang diesen Jahres Kontakt zum Hamburger Spendenparlament aufgenommen und auf die Wünsche der Kinder und Jugendlichen hingewiesen.

Peter Ulferts von der Finanzkommission des Spendenparlaments schaute daraufhin im Haus der Jugend vorbei und war von der dort geleisteten Arbeit sehr angetan. Er überzeugte die Finanzkommission des Spendenparlaments von den Anschaffungen, die dann das Parlament einstimmig, ohne Gegenstimme und bei keiner Enthaltung beschloss.
Da war die Freude bei Uli Gomolzig, Leiter vom Haus der Jugend, der in der Sitzung anwesend war, dann riesengroß. „Das Abstimmungsergebnis ist sensationell. Jetzt können und werden wir die Dinge im Interesse der jungen Menschen ganz schnell anschaffen. Das ist eine schöne Wertschätzung unserer Arbeit."

 

 

 

 


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Bürgerhaus

Bürgerhaus Wilhelmsburg:

 

Honigfabrik

 

 

 

 

 

 

 

Inselarche

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