25. Jahrgang,
Ausgabe 5
Mai / Juni
2019
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Aktuell

Kein Gestank mehr aus der "Katzenkocherei"
Mehr Mülleimer, bessere Fahrradwege!
Buntes, braunes Wilhelmsburg
Perspektiven im „Kälteschlaf“
Stadtteil entwickelt sich
Helfer gesucht!
Fuß- und Radwegbrücke Brackstraße wird umgebaut
Ankommen - Helfen
Wichtige Dokumentationen

Kein Gestank mehr aus der "Katzenkocherei"
Beim Beirat für Stadtteilentwicklung Wilhelmsburg gab es Gastbeiträge von Thomas Carroux,
geschäftsführender Gesellschafter der Norddeutschen Ölwerke, und Enno Redeker vom
Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung

Katzenkocherei

Die Norddeutschen Ölwerke werden wegen des unangenehmen Geruchs
bei der Fettverarbeitung auch "Katzenkocherei" genannt.

Foto: han

MG. Thomas Carroux schätzt den Standort auf Wilhelmsburg (s. WIR 9/2018) und sieht sich als Eigentümer der Norddeutschen Ölwerke (NOW) in der Verantwortung für das Unternehmen, für die Stadt und auch für die Anlieger u. a. am Veringkanal. Aber so (mit den Geruchsbelästigungen) könne man nicht weitermachen.
Bereits 2009 sei die Verarbeitung von tierischen Fetten eingestellt worden, trotzdem hieße es immer noch „Katzenkocherei“. Auch die komplett neuen Abwasseranlagen reichten noch nicht. Deshalb erfolge nun ein radikaler Schritt. Die Produktion von Fettsäuren (aus Raps und Soja) für die Farben- und Kunststoffindustrie werde zum 30. Juni 2019 nach über 75 Jahren eingestellt. Danach würden noch letzte Aufträge bis Ende September abgewickelt. Alte Tanks würden abgerissen und verschrottet. Für den größeren Teil der Tanks und die ziemlich neue Produktionsanlage werde geprüft, inwieweit sie für die Glycerindestillation umgewandelt werden könnten.
Dann werde mehr Glycerin für die Kosmetik-, Nahrungsmittel- und Tierfutterindustrie produziert. Der Bedarf werde zukünftig steigen. Der überwiegende Teil der Geruchsemissionen dürfte dann wegfallen. „Glycerin sollte für empfindliche Nasen nichts sein, was sie in größerem Ausmaß wahrnehmen“, so Thomas Carroux. Ein Grund für die Umstellung sei auch der hohe Energiebedarf für die Fettsäureproduktion. So ginge es nicht weiter. Er fühle sich wohl dabei und wünsche sich ein gutes Miteinander und hoffe, dass es dann heiße: „So wie NOW jetzt – so passen sie zu uns“. Bei der Entsorgung der alten Tanks werde es allerdings noch zu Geruchsemissionen kommen. Auch in der Führungsebene kann es zu Veränderungen kommen: Obwohl Thomas Carroux erst Ende Fünfzig ist, steht sein Neffe, der auch in der Beiratssitzung war, bereits in den Startlöchern.

Als zweiten Gastredner begrüßte Lutz Cassel, Vorsitzender des Beirats, Enno Redeker. Er stellte das RISE-Fördergebiet (siehe folgende Seite) in Vorbereitung vor. Das Gebiet Wilhelmsburg-Ost umfasst das Korallus- , das Neue Korallusviertel, das Bahnhofsviertel, das Haus der Jugend und das Helmut-Schmidt-Gymnasium. Lutz Cassel meinte: „So ein RISE-Fördergebiet ist ein großer Vorteil. Der Beirat hat ein Mitspracherecht“.
Enno Redeker erläuterte, dass die Vorbereitung weitestgehend abgeschlossen sei. Das Gebiet befinde sich zum überwiegenden Teil im Eigentum eines großen Wohnungsunternehmens. Wahrend Enno Redeker den Namen nicht nennen wollte, hatte Michael Mathe, Amtsleiter Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung im Bezirk HH-Mitte, bei Vorstellung des Projekts im Stadtentwicklungsausschuss bereits erklärt, dass es Vorgespräche mit „Vonovia“ gebe. Die Gesellschaft plane in den nächsten Jahren viele Investitionen. Daher sei es jetzt Zeit für ganzheitliche Quartiersentwicklung, so Enno Redeker. Die Umsetzung werde sechs bis acht Jahre dauern.

Er lud die Beiratsmitglieder ein, zukünftig an dem Prozess teilzunehmen. Z.Z. sei der Wohnungsbestand in schlechtem Zustand. Es bestehe Instandsetzungs- und Modernisierungsbedarf. Aber es gebe eine junge Bevölkerung und die Infrastruktur sei gut. Die vielen Brachen böten Entwicklungspotential für Neubauten. 800 neue Wohnungen seien geplant. Der Bezirk hoffe, das Image zu verbessern, und wenn der Eigentümer mitmache, sehe die Planung für das Wohnpotential den 1/3-Mix vor und für die geförderten Wohnungen eine lange Preisbindung. Neue Grün- und Parkflächen und ein neuer Spielplatz seien geplant. Die Wilhelmsburger Dove Elbe soll angebunden werden. Die Kleingartenflächen seien planungsrechtlich gesichert. Es könne zu Veränderungen und Verlegungen kommen.

Es gebe jetzt schon vorgezogene Maßnahmen z. B. bei den Grünflächen. Die Grünfläche an der Keindorffstraße werde zwischenzeitlich Baustelleneinrichtungsfläche für die DEGES, die eine 5,5 Meter hohe Lärmschutzwand entlang der S-Bahn baue. Danach werde die Fläche wieder hergerichtet. Die Einsetzung eines Gebietsmanagements und ein Beirat mit Verfügungsfonds sei geplant, sowie ein Büro für mietrechtliche Beratung.
Zu der Einrichtung eines weiteren Beirates gab es im Gremium unterschiedliche Meinungen. Die Frage war, ob es nicht besser sei, einen Beirat für ganz Wilhelmsburg zu haben. Auch über den Anteil an geförderten Wohnungen gab es unterschiedliche Meinungen.

 

 

 

 


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Mehr Mülleimer, bessere Fahrradwege!
Das Verbündeten-Netzwerk von Perspektiven! mischt im Bezirkswahlkampf mit

Inselbox

Fragen an die Kandidat*innen aus der Inselbox.
Foto: hk

hk. Die Bezirkswahlkandidat*innen kriegen demnächst Besuch. Das Verbündeten-Netzwerk von Perspektiven tourt seit einiger Zeit durch den Stadtteil und ist auf Events wie dem Flohzinn und zuletzt beim Frühlingserwachen im Inselpark präsent.
Die „Box“ ist eine nach vorn offene Bude mit drei Wänden, an denen die Besucher Zettel mit ihren Wünschen, Forderungen und Statements zu kulturellen, sozialen und politischen Fragen anpinnen können. Im Laufe der letzten Monate sind viele Zettel zusammen gekommen mit Themen, die die meisten Wilhelmsburger umtreiben, aber auch mit überraschenden Vorschlägen. Mit ganz oben steht der Verkehr: „Mehr Fahrrad, weniger Verkehr“, „U-Bahn nach Wilhelmsburg“ und „Fähre am Wochenende“..., es gibt viele Klagen über den Müll auf der Insel, von „der Dreck ist zum Kotzen“ bis zur Forderung „Mehr Mülleimer!“. Auf mehreren Zetteln wird günstiger Wohnraum und der Erhalt von öffentlichem Grün gefordert. Auf einem Zettel wird ein „kleines, gemütliches Kino“ gewünscht. Und einige Besucher haben auch sinngemäß geschrieben: „Wilhelmsburg ist schön genug!“

Zur Zeit werden die Zettel ausgewertet. Und in den nächsten beiden Wochen wollen die Netzwerker*innen zusammen mit Menschen aus der Nachbarschaft mit den Statements und Forderungen aus der Inselbox die Stände der Parteien besuchen. Sie wollen die Kandidat*innen für die Bezirkswahl befragen, was sie in der nächsten Legislaturperiode da zu tun gedenken.
Als weitere Aktion im Bezirkswahlkampf hat das Verbündeten-Netzwerk auf der Veddel und in Kirchdorf Süd gemeinsam mit Schüler*innen des Helmut-Schmidt-Gymnasiums zwei Informations-Veranstaltungen zum Oberthema „Wie funktioniert die Wahl“ organisiert. Die Schüler*innen der 11. Klasse des Gymnasiums haben versucht, in einer selbst entwickelten Power-Point-Präsentation die Aufgaben und die Grenzen der Bezirksversammlung und das etwas komplizierte Wahlverfahren allgemein verständlich zu machen. Und die kleine Versammlung im Laurens-Janssen-Haus zeigte, das ist gar nicht so einfach.

 


 

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Buntes, braunes Wilhelmsburg
Auf den Elbinseln kommt es immer wieder zu rechtsextremen Übergriffen. Nun hat sich ein neues Bündnis „Wilhelmsburger*innen gegen Rechts" gegründet

han. Wilhelmsburg ist bunt und vielfältig, das hört und liest man immer wieder und überall. Und es stimmt ja auch, so viele verschiedenen Nationalitäten und Kulturen, die hier mehr oder weniger friedlich und respektvoll nebeneinander leben, gibt es gewiss nicht all zu oft. Aber Wilhelmsburg ist auch braun, und zwar seit langem!
Die kommende Bezirkswahl war der Anlass für einige Vertreter*innen verschiedener Interessengruppen und Vereine (Verein Zukunft Elbinsel, Engagierte Wilhelmsburger, Solawi, Waldretter, verikom, Interkultureller Garten etc.) auf den Elbinseln, sich das Problem des Rechtsradikalismus auf Wilhelmsburg noch einmal bewusst werden zu lassen. Es wurde eine Chronologie rechtsextremer Aktivitäten der letzten Jahrzehnte auf Wilhelmsburg präsentiert, die von einigen der Teilnehmer*innen erstellt wurde. Dabei wurden sowohl rechte Schmierereien an öffentlichen Wänden und AfD-Beilagen beziehungsweise -Anzeigen im Neuen Ruf sowie im Elbe-Wochenblatt als auch rechte Gewaltübergriffe wie der Bombenanschlag an der S-Bahnstation Veddel genau dokumentiert.
Die Anwesenden waren allesamt überrascht, wie viele rechtsextreme Übergriffe es auf Wilhelmsburg gegeben hat. Die gut dokumentierte Chronologie hat dies enorm verdeutlicht. Einige erinnerten an die Wahlerfolge der DVU und Schill-Partei auf Wilhelmsburg und hatten eigentlich das Gefühl, dass es seitdem ruhiger aus der rechten Ecke wurde. Dass dies nicht der Fall ist, belegt auch die jüngste Bundestagswahl 2017, als zehn Prozent aller Wahlberechtigten auf Wilhelmsburg die AfD gewählt haben.
Es wurde von den Anwesenden vereinbart, die Chronologie rechtsextremer Aktivitäten in Zukunft weiterzuführen, das Bündnis"Wilhelmsburger*innen gegen Rechts" wurde gegründet. Es soll über rechtsextreme Aktivitäten informieren und gemeinsame Aktionen gegen Rechts planen.


 

 

 

 


 

 

 

 


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Perspektiven im „Kälteschlaf“
Lassen Bezirk und Stadtentwicklungsbehörde das Perspektiven! Beteiligungsverfahren am langen Arm verhungern?

Ergebnisbericht

hk. Als die Delegation der Perspektiven! 2014 nach dem Auftaktverfahren den Ergebnisbericht dem damaligen Bezirksamtsleiter Andy Grote und der Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau übergab, waren beide voll des Lobes. Andy Grote sagte, dass diese Art der Beteiligung, die große Zahl der Menschen die hier erreicht wurden, eine einzigartige Leistung sei. Und dass der Bezirk sich darum kümmern würde, daraus ein Modell für dauerhafte Beteiligung abzuleiten und diese auch finanziell zu ermöglichen. Seit Ende letzten Jahres sind die Perspektiven! sozusagen sang und klanglos von der Bildfläche verschwunden. Es gibt keine Finanzierung der organisatorischen Arbeit mehr. Denn anders als vielleicht auch der öffentliche Eindruck ist, wird das Beteiligungsverfahren nicht dauerhaft finanziert, sondern jeweils „anlassbezogen“ die einzelnen Planungsphasen der verschiedenen Vorhaben und Projekte wie A26, Spreehafen- und Rathausviertel und das Elbinselquartier.
So ist die erste Planungsphase zur A26 nach dem Bürgergutachten 2017, dem Bericht der Verkehrsbehörde und der Perspektiven!-Werkstatt im November 2018 abgeschlossen (der WIR berichtete). Die nächste Etappe beginnt mit der Einreichung der Planfeststellungsunterlagen voraussichtlich 2020. Zur Zeit läuft noch das Verbündeten-Netzwerk, das bis Oktober finanziert ist.
Von Wilhelmsburger Initiativen wurde das Perspektiven!-Verfahren, das das Bürgerhaus zusammen mit dem Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung (vhw) und dem Stadtteilbeirat organisiert, oft als Instrument der Akzeptanzbeschaffung für die Projekte der Stadt kritisiert. Bettina Kiehn vom Bürgerhaus sieht es vielmehr als eine Baustelle unter anderen in der Stadtteildemokratie, die niedrigschwellig auch für Bürger*innen, die sich sonst nicht zu Wort melden, Mitgestaltung bietet, aber nicht den Diskurs über das „ob“ ersetzt. (siehe auch WIR Nr. 1 und 2 aus 2018).
In diesem selbst gesteckten Rahmen hat das Verfahren wie bei der „Tunnellösung“ der A26 auch Erfolge vorzuweisen. Allerdings, so Bettina Kiehn, bedeute ihr Verständnis von Perspektiven! als organisierter Bestandteil lokaler Demokratie auch eine regelhafte Finanzierung, um eine kontinuierliche Arbeit zu ermöglichen. Das sieht die Stadt entgegen vollmundigen Erklärungen (s.o.) offenbar anders.
Perspektiven hat mit der IBA einen Rahmenvertrag für Bürgerbeteilgungsverfahren bei IBA-Projekten, aber es gibt im Moment keinen „Anlass“. Und für aktuelle Großprojekte wie den Kulturkanal beruft sich die Stadt auf Anfrage auf den Perspektiven!-Ergebnisbericht von 2014 und hat für den konkreten Prozess die Hamburg Kreativ Gesellschaft beauftragt.
Und bei der Planung des Kleinen Grasbrook in unmittelbarer Nachbarschaft der Veddel wurde die Berliner Urban Katalyst GmbH in das Verfahren miteinbezogen. Beide Firmen haben mit einem erweiterten Verständnis von Stadtteildemokratie nichts am Hut. Da stellt sich die Frage, ob Perspektiven! mit seiner teils hartnäckigen Arbeit um das „wie“ der Projekte z.B. bei der A26 der Stadt nicht auch schon zu viel Beteiligung (und zu wenig Akzeptanzbeschaffung) war und sie sich in Zukunft genehmere Partner sucht? Und dabei gäbe es sogar aktuell mit dem geplanten Schulzentrum im Elbinselquartier (siehe S. 8) einen „Anlass“, bei dem im Stadtteil dringend eine Beteiligung eingefordert wird.

 

 

 

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Stadtteil entwickelt sich
Wilhelmsburg-Ost wird RISE-Gebiete

MG. RISE – Das "Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung" fördert lebendige stabile Quartiere und damit den sozialen Zusammenhalt in der Stadt. Es fasst die Programme der Städtebauförderung unter einem Dach zusammen, mit dem Ziel, Quartiere mit besonderem Entwicklungsbedarf städtebaulich aufzuwerten und sozial zu stabilisieren. Wilhelmsburg-Ost soll so ein RISE-Gebiet werden (Siehe Seite 5).
Die Lebensqualität in den Quartieren wird durch Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und soziale Infrastruktur, in das Wohnumfeld, in die Qualifizierung öffentlicher Plätze, Freiflächen und Grünanlagen sowie in die Stärkung von Versorgungsstrukturen verbessert.
In den RISE-Gebieten werden Nachverdichtungspotenziale aktiviert, Neubaupotenziale erschlossen, Wohnungsbestände
stabilisiert und damit zu einer angemessenen Wohnraumversorgung für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen beigetragen.
Hamburg umfasst derzeit 22 RISE-Quartiere, die in den verschiedenen Programmen der Bund-Länder-r-Städtebauförderung wie Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, Stadtumbau, Städtebaulicher Denkmalschutz oder Zukunft Stadtgrün gefördert werden. Insgesamt werden 32 Fördergebiete gezählt, da einige Quartiere in mehreren Programmen der Städtebauförderung festgelegt sind.

 


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Helfer gesucht!
Auch in diesem Jahr findet im September wieder das Reiherstiegfest statt.
Aber es gibt noch viel Arbeit


hk. Das Reiherstiegfest vor der Emmauskirche mit seinen bunten Ständen, Lotterie und Musik hat im Stadtteil inzwischen schon eine Tradition. 2011 fand es zum ersten Mal statt. In den letzten Jahren lag die Organisation des Festes bei Pastor Vigo Schmidt von der Reiherstieggemeinde. Nach seinem Abschied am 1. Mai war zunächst nicht klar, ob das Fest in diesem Jahr überhaupt stattfinden kann. Bei einem Vorbereitungstreffen zeigte es sich, dass diese Arbeit umfangreich ist und zur Zeit niemand da ist, der alle dazugehörenden Aufgaben übernehmen kann. Die gute Nachricht: Die Kirchengemeinde und die Aktiven auf dem Treffen haben beschlossen, dass das Reiherstiegfest am 21. September stattfinden wird. Allerdings nach dem jetzigen Stand in „abgespeckter“ Form ohne das Bühnenprogramm. Es sei denn, es findet sich in den nächsten Wochen jemand, der das Programm organisieren und betreuen kann.
Auch für das Auf- und Abbauen und weitere Arbeiten am Tag selbst werden noch Helfer*innen gesucht. Das nächste Vorbereitungstreffen ist am Mittwoch, 5. Juni um 17 Uhr im Gemeindesaal der Emmauskirche, Rotenhäuserdamm 11.

Kontakt: Pastorin Susanne Reich,
Mail: susanne.reich@kirche-wilhelmsburg.de,
Tel: 0176-40498728

 

 

 


 

 


 

 

 

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Fuß- und Radwegbrücke Brackstraße wird umgebaut
Bis Spätsommer ist die Brücke nur eingeschränkt nutzbar

Brücke Brachstr

Während der Bauarbeiten an der Brücke gibt es eine Umleitung
über die Neuenfelder Straße.

Grafik: Verkehrsbehörde

PM. Im Zuge der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße wird die Fuß- und Radwegbrücke Brackstraße in Wilhelmsburg ertüchtigt. Die Brücke verbindet das Wohngebiet zwischen Bahnanlagen und Otto-Brenner-Straße mit dem Inselpark.
Eine der zwei Stützen der 1979 errichteten Stahlbrücke steht in der Fahrbahn der neuen Wilhelmsburger Reichsstraße. Diese Stütze muss versetzt werden, sodass sie sich auf dem künftigen Mittelstreifen befi ndet. Die Arbeiten werden in mehreren Abschnitten durchgeführt, in denen die Brücke voll gesperrt werden muss bzw. nur mit Einschränkungen nutzbar ist.
Fußgänger und Radfahrer weichen über die Neuenfelder Straße aus. Bürgerinnen und Bürger können sich auch während der monatlichen Bürgersprechstunde informieren. Jeden letzten Mittwoch im Monat ab 17 Uhr im Baubüro in der Rotenhäuser Straße 14.

Sperrungen und Einschränkungen der Brücke:

Noch bis 29. März: Vollsperrung der Brücke
Zwischenzeit: uneingeschränkt nutzbar
22. April bis 26. April: Vollsperrung der Brücke für etwa vier Tage
Zwischenzeit: eingeschränkte Nutzbarkeit (Maximal fünf Personen gleichzeitig, mittels Wachschutz reguliert, Sperrung von 20 bis 7 Uhr)
27. Mai bis 28. Juni: Vollsperrung
Zwischenzeit: uneingeschränkt nutzbar
August: Vollsperrung der Brücke für rund drei Wochen (Fertigstellung)
Nach aktueller Planung ist die Brücke Anfang September 2019 wieder uneingeschränkt nutzbar. Der Ablaufplan kann sich jedoch aufgrund unvorhergesehener Ereignisse oder witterungsbedingt verzögern.

Technischer Hintergrund
Die Verschiebung eines Pfeilers ist eine gravierende Änderung, sodass die Standfestigkeit der Brücke erneut nach dem heutigen Regelwerk nachgewiesen werden muss. Aus dieser Nachrechnung ergibt sich, dass neben dem Verschieben des Brückenpfeilers auch die Brücke selbst an wichtigen Stellen verstärkt werden muss. Zudem müssen die Brückenlager ausgetauscht werden. Die Verstärkungsmaßnahmen werden nicht nur im Bereich der neuen Straßentrasse, sondern auch im Gleisbereich notwendig. Hier können einige Arbeiten nur ausgeführt werden, wenn die Bahngleise gesperrt sind.
Mit dem Umbau wird die Brücke nicht nur für die neue Wilhelmsburger Reichsstraße angepasst, sondern auch für die Zukunft fitgemacht. Die Arbeiten werden in mehreren Abschnitten ausgeführt. In der ersten Phase vom 28. Januar bis Ende März 2019 sind Stahlbau- und Schweißarbeiten zur Verstärkung auf einer Brückenhälfte erforderlich. Im April wird während einer Woche die Stütze versetzt. Im Juni werden Verstärkungsarbeiten im Gleisbereich durchgeführt.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

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Ankommen - Helfen

Behördeninitiative „Neuenfelder Straße Hilft“
Weltcafé: Neuenfelder Straße 19 (in der Behörde), jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr.
Es werden Gesprächs- und Spielgruppen angeboten.

Koordination sozialräumliche Integration von Flüchtlingsunterkünften
Flavia Suter, Fachamt Sozialraummanagement
Bezirksamt Hamburg-Mitte, Klosterwall 4,
20095 Hamburg, Tel.: 428542397,
Mail: flavia.suter@hamburg-mitte.hamburg.de

Jobs, Qualifizierung, Berufseinstieg
Marktplatz der Begegnungen
7. September 2017, 9.30 – 12 Uhr, Handwerkskammer Hamburg, 3. Etage, Holstenwall 12, 20355 Hamburg,
Hamburger Messe zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Angesprochen sind in erster Linie volljährige, nicht schulpflichtige Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive, die sich bereits etwas auf Deutsch verständigen können oder gute Englischkenntnisse mitbringen.
Formlose Anmeldung per E-Mail bis zum 1. September 2017 an britta.wilken@hwk-hamburg.de (eine Angabe der Teilnehmer-Anzahl genügt).

Ratgeber
HVV-Broschüren für Geflüchtete
Der Hamburger Verkehrsverbund bietet Info-Broschüren in den Sprachen Deutsch/Englisch/Arabisch/Farsi.
Die Information zu dem HVV-Abo auch in Tigrinya unter http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_how-to-travelby-hvv_flyer.pdf oder
http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_abo_in_fuenf_sprachen.pdf
oder http://www.hvv.de/pdf/service/ downloads/hvv_mobilitaetsberatung_fluechtlinge.pdf

Gewaltschutz für Frauen
Schutz und Sicherheit vor Gewalt für geflüchtete Frauen und Jugendliche in Deutschland.
Kostenlose Broschüren unter www.mimi-bestellportal.de


Baderegeln
in verschiedenen Sprachen unter https://www.dlrg.de/presse/pm-baderegeln.html

 

Die Insel Hilft e. V. ...
... berichtet aus den Gruppen

Klönschnack mit Ralf an jedem zweiten Donnerstagabend im Wechsel mit dem Tandem-Treffen

... freut sich über
- Freiwillige für die Organisation von Sportangeboten,
- HelferInnen für die Öffentlichkeitsarbeit,
- Interessierte für Tandem-Partnerschaften.
- HelferInnen für Hausaufgabenhilfe
Inselhaus, Erlerring 1, 21109 Wilhelmsburg (Kirchdorf-Süd)
Tel. 35 62 86 67,
Mail: mail@inselhilfe.org
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag, 11 bis 14 Uhr.
Mehr auf: www.inselhilfe.org

 

 

 

 

 

 



 

 

 

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Wichtige Dokumentationen

A26 - Finkenriek - Kornweide Präsentation < mehr

Informationen für Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien < mehr

Erklärung von Mitwirkenden des Initiativen-Netzwerkes Elbinseln zur Planungswerkstatt „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“ am 22.2.2013 < mehr

Geruchsbelästigung durch Norddeutsche Ölwerke etc.: hier das NOW-Gutachten vom TÜV Nord vom 13.02.2009

Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße:< Schreibens des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwickluing vom 16.09.2011

Bildungszentrum Tor zur Welt, Krieterstraße: < Lageplan

Landschaftsschutzgebiet Wilhelmsburg < mehr

Spreehafen-Präsentation < mehr

WIR-Inselrundblick - Zeitplan 1994 - 09/2014 < mehr

Kleinanzeigen-Formular für WIR-Zeitung < mehr

Die Rede von Alexandra Werdes, Initiative Waldretter: < mehr

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