25. Jahrgang,
Ausgabe 7
Juli / Aug.
2019
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Aktuell

Die Wilhelmsburger Reichsstraße bleibt Wilhelmsburger Reichsstraße
Was ich dem Bürgermeister schon immer mal sagen wollte!
Juli 1979 – Juli 2019: 40 Jahre Phantomplanung "Hafen"-Querspange
Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen gesucht!
Die Standortsuche ist zu Ende
Helfer gesucht!
Fuß- und Radwegbrücke Brackstraße wird umgebaut
Ankommen - Helfen
Wichtige Dokumentationen

Die Wilhelmsburger Reichsstraße bleibt Wilhelmsburger Reichsstraße

MG. Am 21. Juni 2019 gab die Justizbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg gemäß Amtlichem Anzeiger Nr. 48, Teil II des Hamburgischen Gesetz- und Verordnungsblattes bekannt:
Benennung von Verkehrsflächen
Der Senat hat am 12 . Juni 20191 die nachstehend beschriebene Verkehrsfläche wie folgt benannt: im Bezirk Hamburg-Mitte, Stadtteil Wilhelmsburg – Ortsteile 136 und 137 – die an die Bundesautobahn 252 westlich der Anschlussstelle Hamburg - Georgswerder anschließende, dann westlich der Bahntrasse nach Süden abzweigende und parallel zur Bahntrasse verlaufende und auf Höhe der Anschlussstelle HamburgWilhelmsburg in die Bundesautobahn 253 mündende, neu zu erstellende Straßenfläche Wilhelmsburger Reichsstraße.

Im Anhang wird erklärt, dass die Benennung des neuen Namens Wilhelmsburger Reichsstraße unter Übertragung des seit 1945 bestehenden Namens von der alten auf die neue Trassenführung erfolgt.

 

 

 

 


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Pegelstand Elbinsel am 22.8.2019:
Was ich dem Bürgermeister schon immer mal sagen wollte!

Der Verein Zukunft Elbinsel Wilhelmsburg lädt zum Bürgermeister-Dialog
mit Peter Tschentscher ein

PM/ZEWI. Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher ist einer Einladung zum Pegelstand Elbinsel gefolgt. Er stellt sich damit einer offenen Bürgerdiskussion auf Wilhelmsburg.
Möglichst viele Menschen aus Wilhelmsburg haben an diesem Abend die Gelegenheit, sich mit ihren Anliegen und Vorschlägen direkt an Peter Tschentscher zu wenden. Nach dem Motto: „Was ich dem Bürgermeister schon immer mal sagen wollte.“
Außerdem gibt es Wilhelmsburger Anliegen, die man als „Bürgermeister-Themen“ bezeichnen kann: Problemfelder, die angesichts veränderter Bedingungen und neuer Erkenntnisse gelöst werden müssen. Allerdings nur, wenn die Entscheidungsträger*innen im Senat den Mut haben, neue Bewertungen zuzulassen und innovative und zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen. Themen, die wir u.a. bei Pegelständen auf die Tagesordnung gesetzt haben.
Dazu gehören:
• Bedarfsgerechte und soziale Wohnraumversorgung
• Grünerhalt und Naherholung beim Wohnungsbau
• Hafenquerspange A26-Ost: Wilhelmsburg kämpft seit 40 Jahren und bisher erfolgreich gegen diese Stadt- und Klimazerstörung.
• S-Bahn und U-Bahn durch Wilhelmsburg
• Fahrradstadt Wilhelmsburg und flächendeckend Tempo 30
• Wilhelmsburg in der Abgasfahne von Hafen und Kohlekraftwerk Moorburg – wir brauchen gesunde Luft und besseres Klima.
• Ein neues Miteinander von Stadt und Hafen, zum Beispiel im Wilhelmsburger Westen zwischen Veringkanal und Reiherstieg.
• Eine neue Bildungsoffensive auf den Elbinseln.
• Die Armut auf der Insel ist auf unverändert hohem Niveau – neue Ideen sind gefragt!

Bürgermeister-Dialog in Wilhelmsburg:
Dr. Peter Tschentscher beim Pegelstand Elbinsel
Donnerstag, 22. August 2019, 19 Uhr, Bürgerhaus Wilhelmsburg, kleiner Saal
(Zu einem weiteren Pegelstand im September haben wir die Spitzenkandidat*innen von GRÜNE, CDU und LINKE eingeladen)
Mehr Infos zum Thema und zur Reihe Pegelstand:
www.zukunft-elbinsel.de

 


 

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Juli 1979 – Juli 2019: 40 Jahre Phantomplanung "Hafen"-Querspange
Das bedeutet auch: 40 Jahre erfolgreicher Widerstand gegen dieses Straßenbauprojekt.
Ein Rückblick

Planung A26 ost

Die derzeit geplante A26-Ost, früher "Hafen"-Querspange.
Abb.: Barbara Siebenkotten

Michael Rothschuh. Es ist der 24. Juli 1979. Der Senat will einen Generalverkehrsplan (GVP) verabschieden. Das Abendblatt berichtet am selben Tag unter der Überschrift „Neuer Elbtunnel und Autobahn durch den Hafen“ es solle von der Ost-WestStraße in Höhe Baumwall ein Tunnel unter der Elbe gebaut werden, der am Spreehafen in eine neue 10 km lange Autobahn zwischen Veddel/Georgswerder und Waltershof einmünde. Baubeginn solle circa 1981 sein.
„Die Hafen-Autobahn soll ein früher geplantes Stadtautobahnnetz teilweise ersetzen. Vom Baumwalltunnel erhofft sich die Baubehörde eine Entlastung der Norderelbbrücke, die täglich mehr als 100.000 Fahrzeuge passieren“, schreibt der Autor Egbert Hoffmann. Geplante Stadtautobahnen gehören in Hamburg seit Jahrzehnten zu den kontroversesten Themen. 1979 sind die Auseinandersetzungen auf ihrem Höhepunkt.

Dazu noch einmal das Abendblatt vom 24. Juli '79: „1975 lag der GVP zum ersten Mal Senat und Bezirken vor. Vier Bezirke stimmten zu, drei lehnten ab wegen der Stadtautobahnen, gegen die sich wachsender Bürgerzorn richtete. Bürgerinitiativen formierten sich, und auch in den Parteien herrschte permanenter Streit um die Notwendigkeit von Stadtautobahnen. Der Senat drückte sich um klare Entscheidungen.
… Von Stadtautobahnen ist kaum noch die Rede. Sie stehen nur noch dort zur Diskussion, wo sie nicht kollektiven Bürgerzorn auslösen. Beispielsweise im Hafen.“
Und eben in Wilhelmsburg, wo die Autobahn durch das Reiherstiegviertel führen soll. „Wilhelm Burg“, wie er sich nennt, kontert in der Wilhelmsburger Zeitung drei Tage später mit einem Leitartikel: „Mit Elan und Geld hat sich der Hamburger Senat nun des Problems Wilhelmsburgs angenommen: Nach Pilotstudie und Stadtteilkonzept kamen die Zusagen
... Bau des Bürgerhauses, Ausbau der „Honigfabrik“ usw. Na also, haben da viele Wilhelmsburger gesagt, es geht doch, wenn auch sehr spät. Fraglich ist nur, ob der Einsatz von finanziellen Mitteln sich hierfür überhaupt noch lohnt, denn nun haben die Verkehrsplaner eine borstige Katze aus dem Sack gelassen: Durch das Reiherstiegviertel wird bald eine Autobahn gebaut. Welche Folgen das für ein Wohngebiet hat, kann sich jeder Wilhelmsburger im Reiherstiegviertel leicht vor Augen führen:
Ein Blick nach Neuhof genügt. Da haben unsere Verkehrsplaner ein beispielhaftes Projekt vorgeführt; man baut eine Brücke über den Köhlbrand und bindet sie durch eine großzügig ausgebaute Straße auf Stelzen durch ein Wohngebiet an. Der Verkehr rollt. Und verändert natürlich die Wohnqualität auf Neuhof: Von den einigen hundert Neuhöfern ist niemand mehr da, die Häuser fallen der Spitzhacke zum Opfer.“

Der Ton, der die Debatte bis heute bestimmt, ist damit angeschlagen. Was „die in Hamburg" – gefühlt gehört Wilhelmsburg immer noch nicht richtig dazu – nicht haben wollen, verschieben sie nach Wilhelmsburg. Die „Hafen“-Querspange führt mitnichten allein durch den Hafen, sondern durch Wohngebiete und droht die Lebensqualität Wilhelmsburgs zu zerstören.
Seit nunmehr vier Jahrzehnten ist die "Hafen"-Querspange eine zentrale Forderung der Hamburger politischen Klasse, aller Senate gleich welcher Couleur, der Handelskammer, des Hamburger Abendblatts, der Wirtschaftsverbände und des ADAC. CDU, FDP und SPD wetteifern jeweils darum, wer am meisten für das Straßenbauprojekt getan habe, die GRÜNEN zeigen sich in Oppositionszeiten als engagierte und ideenreiche Kritiker, in den Koalitionen mit SPD (1997-2001 und 2015-2020) und CDU (2008-2010) schlucken sie die vermeintliche „Kröte“ oder bringen sie sogar unter ihrer Obhut aktiv voran.
Anhaltender, phantasievoller Bürger*innen-Widerstand und fehlende Finanzen haben die Autobahn bis jetzt 40 Jahre lang verhindert. Ein Grund zu feiern – oder etwa nicht?

Zur Geschichte des Phantoms "Hafen"- Querspange gehört unweigerlich auch die Geschichte der Köhlbrandbrücke.
Eine tabellarische Gegenüberstellung der wichtigsten Daten zur "Hafen"- Querspange und zur Köhlbrandbrücke finden Sie
hier

A26-Ost, Abschnitt 6a:
Kommt jetzt der Erörterungstermin für die Planfeststellung?


WIR/Michael Rothschuh. Vieles deutet darauf hin, dass der Erörterungstermin für den 1. Abschnitt der A26-Ost bereits im August 2019 stattfindet. (Auch wenn man offiziell aus der Hamburger Verkehrsbehörde zur A26-Ost erfährt: „Derzeit stehen keine Termine an.“)
Bei dieser Erörterung geht es um die Einwendungen, die 1.300 Menschen geschrieben hatten, nachdem die Unterlagen für die A26-Ost Abschnitt 6a im März 2017 ausgelegen hatten. Dieser Abschnitt ist so wichtig, weil sich hier die erste Gelegenheit bietet, die „Linienbestimmung“ von 2011 nachzuprüfen. Das bedeutet:

Es geht um die grundsätzliche Frage, ob die Autobahn überhaupt gebaut werden muss und wenn ja, wo. Beispielsweise könnte ja der Verkehr über die A1 und A7 und über Maschen geführt werden, wie es Verkehrsexperten wie Prof. Topp von der IBA empfohlen hatten.
Wann die Erörterung tatsächlich stattfindet, erfahren die Einwender*innen erst 14 Tage vorher.
Wahrscheinlich nur aus dem „Amtlichen Anzeiger“ (www.luewu. de/anzeiger).
Wenn irgend möglich, wird Zukunft Elbinsel vor der Erörterung einen Termin zur gemeinsamen Beratung anbieten. Anfragen dazu an info@zukunft-elbinsel.de.

 


 

 

 

 


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Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen gesucht!
Mit Kindern spielen, lernen und Spaß haben in der Insel Arche Wilhelmsburg

Alena Weisheit. Sie suchen noch nach einer passenden Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren? Dann sind Sie bei uns – der Insel Arche Wilhelmsburg – vielleicht genau richtig.
Wir öffnen unsere Türen für die Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren in unserem Stadtteil, um ihnen einen Ort zu bieten, an dem sie Spielen, Lernen und Spaß haben können. Dies tun wir mit folgenden Angeboten:
• Unterstützung beim Lernen
• Kreative, aktive oder musikalische Workshops
• Gemeinsames Kochen und Abendessen
Wenn Sie uns dabei an einem Nachmittag in der Woche, am Mittwoch oder Donnerstag, unterstützen möchten, melden Sie sich gerne bei Alena Weisheit für weitere Informationen und ein unverbindliches Kennenlernen.

Kontakt: Insel Arche Wilhelmsburg
https://www.insel-arche.de/
E-Mail: Alena.Weisheit@bethanienstiftung.de
Mobil: 0173-3804015 Telefon: 040-74200536

 

 

 

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Die Standortsuche ist zu Ende
Das neue Hafenmuseum kommt auf den Grasbrook

Hafenmuseum Standort

Die zwei Standorte des Hafenmuseums auf dem Grasbrook:
Links unten der Schuppen 50A im Hansahafen,
rechts oben an der Elbe das Museum und der Liegeplatz der Peking.

Abb.: hk

hk. Ende Mai gab Kultursenator Carsten Brosda die Entscheidung bekannt:
Das geplante Deutsche Hafenmuseum wird auf dem Grasbrook gebaut, als ein Teil des dort neu entstehenden Stadtteils. Und vor dem Museum am Elbufer wird sich auch der Liegeplatz der „Peking“ befinden. Der Schuppen 50A im Hansahafen wird als Außenstelle zum Museum gehören. Dafür sollen die Anlagen dort ertüchtigt und ausgebaut werden. Die Suche nach einem Standort für das Deutsche Hafenmuseum hat mehrere Jahre gedauert. Nachdem Anfang des Jahres der von Fachleuten und Museumsfreunden favorisierte Standort bei den 50er-Schuppen wegen der Nähe zweier Störfallbetriebe endgültig ausgeschlossen worden war, wurden zuletzt noch neue Alternativen auf dem nördlichen Elbufer ins Spiel gebracht (siehe WIR 3/19).
Die Entscheidung für den geteilten Standort Grasbrook und 50er-Schuppen ist auch aus Sicht der Museumsleute eine gute Lösung. Ursula Richenberger, Projektleiterin für den Aufbau des Deutschen Hafenmuseums, sagte dem WIR: „Der Standort für das Deutsche Hafenmuseum auf dem Kleinen Grasbrook ist großartig, dort verbinden sich Hafennutzung und Stadtbezüge genau in der Weise, wie es im Museum inszeniert werden wird. Als langjähriger Ort des Überseezentrums atmet das Gelände Hafengeschichte, zeigt die internationalen Bezüge eines Hafens.“
Auch Kultursenator Brosda betonte, dass in dem neuen Museum nicht die Vergangenheit konserviert werde, sondern dass man hier, an der Schnittstelle zwischen Stadt und Hafen, hervorragend „Geschichten vom Hamburger Hafen erlebbar und vermittelbar machen könne“. Gleichzeitig sei es wichtig, so Brosda, den Schuppen 50A als bedeuten des Denkmal für die Geschichte der deutschen Seehäfen und als eine Art lebendiges Freilichtmuseum in das Gesamtkonzept des Deutschen Hafenmuseums zu integrieren. Ab sofort kann also geplant werden. Die Voraussetzungen für den Baubeginn will die zuständige HafenCitiy GmbH bis 2023 schaffen. Wenn alles klappt, kann mit der Eröffnung des Museums in der zweiten Hälfte der 2020er Jahre gerechnet werden. Mit dem Ausbau der 50er-Schuppen, für den 10 Millionen Euro veranschlagt werden, könne, so der Kultursenator, allerdings „unverzüglich“ begonnen werden.
Wo die „Peking“, das künftige Wahrzeichen des Museums, im nächsten Frühjahr ihren Zwischenliegeplatz erhält, war bei Redaktionsschluss noch immer ungeklärt.
In der Presse wurde häufig der Sandtorhafen bei der Elbphilharmonie genannt. Allerdings ist nicht klar, ob hier die Wassertiefe für den Großsegler ausreicht. Außerdem gibt es Bedenken bei Anliegern und dem Verein “Freunde der Viermastbark Peking“, dass das Hafenbecken für das Schiff zu eng sei. Also würden, so Ursula Richenberger, zur Zeit noch andere Standorte geprüft, auch vor dem Hintergrund, dass möglichst früh Besucher*innen an Bord könnten.

 

 


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Helfer gesucht!
Auch in diesem Jahr findet im September wieder das Reiherstiegfest statt.
Aber es gibt noch viel Arbeit


hk. Das Reiherstiegfest vor der Emmauskirche mit seinen bunten Ständen, Lotterie und Musik hat im Stadtteil inzwischen schon eine Tradition. 2011 fand es zum ersten Mal statt. In den letzten Jahren lag die Organisation des Festes bei Pastor Vigo Schmidt von der Reiherstieggemeinde. Nach seinem Abschied am 1. Mai war zunächst nicht klar, ob das Fest in diesem Jahr überhaupt stattfinden kann. Bei einem Vorbereitungstreffen zeigte es sich, dass diese Arbeit umfangreich ist und zur Zeit niemand da ist, der alle dazugehörenden Aufgaben übernehmen kann. Die gute Nachricht: Die Kirchengemeinde und die Aktiven auf dem Treffen haben beschlossen, dass das Reiherstiegfest am 21. September stattfinden wird. Allerdings nach dem jetzigen Stand in „abgespeckter“ Form ohne das Bühnenprogramm. Es sei denn, es findet sich in den nächsten Wochen jemand, der das Programm organisieren und betreuen kann.
Auch für das Auf- und Abbauen und weitere Arbeiten am Tag selbst werden noch Helfer*innen gesucht. Das nächste Vorbereitungstreffen ist am Mittwoch, 5. Juni um 17 Uhr im Gemeindesaal der Emmauskirche, Rotenhäuserdamm 11.

Kontakt: Pastorin Susanne Reich,
Mail: susanne.reich@kirche-wilhelmsburg.de,
Tel: 0176-40498728

 

 

 


 

 


 

 

 

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Fuß- und Radwegbrücke Brackstraße wird umgebaut
Bis Spätsommer ist die Brücke nur eingeschränkt nutzbar

Brücke Brachstr

Während der Bauarbeiten an der Brücke gibt es eine Umleitung
über die Neuenfelder Straße.

Grafik: Verkehrsbehörde

PM. Im Zuge der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße wird die Fuß- und Radwegbrücke Brackstraße in Wilhelmsburg ertüchtigt. Die Brücke verbindet das Wohngebiet zwischen Bahnanlagen und Otto-Brenner-Straße mit dem Inselpark.
Eine der zwei Stützen der 1979 errichteten Stahlbrücke steht in der Fahrbahn der neuen Wilhelmsburger Reichsstraße. Diese Stütze muss versetzt werden, sodass sie sich auf dem künftigen Mittelstreifen befi ndet. Die Arbeiten werden in mehreren Abschnitten durchgeführt, in denen die Brücke voll gesperrt werden muss bzw. nur mit Einschränkungen nutzbar ist.
Fußgänger und Radfahrer weichen über die Neuenfelder Straße aus. Bürgerinnen und Bürger können sich auch während der monatlichen Bürgersprechstunde informieren. Jeden letzten Mittwoch im Monat ab 17 Uhr im Baubüro in der Rotenhäuser Straße 14.

Sperrungen und Einschränkungen der Brücke:

Noch bis 29. März: Vollsperrung der Brücke
Zwischenzeit: uneingeschränkt nutzbar
22. April bis 26. April: Vollsperrung der Brücke für etwa vier Tage
Zwischenzeit: eingeschränkte Nutzbarkeit (Maximal fünf Personen gleichzeitig, mittels Wachschutz reguliert, Sperrung von 20 bis 7 Uhr)
27. Mai bis 28. Juni: Vollsperrung
Zwischenzeit: uneingeschränkt nutzbar
August: Vollsperrung der Brücke für rund drei Wochen (Fertigstellung)
Nach aktueller Planung ist die Brücke Anfang September 2019 wieder uneingeschränkt nutzbar. Der Ablaufplan kann sich jedoch aufgrund unvorhergesehener Ereignisse oder witterungsbedingt verzögern.

Technischer Hintergrund
Die Verschiebung eines Pfeilers ist eine gravierende Änderung, sodass die Standfestigkeit der Brücke erneut nach dem heutigen Regelwerk nachgewiesen werden muss. Aus dieser Nachrechnung ergibt sich, dass neben dem Verschieben des Brückenpfeilers auch die Brücke selbst an wichtigen Stellen verstärkt werden muss. Zudem müssen die Brückenlager ausgetauscht werden. Die Verstärkungsmaßnahmen werden nicht nur im Bereich der neuen Straßentrasse, sondern auch im Gleisbereich notwendig. Hier können einige Arbeiten nur ausgeführt werden, wenn die Bahngleise gesperrt sind.
Mit dem Umbau wird die Brücke nicht nur für die neue Wilhelmsburger Reichsstraße angepasst, sondern auch für die Zukunft fitgemacht. Die Arbeiten werden in mehreren Abschnitten ausgeführt. In der ersten Phase vom 28. Januar bis Ende März 2019 sind Stahlbau- und Schweißarbeiten zur Verstärkung auf einer Brückenhälfte erforderlich. Im April wird während einer Woche die Stütze versetzt. Im Juni werden Verstärkungsarbeiten im Gleisbereich durchgeführt.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

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Ankommen - Helfen

Behördeninitiative „Neuenfelder Straße Hilft“
Weltcafé: Neuenfelder Straße 19 (in der Behörde), jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr.
Es werden Gesprächs- und Spielgruppen angeboten.

Koordination sozialräumliche Integration von Flüchtlingsunterkünften
Flavia Suter, Fachamt Sozialraummanagement
Bezirksamt Hamburg-Mitte, Klosterwall 4,
20095 Hamburg, Tel.: 428542397,
Mail: flavia.suter@hamburg-mitte.hamburg.de

Jobs, Qualifizierung, Berufseinstieg
Marktplatz der Begegnungen
7. September 2017, 9.30 – 12 Uhr, Handwerkskammer Hamburg, 3. Etage, Holstenwall 12, 20355 Hamburg,
Hamburger Messe zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Angesprochen sind in erster Linie volljährige, nicht schulpflichtige Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive, die sich bereits etwas auf Deutsch verständigen können oder gute Englischkenntnisse mitbringen.
Formlose Anmeldung per E-Mail bis zum 1. September 2017 an britta.wilken@hwk-hamburg.de (eine Angabe der Teilnehmer-Anzahl genügt).

Ratgeber
HVV-Broschüren für Geflüchtete
Der Hamburger Verkehrsverbund bietet Info-Broschüren in den Sprachen Deutsch/Englisch/Arabisch/Farsi.
Die Information zu dem HVV-Abo auch in Tigrinya unter http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_how-to-travelby-hvv_flyer.pdf oder
http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_abo_in_fuenf_sprachen.pdf
oder http://www.hvv.de/pdf/service/ downloads/hvv_mobilitaetsberatung_fluechtlinge.pdf

Gewaltschutz für Frauen
Schutz und Sicherheit vor Gewalt für geflüchtete Frauen und Jugendliche in Deutschland.
Kostenlose Broschüren unter www.mimi-bestellportal.de


Baderegeln
in verschiedenen Sprachen unter https://www.dlrg.de/presse/pm-baderegeln.html

 

Die Insel Hilft e. V. ...
... berichtet aus den Gruppen

Klönschnack mit Ralf an jedem zweiten Donnerstagabend im Wechsel mit dem Tandem-Treffen

... freut sich über
- Freiwillige für die Organisation von Sportangeboten,
- HelferInnen für die Öffentlichkeitsarbeit,
- Interessierte für Tandem-Partnerschaften.
- HelferInnen für Hausaufgabenhilfe
Inselhaus, Erlerring 1, 21109 Wilhelmsburg (Kirchdorf-Süd)
Tel. 35 62 86 67,
Mail: mail@inselhilfe.org
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag, 11 bis 14 Uhr.
Mehr auf: www.inselhilfe.org

 

 

 

 

 

 



 

 

 

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Wichtige Dokumentationen

A26 - Finkenriek - Kornweide Präsentation < mehr

Informationen für Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien < mehr

Erklärung von Mitwirkenden des Initiativen-Netzwerkes Elbinseln zur Planungswerkstatt „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“ am 22.2.2013 < mehr

Geruchsbelästigung durch Norddeutsche Ölwerke etc.: hier das NOW-Gutachten vom TÜV Nord vom 13.02.2009

Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße:< Schreibens des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwickluing vom 16.09.2011

Bildungszentrum Tor zur Welt, Krieterstraße: < Lageplan

Landschaftsschutzgebiet Wilhelmsburg < mehr

Spreehafen-Präsentation < mehr

WIR-Inselrundblick - Zeitplan 1994 - 09/2014 < mehr

Kleinanzeigen-Formular für WIR-Zeitung < mehr

Die Rede von Alexandra Werdes, Initiative Waldretter: < mehr

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