22. Jahrgang,
Ausgabe 6
Juni / Juli
2016
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Kinder, Jugend, Bildung, Sport

Süd-Kurier

Verschiedenes

Wann... in Wilhelmsburg ?

Wo... in Wilhelmsburg ?

 

Aktuell

Offener Prozess
„Muss ich morgen zurück in mein zerstörtes Land?“
OPEN SPACE – Idee für die Zukunft
Erfahrungen mit Park und Ride am S-Bahnhof Wilhelmsburg
Beteiligungsverfahren „Perspektiven! Miteinander planen für die Elbinseln“
Kostenlose Fahrradtouren für erwerbslose Menschen
Bulgar(i)en in Hamburg-Wilhelmsburg
8
 
Wichtige Dokumentationen

Offener Prozess
Seit zwei Jahren läuft der waldorfpädagogische Schulversuch an der Schule Fährstraße.
Eine Zwischenbilanz

Schule Fährstrasse

Nach wie vor eine inklusive Grundschule für alle Kinder des Viertels.
Foto: hk

hk. Der Plan, in Wilhelmsburg eine „staatliche Grundschule mit waldorfpädagogischen Elementen“ einzurichten, sorgte deutschlandweit für Aufsehen und eine teils heftige Debatte über das Für und Wider (siehe Kasten). Inzwischen ist an der Schule lange der Alltag eingekehrt. Der WIR sprach mit Schulleiter Jochen Grob über die Erfahrungen der ersten beiden Jahre.
Die Schülerzahl an der Fährstraße ist seit Beginn des Versuchs gestiegen. Im kommenden Schuljahr werden erstmalig vier Klassen eingerichtet: Jochen Grob führt die Zunahme z. T. auf den allgemeinen Familienzuwachs im Reihersteigviertel zurück und z. T. auf den Schulversuch. Die Schule sei nach wie vor eine inklusive Grundschule für alle Kinder des Viertels. Dies war schon bei der Vorstellung des Versuchs vor drei Jahren von Senator Rabe besonders hervorgehoben worden, auch in Unterscheidung zum separaten Englisch-Immersiv-Zweig der Elbinselschule als besonderes Angebot für die „bildungsnahen“ Eltern und zur Albert-Schweitzer-Schule in Wellingsbüttel. Diese Schule führte der Senator als gelungenes Beispiel für eine staatliche Einrichtung mit waldorfpädagogischen Elementen an, allerdings mit einer z. T. hamburgweit ausgelesenen Schülerschaft.

Einige LehrerInnen des alten Kollegiums hätten die Schule vor zwei Jahren verlassen, sagt Jochen Grob, weil sie den Versuch nicht mittragen wollten. Ein Teil der neu hinzugekommenen KollegInnen habe zusätzlich zum staatlichen Examen eine Waldorfausbildung. Aber alle wüssten, dass sie sich auf ein Experiment einliessen. Entscheidend sei, was sich im Unterrichtsalltag bewährte, weltanschauliche Hintergründe der Waldorflehre dürften keine Rolle spielen. Es gibt daher auch kein geschlossenes pädagogisches Konzept des Schulversuchs. Jochen Grob stellt die Konzeptentwicklung als offenen Prozess dar und verweist nebenbei auf die große pädagogische Bandbreite sowohl an Waldorf- als auch an staatlichen Schulen.
In den ersten beiden Versuchsjahren hätten sie Neuerungen wie die Ausweitung des musischen und handwerklichen Bereichs oder den Epochenunterricht erprobt und auf ihre Praxistauglichkeit hin evaluiert. Im kommenden Schuljahr sei eine Rhythmisierung des Ganztags geplant mit z. T. verbindlichen Nachmittagskursen. Außerdem sollen Handarbeit und Werken in die Stundentafel aufgenommen werden. Dieser Bereich, der in den neuen Hamburger Bildungsplänen nicht mehr vorkommt, habe sich sehr bewährt. Die Versuchsschule habe hier einen Gestaltungsspielraum. Die Grenzen, betont Jochen Grob, setzten aber die Bildungspläne. So werde der Schulversuch vom Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung begleitet und es fänden Lernentwicklungserhebungen statt. Die Anschlussfähigkeit an die weiterführenden Schulen nach Klasse 4 müsse wie bei jeder anderen Grundschule sichergestellt sein.
Letzte Frage: Und was ist mit der Eurythmie, dem Tanz um die Buchstaben, der auch bekennenden Waldorfschülern schon mal auf den Wecker geht? „Eurythmie kann bei Bedarf angeboten werden“, sagt Jochen Grob.

Waldorfpädagogik in der Kritik
Die Planung einer staatlichen Waldorf-Schule in Wilhelmsburg war begleitet von einer kontroversen öffentlichen Auseinandersetzung in den Medien.
Ein wichtiger Punkt in der Debatte waren die umstrittenen anthroposophischen Lehren Rudolf Steiners, die der Waldorfpädagogik zugrunde liegen. In jüngerer Vergangenheit standen nicht nur die unwissenschaftliche Entwicklungslehre der Anthroposophen in der Kritik sondern auch rassistische Anschauungen Rudolf Steiners. (Siehe auch WIR 12/13). Die Behörde sowie die Vertreter der Waldorf-Initiative betonten daher bei der Vorstellung des Schulversuchs, die Fährstraße sei auch in Zukunft keine Waldorfschule. Es würden nur einzelne gute waldorfpädagogische Elemente in den Unterricht eingeführt.

 

 



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„Muss ich morgen zurück in mein zerstörtes Land?“

Fachschaftsrat

Das Bild zeigt vor allem Schüler*innen der Gewerbeschule.
Foto zur Verfügung gestellt vom Fachschaftsrat Soziale Arbeit der HAW

Michael Rotschuh. Im Herbst 2015 hat sich das „Bündnis Stadt des Ankommens“ aus Personen verschiedener Gewerkschaften, Hochschulen, Flüchtlings- und Stadtteilgruppen gebildet. Aus Wilhelmsburg gehört „Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg“ dazu. In der ersten Konferenz am 11. Dezember 2015 ging es um die Möglichkeiten und Hürden eines gelingenden Ankommens der Geflüchteten.
Seither hat sich die Situation in Hamburg deutlich verändert. Die Frage und zugleich das Thema der zweiten Konferenz war jetzt „Zusammenleben oder Abschieben?“, eine Existenzfrage für viele Geflüchtete. Deren Erfahrungen, Ängste, Hoffnungen, Träume und auch Forderungen standen am 10. Juni im Mittelpunkt. 100 Menschen besuchten die Veranstaltung in den Räumen der HAW mit Präsentationen, Vorträgen, Diskussionen, Musik, einer Lesung und einem gemalten Protokoll.
Die Politik, so machte die Abteilungsleiterin der deutschen Sektion von Amnesty International, Andrea Berg deutlich, setzt immer mehr auf Abschottung und die Senkung von Flüchtlingszahlen, oft genug auf Kosten der Menschenrechte zum Beispiel derer, die in die Türkei zurück geschickt werden.
Nach dem „Asylpaket“ werden die Geflüchteten nun sortiert. Den einen, vor allem Syrer aus den Kriegsgebieten, wird dann eine „gute Bleibeperspektive“ zugesprochen – und nur für sie werden Angebote im Bereich von Arbeit und Unterkünften entwickelt. Geflüchteten vornehmlich aus den vermeintlich „sicheren Herkunftsgebieten“ wie dem Balkan werden von vornherein Perspektiven auf ein Leben und Arbeiten in Deutschland abgesprochen, völlig unabhängig von dem, was später im Einzelfall Richter*innen entscheiden mögen. Bei den dritten, darunter vielen aus Afghanistan, wird die Entscheidung auf die lange Bank geschoben. Und auch sie bekommen keine Arbeit, keine Wohnung und können nicht selbst entscheiden, wo sie leben.

Was Abschiebungsdrohung und deren Umsetzung für die Betroffenen wie für ihre Mitschüler bedeutet, haben geflüchtete Schülerinnen und Schüler einer Berufsschulklasse erfahren. Sie berichteten, wie der Zusammenhalt der jungen Menschen aus den verschiedensten Ländern sie stärkt und handlungsfähig macht.
„Täglich werden Roma aus Deutschland in Balkanländer abgeschoben, die alles andere als sicher für uns Roma sind. Wir kämpfen für eine Zukunft ohne Diskriminierung für uns und unsere Kinder!“, sagt Slobodan. Serbien, so weiß er, ist für Roma kein „sicheres Herkunftsland“ und er kämpft mit vielen Roma darum, in Hamburg zu bleiben.

Aber auch eine „gute Bleibeperspektive“ bedeutet keineswegs ein Leben in Sicherheit. Zouhair, der in der Erstaufnahme in der Schnackenburgallee lebt, fragt: „Warum stürzt die Regierung uns aus Syrien Geflüchtete erneut in Hoffnungslosigkeit? Sie sagt, sie wolle uns helfen, indem die Verfahren beschleunigt werden, aber gibt uns nur noch ein Jahr Aufenthaltserlaubnis, so dass wir unsere Familien nicht nachholen können.“ Flüchtling zu sein heißt für ihn: Du hast nichts, gar nichts, vor allem weder Kinder noch Familie. Und er kann für deren Nachzug nichts tun.
Christina, eine nigerianische Köchin, darf in Deutschland nicht arbeiten: „Wir sind jetzt seit 5 Jahren in Europa. Anstatt uns mit Abschiebung nach dem Dublin-Abkommen zu drohen, sollten sie uns hier arbeiten lassen“.
Auch Christoph Strasser sieht die wirtschaftlichen Strukturen als eine der Fluchtursachen, aber man könne dies nicht allein auf „den Kapitalismus“ reduzieren. Der SPD-Bundestagsabgeordnete ist im Februar 2016 von seinem Amt als Beauftragter der Bundesrepublik für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe zurück getreten, weil er nicht mit der jetzigen abschottenden Asyl-Politik der Bundesregierung identifiziert werden will.

Am 17. Juni, entscheidet der Bundesrat, ob Marokko, Algerien und Tunesien zu „sicheren Herkunftsländern“ erklärt werden. Das Bündnis Stadt des Ankommens fordert den Hamburger Senat auf, entsprechend dem Vorbild seines Nachbarn Schleswig-Holstein im Bundesrat dagegen zu stimmen.

 

 

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Kirche öffnet den Raum
OPEN SPACE – Idee für die Zukunft

Gemeindehaus Kreuzkirche

OPEN SPACE im Gemeindehaus der Kreuzkirche
Foto: ein

PM. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Kirchdorf steht vor einschneidenden Veränderungen. Der kirchliche Gebäudebestand der Kirchengemeinde ist aus finanziellen Gründen nicht zu halten.
Der Kirchengemeinderat Kirchdorf möchte aber auch in dieser Situation das Beste für die Gemeinde (5000 Gemeindeglieder) und das Beste für den Stadtteil. Etwa 30 Gruppen/ Institutionen nutzen z.Zt. die Räume – ein Drittel: Gemeinde; ein Drittel: diakonisch/ kirchlich; ein Drittel Gruppen des Stadtteils: Chöre, Sportverein etc.

Bisher sind gezielt Menschen und Institutionen aus Kirche, Stadtteil und Politik angesprochen worden. Aber darüber hinaus sind auch alle Anderen, die Lust haben mitzudenken, herzlich eingeladen. Je größer die Beteiligung, umso besser. Wo schlummert die (geniale) Idee? Oder es finden sich überraschende Kooperationen. Alles ist möglich. Es darf und soll ganz neu und ungewohnt sein. Es geht um die Frage, wie sich der religiöse/gesellschaftliche Wandel im Stadtteil gestaltet und was den Menschen in Wilhelmsburg zugutekommt. Es geht um Kirchen, Gemeinderäume, Häuser.
Ziel ist es, bisher kirchliche Räume/Gelände sinnvoll und (finanziell) nachhaltig zu nutzen. Wie? Das ist die Frage.

Open Space ist eine Methode, Vielen den Raum für Ideen zu öffnen. Und vielleicht finden sich dann die Richtigen zusammen. Oder man merkt, keine Resonanz...
Das Experiment OPEN SPACE am Samstag, 16. Juli, von 15 bis 19 Uhr im Gemeindehaus der Kreuzkirche (Kirchdorfer Straße 170) ist ein erster Schritt. Der Kirchdorfer Kirchengemeinderat wertet die Ideen aus, berät nächste Schritte und informiert weiter.

Option: KENNENLERNEN DER RÄUME
12 bis 14 Uhr - St. Raphaelkirche
Treffpunkt ist an der St. Raphaelkirche (Wehrmannstraße 7) um 12 Uhr. Gelegenheit, alle Räume (Gemeindehaus, die Kirchen samt versteckter Räume, Gelände, etc.) kennenzulernen. Nach der Besichtigung rund um St. Raphael, geht es zur Kreuzkirche zum Streifzug durch die dortigen Gebäude.

Option: PAUSE NACH BESICHTIGUNG
14 bis 15 Uhr – Kreuzkirche Gemeindehaus zwischen 14 und 15 Uhr, Gelegenheit zu Kaffee und Kuchen und Schnack.
Hauptsache: OPEN SPACE 15 bis 19 Uhr - Kreuzkirche Gemeindehaus

OPEN SPACE baut auf Selbstorganisation. Zu Beginn werden die Methode sowie Fakten rund um die (finanzielle) Situation der Kirchengemeinde kurz vorgestellt. Dann beginnt OPEN SPACE. Im offenen Diskurs werden Ideen eingebracht, erweitert und kommentiert. Die Ergebnisse des Tages sind zu sichern.

Option: AUSKLANG ab 19 Uhr
Wer möchte, bleibt noch zum Grillen im Kirchengarten. Bitte bei der Anmeldung Bescheid geben.

Bitte bis zum 6. Juli anmelden!!! INFO/ ANMELDUNG zu Führung und/oder OPEN SPACE
Pastor Heye Osterwald (Vorsitzender Kirchengemeinderat), Telefon 740 41 726, osterwald@kirche-in-kirchdorf.de
oder Pastorin Anja Blös (regionales Projekt „Strukturwandel“), Telefon 285 741 16,
bloes.wilhelmsburg@kirche-hamburg.de

 

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Erfahrungen mit Park und Ride am S-Bahnhof Wilhelmsburg

Parkhaus

Neue Öffnungszeiten des öffentlichen Parkdecks am
Wilhelmsburger S-Bahnhof geplant
. Foto: MG

MG. Die meisten Parkhäuser in Hamburg werden von der P+R-Betriebsgesellschaft verwaltet und sind kostenpflichtig. Anders ist das am S-Bahnhof Wilhelmsburg. Das komplette Parkhaus gehört zum Luna-Center und die Öffnungszeiten – auch des Fahrstuhls und des Treppenhauses – richten sich nach den Ladenöffnungszeiten. In dem Kundenbereich ist eine Stunde Parken frei, für Marktkauf- und Apothekenbesucher sind es zwei Stunden. Danach werden Gebühren erhoben.
Die Luna Immobilienverwaltung stellt als Serviceleistung für die S-Bahn-Fahrgäste eine öffentliche Parketage kostenfrei als P+R-Bereich zur Verfügung. Diese ist bisher 24 Stunden geöffnet.
Seit einiger Zeit gibt es nun den Hinweis, dass es für diese Etage demnächst neue Öffnungszeiten geben wird. Auf Nachfrage wird das mit Vandalismus in den Nachtstunden begründet.
Erfahrungsgemäß ist die S 3 nach 22 Uhr immer noch sehr voll und viele WilhelmsburgerInnen kommen erst dann von der Arbeit oder aus dem Kino oder Theater und möchten am S-Bahnhof in ihr Auto umsteigen. Sie könnten dann den P+R-Bereich nicht mehr nutzen.

Liebe LeserInnen, WIR würden gern Ihre Meinung erfahren. Halten Sie die angepeilten Öffnungszeiten für ausreichend? Wann benutzen Sie das Parkdeck? Haben Sie schon schlechte Erfahrungen gemacht?

 

 

 

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Beteiligungsverfahren „Perspektiven! Miteinander planen für die Elbinseln“
Notizen zum Stand der Dinge

Drossmann

Heiko Droßmann, Bezirksamtsleiter Hamburg- Mitte,
begrüßte die Besucher bei der Inselkonferenz.

Foto: MG

„Inselkonferenz“
MG. Im Rahmen einer „Inselkonferenz“ wurde am 22. April 2016 der Dialog mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte über die Entwicklung der Elbinseln fortgesetzt. Der neue Bezirksamtsleiter von Hamburg-Mitte, Heiko Droßmann, begrüßte die Teilnehmer und Besucher und meinte: „Ich erwarte viele weitere Impulse von dieser Inselkonferenz.“ Auf dem Markt der Möglichkeiten stellten sich viele Wilhelmsburger Initiativen vor. An fünf gut besuchten Tischen wurde über die Themen Wohnen; Partizipation; Kultur auf den Elbinseln; Verkehr, Naturschutz, Gewässer, Gärten und miteinander leben, Nachbarschaft, Sport, Bildung, lokale Ökonomie und Beschäftigung diskutiert.
Die Ergebnisse werden gemeinsam mit dem Bezirksamt Hamburg-Mitte ausgewertet und die WilhelmsburgerInnen werden sobald wie möglich über daraus folgende Maßnahmen informiert.

„Auf gute Nachbarschaft – Wohnen und Arbeiten zwischen den Kanälen“
MG. Im März berichteten wir über den Workshop zur Planung des Bebauungsgebiets Nord-Süd-Achse. Die Ideen der BürgerInnen wurden in die Auslobungsunterlagen für die sieben Planungsbüros mit aufgenommen. Gefordert wurde u. a., die Kleingartenstrukturen so weit wie möglich zu erhalten, mindestens 2000 Wohnungen zu planen. Zu der Forderung nach 60 Prozent gefördertem Wohnraum wies Michael Mathe, Amtsleiter Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung, Bezirksamt Mitte, in einem Rückfragen-Kolloquium im April darauf hin, dass ein guter Mix städtischer Nachbarschaften mit unterschiedlichen Bauformen angestrebt werde. Jetzt schon über einen Anteil von 60 Prozent geförderten Wohnraums zu sprechen, sei zu früh.
Auch genossenschaftliche Wohnungen seien bezahlbar und böten langfristig eine Mietengarantie. In dem Kolloquium wurden Fragen der Planungsteams zu den Vorgaben in den Auslobungsunterlagen besprochen. Mit dem Hinweis von Karen Pein, Geschäftsführerin IBA Hamburg GmbH: „Loten Sie die Grenze des Möglichen aus“, wurden die Planer wieder an die Arbeit geschickt.
Am 10. Mai fand dann eine öffentliche Zwischenpräsentation im Bürgerhaus statt. Über diese Veranstaltung darf berichtet werden, nicht aber über die vorgestellten Inhalte. Es war nur ein offizieller Fotograf zugelassen. Jeweils ein Planungsteam stellte seinen Entwurf im großen Saal vor, während die übrigen Teams draußen warten mussten. Moderator Uwe Drost von D&K drost consult GmbH wies darauf hin, dass Nachfragen nur den Jurymitgliedern gestattet seien. Allerdings konnten die anwesenden BürgerInnen mit den Teams während eines Rundgangs ins Gespräch kommen. Die sieben Entwürfe waren in sieben verschiedenen Räumen ausgestellt. Ein ungewöhnlicher Tagesablauf, aber aufgrund der Verfahrensrichtlinien für Realisierungs- und Planungswettbewerbe der FHH Hamburg 2015 vorgeschrieben. Allen Teams wurde mit auf den Weg gegeben, dass es auf den Elbinseln eher keinen Büromarkt gebe und der Blickwinkel auf die Wirtschaftlichkeit zu legen sei. Brücken seien zum Beispiel sehr teuer.

Am 12. Juli ab 17.30 können die interessierten BürgerInnen erfahren, was aus ihren Wünschen und Vorschlägen geworden ist. Dann werden die endgültigen Entwürfe im Bürgerhaus vorgestellt. BürgerInnen haben wieder die Möglichkeit, mit den Planungsteams zu diskutieren, konkrete Rückmeldungen zu den einzelnen Entwürfen zu geben und ein Votum abzugeben. Die Ergebnisse des Abends werden dem Preisgericht übermittelt, das am 14. Juli den besten Entwurf bestimmen wird.

 


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Fahrradstadt Wilhelmsburg:
Kostenlose Fahrradtouren für erwerbslose Menschen

Astrid Christen. Unter dem Motto „Raus aus der Isolation - entdecke die Elbinsel“ bietet Fahrradstadt Wilhelmsburg e.V. donnerstags alle 14 Tage von 10.45 - ca. 14 Uhr kostenlose Fahrradtouren an, als Möglichkeit, sich einfach mal an der frischen Luft mit anderen Menschen zu bewegen und neue Eindrücke zu gewinnen. Das Erleben von Natur, Kultur und der Spass am Fahrradfahren stehen im Vordergrund.
Die nächste findet am 23. Juli statt. Es sind noch Plätze frei. An den weiteren Terminen (7.7., 21.7., 4.8., 18.8., 1.9. und 15.9.2016) sind auch der Energieberg, das Tideauenzentrum, die Ballinstadt sowie das Hafen- und das Archäologische Museum vorgesehen.
Die Eintrittsgelder werden übernommen.

Anmeldung Tel. 0179 83 82 889 von 11 bis 16 Uhr, E-Mail: Manfred.J.Seidel@gmx.de.
Weitere Infos unter Facebook.com/Fahrradstadt-Wilhelmsburg-e-V

 

 

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Bulgar(i)en in Hamburg-Wilhelmsburg
Ein Fest zum Mitmachen auf dem Stübenplatz

Bulgarien-Fest

Foto: Michael Rothschuh

MG. Die Musik und die Tanzgruppen auf der Bühne regten viele Besucher auf dem Fest Bulgar(i)en in Hamburg-Wilhelmsburg zum Mitmachen an. Auf Wilhelmsburg leben viele bulgarische und rumänische Wanderarbeiter in prekären Verhältnissen. Im westend finden sie medizinische Hilfe, die Servicestelle Arbeitnehmerfreizügigkeit von Arbeit und Leben Hamburg e. V. und andere versuchen zu helfen. Trotz aller Sorgen wurde am Sonntag, 22. Mai 2016, wieder ein schönes Fest ausgerichtet. Herr Prof. Dr. Imeyer, Honorargeneralkonsul der Republik Bulgarien für Norddeutschland, eröffnete das Fest bei strahlendem Sonnenschein auf dem Stübenplatz. Er bot seine Hilfe bei dringenden Problemen an und schlug ein Gespräch mit einigen Vertretern der bulgarischen Bevölkerung auf Wilhelmsburg vor.

 

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Wichtige Dokumentationen

Informationen für Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien < mehr

Erklärung von Mitwirkenden des Initiativen-Netzwerkes Elbinseln zur Planungswerkstatt „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“ am 22.2.2013 < mehr

Geruchsbelästigung durch Norddeutsche Ölwerke etc.: hier das NOW-Gutachten vom TÜV Nord vom 13.02.2009

Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße:< Schreibens des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwickluing vom 16.09.2011

Bildungszentrum Tor zur Welt, Krieterstraße: < Lageplan

Landschaftsschutzgebiet Wilhelmsburg < mehr

Spreehafen-Präsentation < mehr

WIR-Inselrundblick - Zeitplan 1994 - 09/2014 < mehr

Kleinanzeigen-Formular für WIR-Zeitung < mehr

 

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