24. Jahrgang,
Ausgabe 4
Apr. / Mai
2018
    Startseite Kontakt Archiv Impressum  
 

Titel

Aktuell

Kultur

Veranstaltungen

Neue Chancen

Kinder, Jugend, Bildung, Sport

Süd-Kurier

Verschiedenes

Wann... in Wilhelmsburg ?

Wo... in Wilhelmsburg ?

 

Aktuell

Oberbaudirektor Höing im Gespräch
„Luftkurort Wilhelmsburg“
Junge Vogelbeobachter treffen sich in Hamburg
Neuer Schwung für die AG Verkehr!
Wieder Grünvernichtung auf Wilhelmsburg. Die Abholzungen gehen weiter
Multitalent Baum
Hamburgs Grün wird weniger
Ankommen - Helfen
Wichtige Dokumentationen

Pegelstand Elbinsel: Hamburgs Sprung über die Elbe - Widersprüche und Perspektiven:
Oberbaudirektor Höing im Gespräch

OBD Höing

Er ist seit November 2017 Hamburgs neuer OBD:
Franz-Josef Höing.
Foto: Behörde

Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg/PM. Seit November 2017 hat Hamburg einen neuen Oberbaudirektor: Franz- Josef Höing ist für neun Jahre berufen und wir können auch von ihm wesentliche Impulse für Hamburgs Stadtentwicklung erwarten.
Sein Vorgänger im Amt hatte entscheidenden Anteil an Hamburgs „Sprung über die Elbe“; und ohne ihn hätte es nicht die IBA und auch nicht die neue Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in der Wilhelmsburger Mitte gegeben. So kommt es, dass auch der neue OBD jetzt täglich von St. Georg in sein Büro in den 12. Stock in der Neuenfelder Straße fährt.
Nirgendwo sonst gibt es einen so umfassenden Blick auf die gesamte Elbinsel.

• Sieht Franz-Josef Höing die Insel mit den noch vorhandenen Freiräumen vor allem als Flächenreserve für lukrative Immobilien-Investitionen? Oder denkt er beim Wohnungsbau an die, die bezahlbaren Wohnraum brauchen?
• Sieht er die wachsenden Container-Gebirge im Westen und die immer größeren Logistik-Areale im Norden und Süden der Insel? Nimmt er die dunkle Wolke wahr, die vom Südwesten her - aus Moorburg - die Insel überzieht? Ist von dort oben zu sehen, wie Grün- und Erholungsräume schrumpfen?
• Direkt neben der Behörde geht der Blick auf die Sandberge der neuen Wilhelmsburger Reichsstraße: Die Verlegung schafft einerseits Platz, andererseits wird der Neubau doppelt so breit und wirkt wie eine Stadtautobahn.
• Lässt der Blick nach Süden erahnen, wie die dort geplante Autobahn quer über die Insel weitere Stadtentwicklung zunichte macht und einen Sprung über die Süderelbe verhindert?
• Nimmt er in den Straßen, im Bus und in der S-Bahn wahr, wie Wilhelmsburg aus allen Nähten platzt? Fast 10.000 Menschen sind in den letzten 15 Jahren dazu gekommen. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum.

Aber was muss integrierte Stadtentwicklung sonst noch leisten?

An Arbeit und Beschäftigung, an öffentlichen und sozialen Einrichtungen, an Verkehrsinfrastruktur, an Naherholung und Grün und für eine gesunde Luft zum Atmen.
Wir sind gespannt, wie der neue Oberbaudirektor Höing die Dinge sieht, auf seine Visionen und die Einschätzung seiner Möglichkeiten in dieser Stadt.

Pegelstand Elbinsel -
OBD Höing im Gespräch
Am Donnerstag, 17. Mai 2018, um 19 Uhr
im Bürgerhaus Wilhelmsburg.




 

 

 

zum Seitenanfang 


„Luftkurort Wilhelmsburg“
Grenzwerte werden an viel zu vielen Tagen überschritten.
Es gibt ein Grundrecht auf saubere Luft – und das ist einklagbar!

Diskussion

Auf dem Podium diskutierten (von links):
Christian Völker („Tschüss Kohle“),
Jochen Klein („Engagierte Wilhelmsburger“),
Norbert Neuburger (Kardiologe und Umweltmediziner)
und Malte Siegert (NABU).
Ganz rechts Moderator Hartmut Sauer.
Foto: MG

MG. Bürgermeister a.D. Olaf Scholz hatte gesagt: „Wilhelmsburg ist hafennah, da müssen größere Belastungen hingenommen werden.“ Dies fand Hartmut Sauer in seiner Einleitung zum Pegelstand nicht hinnehmbar. Menschen dürften nicht durch Umweltbelastungen gesundheitlich eingeschränkt werden und eine kürzere Lebenserwartung haben.
In der Honigfabrik diskutierten am 5. April Jochen Klein von den Engagierten Wilhelmsburgern, Malte Siegert, Leiter der Umweltpolitik beim NABU, Dr. Norbert Neuburger, Kardiologe und Umweltmediziner aus Wilhelmsburg und Christian Völker, Initiative „Tschüss Kohle“ über Ursachen, Auswirkungen und Vermeidungsstrategien der Luftverschmutzungen auf Wilhelmsburg.
Malte Siegert freute sich, wieder hier zu sein, er war als Experte bereits beim Pegelstand im Februar „Was bleibt von der grünen Insel im Fluss?“ dabei. Dann nutzte er seine 15 Minuten Redezeit, um im Schnelldurchlauf an Hand von Folien die bisher allgemein wenig bekannten Ausmaße der Belastungen durch die Schifffahrt darzustellen. Diese ist der größte Emittent von Stickoxiden, Schwefel und Ruß, noch vor dem Straßenverkehr (s. Grafik). Auf die Schifffahrt könnte Hamburg direkten Einfluss nehmen durch Verlagerung der Hafenverkehre von der Straße (täglich 3000 LKW im Hafen) auf Wassertaxis sowie Anreize für die Seeschifffahrt durch Nachlässe für umweltfreundlichere Energienutzung und Anschluss an Landstrom im Hafen.
Hamburg scheut solche Maßnahmen aus Angst, dass die Schiffe dann andere Häfen anlaufen. Aber zum Beispiel geben die Kreuzfahrer zwar viel Geld für ihre Reise aus, an Land profitiert die Wirtschaft aber kaum. Direkten Einfluss hätte die Stadt auf den Einbau von Katalysatoren und Filtern bei den Hafenfähren. Auf jeden Fall gibt es zu wenig Messstationen und sie stehen nicht an den richtigen Stellen. Im Hafen wird von der Behörde gar nicht gemessen.
Die gesetzlichen Grenzwerte in der EU sind ca. doppelt so hoch wie die von der Weltgesundheitsorganisation festgesetzten. Jochen Klein erklärte, dass Versuche der EU, die Grenzwerte an die der WHO anzupassen gescheitert sind. Er verwies auf das Projekt, Feinstaub mit einem selbst gebauten Gerät zu messen (s. Kasten). Die Daten können über WLAN in das deutschlandweite Netz eingespeist werden. Im Gegensatz zur Nordseite der Elbe ist das Netz im Süden noch sehr dünn. Barbara Kopf vom Freizeithaus Kirchdorf-Süd schlug vor, ein Netzwerk an Schulen z. B. Im Physikunterricht aufzubauen: „Kinder sind besonders betroffen – Es macht Spaß zu messen!“

Die Luft kann nur besser werden, wenn die Verbrennung fossiler Brennstoffe reduziert wird. Christian Völker stellte die Initiative „Tschüss Kohle“ vor, die auch von Zukunft Elbinsel e. V. unterstützt wird. Er verwies auf das Verfassungsrecht der Volksgesetzgebung. „Tschüss Kohle“ sammelt z. Z. Unterschriften für den Klimaschutz. In ihrem Gesetzesvorschlag steht, dass für Kohlewärme keine Einspeisungsleitungen mehr genehmigt werden dürfen. Im Jahre 2025 soll dann keine Wärme aus Kohle mehr produziert werden und 2030 sollen die Kohlekraftwerke ganz abgeschaltet werden.
Leider würde allerdings wohl nach Beendigung der Kohleverbrennung während einer Übergangszeit Erdgasverbrennung nötig.
Bereits 2008 hatte sich die Wilhelmsburger Ärzteschaft mit einem Appell (s. www.zukunft-elbinsel.de) zur gesundheitlichen Situation auf der Elbinsel geäußert und ihr NEIN zum geplanten Kohlekraftwerk in Moorburg bestätigt. Norbert Neuburger verwies auf die gesundheitlichen Risiken: Verschlechterung von Bronchitis, Asthma, Diabetes, Bluthochdruck bei Schwangeren und auch bei Demenz gibt es einen Zusammenhang. Grundsätzlich sei jeder Feinstaub gesundheitsschädlich, deshalb müssten die Grenzwerte runter!
In der Diskussion mit dem Publikum wurde bestätigt, dass Umweltsenator Kerstan macht, was er machen kann. Aber die Umweltbehörde hat keine große Hausmacht und in Hamburg hat der Hafen Vorrang.
Konkrete Forderungen für die Elbinseln wurden auf dieser Veranstaltung noch nicht formuliert, aber es wird weitere Veranstaltungen zu diesem Thema geben.

Workshop zum Bau von Sensoren zur privaten Feinstaubmessung
Die Engagierten Wilhelmsburger bieten am 29. Mai um 19 Uhr im Bürgerhaus, Raum 011, einen weiteren Workshop an. Materialkosten 45 Euro,
Anmeldung erbeten unter: info@dieengagierten-wilhelmsburger.de oder bei Jochen Klein unter 040/75 49 005 oder jochen.kleinlive.de

Luftreinhaltung

Das Diagramm zeigt Luftschadstoffquellen im Vergleich - Stickoxidemissionen in Hamburg.
Am meisten produziert der Schiffsverkehr. Die gesamte Power-Point- Präsentation von
Malte Siegert finden Sie auf www.inselrundblick.de
. Diagramm: NABU

 

 

 

 

zum Seitenanfang 


Junge Vogelbeobachter treffen sich in Hamburg
Die NABU-Jugend (NAJU) Hamburg lädt zum zweiten Birders Camp vom 11.-13. Mai in Moorwerder ein. Noch freie Plätze! Anmeldungen bis 26. April möglich

PM. Vogelbeobachtung, englisch Birdwatching, ist wieder in. Immer mehr junge Menschen interessieren sich für die Naturbeobachtung und sind begeistert, wenn sie Uhu, Eisvogel und Co. mit dem Fernglas einfangen können.
Mit dem Birders Camp greift die NAJU Hamburg diesen Trend auf und macht Nachwuchsornithologen ein tolles Angebot: Vom 11. bis 13. Mai lädt die Naturschutzjugend vogelbegeisterte Jugendliche von 12 bis 27 Jahren zu einem erlebnisreichen Wochenende ein. Auf spannenden Exkursionen in Hamburger Naturschutzgebiete können die Teilnehmer die vielseitige Vogelwelt, die sich hinter der Metropole Hamburg verbirgt, entdecken.
Geplant sind zwei Übernachtungen in der Freiluftschule Moorwerder direkt an der Elbe am Naturschutzgebiet Heuckenlock.
Beim gemeinsamen „Birdwatching“ mit Fachexperten lernen die Teilnehmer verschiedene Wasser- und Singvögel kennen und vertiefen ihr Wissen bei interessanten Exkursionen. Sie erhalten zudem einen Einblick in wissenschaftliche Methoden und können neue Optiken ausprobieren, die der Sponsoring-Partner ZEISS zur Verfügung stellt.
Bei einem Vogelquiz gibt es außerdem ein Fernglas zu gewinnen. Die Nachwuchs-Birder erwartet also ein abwechslungsreiches Wochenende rund ums Thema Vögel und Vogelbeobachtung.

Die Teilnahme, Verpflegung und Unterkunft für das Camp kostet 60 € bzw. 45 € für NAJU-Mitglieder. Für die Planung ist es wichtig, dass sich alle Teilnehmer/innen bis spätestens 26. April verbindlich anmelden. Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es online unter https://www.naju-hamburg.de/birderscamp/ oder telefonisch
Tel. 040/69708920.

NAJU Birders Camp 11. – 13. Mai 2018
Freiluftschule Moorwerder, Moorwerder Hauptdeich 31, 21109 Hamburg
Wer: Interessierte Jugendliche im Alter von 12-27 Jahren

 

 

 

 

 


 

 

 

 


zum Seitenanfang 


Neuer Schwung für die AG Verkehr!
Der Stadtteilbeirat sucht Interessierte.

PM/Stadtteilbeirat Wilhelmsburg.
Wer bei der letzten Sitzung des Beirats für Stadtteilentwicklung dabei war, weiß, dass bis auf weiteres Dieter Obele die Koordination der AG Verkehr übernommen hat, die bisher Michael Ulrich inne hatte.
Obele möchte dies mit einen Neustart der Arbeitsgruppe verbinden. Dem Beirat ist es wichtig, dass sich wieder eine Gruppe von Menschen bildet, die sich des Themas Verkehr auf den Elbinseln annimmt. Deshalb ruft der Beirat alle am Thema Interessierten auf, zum nächsten Treffen der AG zu kommen. Man muss nicht Mitglied des Stadtteilbeirats sein, um mitzumachen. Das Treffen findet statt am:
25. April um 18.30 Uhr, im Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestr. 20 (Raum 012/013).


Schwerpunkt dieses ersten Treffens soll die Radverkehrsplanung in und um Wilhelmsburg sein (Führung und Gestaltung der Velorouten 10 und 11, Radweg versus Bäume an der Georg-Wilhelm-Straße, Alltagsärgernisse etc.). Dieter Obele bemüht sich, zu diesem Termin kompetente Behördenmitarbeiter*innen einzuladen.
Das hängt unter anderem davon ab, wie groß das Interesse an der AG Verkehr sein wird. Neben dem Radverkehr möchte Obele mit den Interessierten gerne eine Agenda weiterer Themen aufstellen, mit der sich die AG Verkehr in den folgenden Monaten beschäftigen soll.

Alle, die an einer Mitarbeit an der AG Verkehr Interesse haben und am 25. April dabei sein möchten, werden um eine möglichst rasche Rückmeldung per Mail an dieter.obele@web.de gebeten.


Dieter Obele und der Beirat freuen sich auf zahlreiche positive Antworten!

 

 

 

 

zum Seitenanfang 


Wieder Grünvernichtung auf Wilhelmsburg. Die Abholzungen gehen weiter

Bullertweg

Am Bullertweg (1). Foto: ein

MG/sic. Die Umweltzerstörung auf den Elbinseln geht weiter. Trotz aller Proteste wird weiter gefällt.
Ein krasses Beispiel (Foto 1) hat am Bullertweg stattgefunden (der Bullertweg zweigt in Georgswerder nach Osten von der Kirchdorfer Straße ab). Hier hat jemand in dem kleinen Wäldchen viele Bäume gefällt und viele andere geköpft (z.T. auch noch sehr unsachgemäß). Das Gebiet um den Bullertweg herum ist im Landschaftsprogramm der Hansestadt Hamburg als Auenentwicklungsraum ausgewiesen. Es ist ein geschütztes Biotop, das eine Ausgleichsfläche für den Ausbau der Bullertwettern war.

Dratelnstr.

An der Dratelnstraße (2). Foto: MG

Auch an der Dratelnstraße (Foto 2), vor der Berufsschule, wurden Bäume gefällt. Im Zuge der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße wird in den nächsten Jahren nicht nur das Grüne Band durch Wilhelmsburg, das sich an der bestehenden Reichsstraßentrasse entlang zieht, vernichtet werden. Auch zwischen der neuen und der alten Trasse werden schon mal alle Bäume gefällt. Und an der Baustelle der neuen Trasse ist überhaupt kein Grün mehr zu sehen, sondern nur noch Lärmschutzwände. Die helfen zwar ein wenig gegen den Verkehrslärm, absorbieren aber keinen Feinstaub.

Fährstieg

Am Fährstieg (3). Foto: Angelica Madaus

In einem Handstreich weggebaggert wurde auch die Magerrasenfläche am Fährstieg (Foto 3), also das, was davon noch übrig war, seit die HPA einen ersten Teil an RollsRoyce verscherbelt hat. Dort, hört man, soll ein Containerlager hin. Tschüss Erdbienen - endgültig!

 


zum Seitenanfang 


Multitalent Baum

Multitalent Baum

Nur zwei von drei gefällten Bäumen werden nach der Fällsaison 2017/2018 nachgepflanzt.
Bis aus einem kleinen Baum ein Multitalent wird, braucht es Jahre.

Grafik: NABU/T.Dröse

PM. Ein ausgewachsener Laubbaum mit einem Standraum von 100 m² bindet mehr Staub und regeneriert mehr Luft als 20.000 m² Wiesenfläche. Am Ende des Sommers sind zum Beispiel die klebrigen Blätter eines Lindenbaums im verkehrsdichten Raum schwarz, da an ihnen der Schmutz aus der Luft haften bleibt.

Ist das Blätterdach voll erblüht produziert ein großer Baum rund 10 kg Sauerstoff an einem Sommertag, indem er das Kohlendioxid aus der Luft umwandelt. Darüber hinaus bietet er zahlreichen Arten einen Lebensraum, spendet Schatten und sorgt insgesamt für ein besseres Klima in der Stadt.

 

 

 


 

 

 

zum Seitenanfang


Hamburgs Grün wird weniger
NABU wertet Baumfällsaison 2017/2018 aus: wieder mehr Fällungen von Straßenbäumen als Nachpflanzungen

PM. Am 28. Februar 2018 endete die Fällsaison für Bäume in Hamburg. Der NABU Hamburg hat nun die Angaben zu den Fällungen in den sieben Bezirken ausgewertet, in diesem Jahr mit einem besonderen Blick auf die Straßenbäume. Es ist wieder eine ernüchternde Bilanz. Der Trend der vergangen Jahre, dass an Hamburgs Straßen immer weniger Bäume stehen, setzt sich fort. In folgenden drei Bezirken wurden die meisten Stämme abgesägt: Altona (224), in Mitte (187) und in Bergedorf (140).
Vor allem der Verlust von älteren Straßenbäumen ist besonders beklagenswert. „Er ist ein trauriger Beitrag zum Grünverlust in unserer Stadt. Bäume tragen zur Lebensqualität und zur Gesundheit im Großstadtalltag bei. Sie brauchen Raum und Pflege. Ihr Verlust schmerzt, und wir fordern deshalb auch mit Blick auf die Straßenbäume, dass Hamburgs Grün erhalten bleiben muss“, so Alexander Porschke, Vorsitzender des NABU Hamburg.

Die diesjährige Auswertung der aktuellen Fällstatistiken hat ergeben, dass etwa 2/3 der Fällungen ältere Straßenbäume betreffen (gezählt wurden Bäume mit einem Durchmesser des Baumstamms über 30 cm auf 130 cm Höhe). Zwar sollen 633 Bäume wieder nachgepflanzt werden, also knapp 2/3 der gefällten Hölzer, jedoch kann ein junger Baum einen alten mit großer Blätterkrone in seinen ökologischen Funktionen und in seiner Wirkung im Stadtbild nicht ansatzweise ersetzen. Er weist unter anderem nicht die gleiche Robustheit gegenüber Krankheiten und Luftverschmutzung auf wie ein alter, fest verwurzelter Baum. Und nicht jeder neu gepflanzte Baum wächst auch zwingend an. Das Risiko ist sehr hoch, dass heute neu gepflanzte Bäume nicht mehr das Alter der jetzigen Straßenbäume erreichen und sich damit langfristig sowohl die Stadtökologie als auch das bislang grüngeprägte Stadtbild verändert. Daher ist es umso wichtiger, dass der Erhalt von Straßenbäumen in der Planung und Abwägung ein höheres Gewicht bekommt.

Auswertung der Straßenbaum-Fällungen 2017/18 für alle sieben Bezirke:
1. Zahl: Fällungen/2. Zahl: Nachpflanzungen

Bezirk Altona: 224/126, Bezirk Bergedorf: 140/92, Bezirk Eimsbüttel: 110/47, Bezirk Harburg: 103/51,
Bezirk Mitte: 187/174, Bezirk Nord: 58/58, Bezirk Wandsbek: 124/85.
(Quelle: HamburgService – Online-Dienste der sieben Bezirksversammlungen, Fälllisten der Bezirke, Stand 6.3.2018)

 

 

 

 

 

 

 

 

zum Seitenanfang


Ankommen - Helfen

Behördeninitiative „Neuenfelder Straße Hilft“
Weltcafé: Neuenfelder Straße 19 (in der Behörde), jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr.
Es werden Gesprächs- und Spielgruppen angeboten.

Koordination sozialräumliche Integration von Flüchtlingsunterkünften
Flavia Suter, Fachamt Sozialraummanagement
Bezirksamt Hamburg-Mitte, Klosterwall 4,
20095 Hamburg, Tel.: 428542397,
Mail: flavia.suter@hamburg-mitte.hamburg.de

Jobs, Qualifizierung, Berufseinstieg
Marktplatz der Begegnungen
7. September 2017, 9.30 – 12 Uhr, Handwerkskammer Hamburg, 3. Etage, Holstenwall 12, 20355 Hamburg,
Hamburger Messe zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Angesprochen sind in erster Linie volljährige, nicht schulpflichtige Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive, die sich bereits etwas auf Deutsch verständigen können oder gute Englischkenntnisse mitbringen.
Formlose Anmeldung per E-Mail bis zum 1. September 2017 an britta.wilken@hwk-hamburg.de (eine Angabe der Teilnehmer-Anzahl genügt).

Ratgeber
HVV-Broschüren für Geflüchtete
Der Hamburger Verkehrsverbund bietet Info-Broschüren in den Sprachen Deutsch/Englisch/Arabisch/Farsi.
Die Information zu dem HVV-Abo auch in Tigrinya unter http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_how-to-travelby-hvv_flyer.pdf oder
http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_abo_in_fuenf_sprachen.pdf
oder http://www.hvv.de/pdf/service/ downloads/hvv_mobilitaetsberatung_fluechtlinge.pdf

Gewaltschutz für Frauen
Schutz und Sicherheit vor Gewalt für geflüchtete Frauen und Jugendliche in Deutschland.
Kostenlose Broschüren unter www.mimi-bestellportal.de


Baderegeln
in verschiedenen Sprachen unter https://www.dlrg.de/presse/pm-baderegeln.html

 

Die Insel Hilft e. V. ...
... berichtet aus den Gruppen

Klönschnack mit Ralf an jedem zweiten Donnerstagabend im Wechsel mit dem Tandem-Treffen

... freut sich über
- Freiwillige für die Organisation von Sportangeboten,
- HelferInnen für die Öffentlichkeitsarbeit,
- Interessierte für Tandem-Partnerschaften.
- HelferInnen für Hausaufgabenhilfe
Inselhaus, Erlerring 1, 21109 Wilhelmsburg (Kirchdorf-Süd)
Tel. 35 62 86 67,
Mail: mail@inselhilfe.org
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag, 11 bis 14 Uhr.
Mehr auf: www.inselhilfe.org

 

 

 

 

 

 



 

 

 

zum Seitenanfang

 

Wichtige Dokumentationen

A26 - Finkenriek - Kornweide Präsentation < mehr

Informationen für Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien < mehr

Erklärung von Mitwirkenden des Initiativen-Netzwerkes Elbinseln zur Planungswerkstatt „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“ am 22.2.2013 < mehr

Geruchsbelästigung durch Norddeutsche Ölwerke etc.: hier das NOW-Gutachten vom TÜV Nord vom 13.02.2009

Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße:< Schreibens des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwickluing vom 16.09.2011

Bildungszentrum Tor zur Welt, Krieterstraße: < Lageplan

Landschaftsschutzgebiet Wilhelmsburg < mehr

Spreehafen-Präsentation < mehr

WIR-Inselrundblick - Zeitplan 1994 - 09/2014 < mehr

Kleinanzeigen-Formular für WIR-Zeitung < mehr

 

zum Seitenanfang

 
    Startseite
Kontakt
Archiv
Impressum