25. Jahrgang,
Ausgabe 2
Feb. / Mär.
2019
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Aktuell

Wald und Flut
Die Zukunft des Hamburger Verkehrs
Fuß- und Radwegbrücke Brackstraße wird umgebaut
„Politisch nicht gewollt, etwas zu ändern“
Offener Brief zur ganztägigen Öffnung des Winternotprogramms 2018/2019
Freizeithaus feiert Jubiläum
Das Elend des Schienenersatzverkehrs
Ankommen - Helfen
Wichtige Dokumentationen

Wald und Flut
Rundgang mit den Waldrettern zum Deich, Park und Wald im nördlichen Reiherstiegviertel

Wald

Der Wald am Ernst-August-Kanal im Herbst. Er hat sich nach der Flutkatastrophe von 1962 nahezu ungestört entwickelt. Nun soll er für ein Baugebiet gerodet werden.
Foto: sic

sic. Anlässlich des Jahrestags der Flut von 1962 lädt auch die Initiative Waldretter wieder zu einem Rundgang ein.
Am Spreehafen brachen bei der Flut am 16./17. Februar 1962 mit entsetzlicher Schnelligkeit die Deiche. Auf dem tiefliegenden Gelände am Ernst-August-Kanal, das heute eine Parkanlage ist, lebten damals Menschen in Behelfsheimen und Gartenlauben. Das Wasser drängte nach den Deichbrüchen mit Macht in dieses Becken herein. Eine Katastrophe, die zahlreiche Menschenleben kostete. In der Folge wurden Teile des Überflutungsgebiets zu einem Park gestaltet, andere seit 1962 in Ruhe gelassen.
Schon im vergangenen Jahr lösten die Pläne der Stadt, das Nordufer des Ernst-August-Kanals zum Baugebiet zu machen, nicht nur bei Umwelt- und Naturschützern Protest aus – auch Menschen, die als Zeitzeug*innen oder Nachfahren die Flut von 1962 noch immer im Gedächtnis haben, meldeten ihren Widerstand an. Für viele von ihnen ist es undenkbar, das nach der Flutkatatstrophe bewusst unberührt gelassene Gelände nun mit 1.000 Wohnungen, Gewerbe und vergrößerten und neuplatzierten Sportanlagen zu bebauen.
Da im vergangenen Februar die historische Bedeutung des Ortes in Verbindung mit seinem heutigen ökologischen und städteplanerischen Stellenwert ein so großes Interesse fand, bieten die Waldretter wieder einen Rundgang an. Anhand von Karten, Berichten und alten Fotos werden die Flut und ihre Folgen im Reiherstiegviertel erkundet. Auch mit den Flutschutzmaßnahmen der Gegenwart beschäftigt sich der Rundgang. Nicht zuletzt möchten die Waldretter*innen mit den Teilnehmer*innen über die Zukunft des Waldes zwischen Baugebiet, Flutgedenk-Ort und Walderhalt ins Gespräch kommen.
Der Rundgang wird gestaltet von Angela Dietz und Sigrun Clausen. Sie freuen sich besonders, wenn wieder Zeitzeug*innen oder Nachfahren teilnehmen. Kommen Sie einfach dazu, oder wenden Sie sich gern vorher an Sigrun Clausen, Tel. 040/401 959 28.
Flut-Rundgang Ernst-August-Kanal Sonntag, 17.2.2019, 14 Uhr Treffpunkt: Bushaltestelle Stübenplatz;

Kosten: Spende

Waldretter Wilhelmsburg
Die Bürger-Initiative Waldretter hat sich 2017 in Wilhelmsburg gegründet. Sie kämpft für den Erhalt des Wilden Waldes und der Grünanlagen am Nordufer des Ernst-August-Kanals und gegen ihre Bebauung im Rahmen des geplanten „Spreehafenviertels“. Die Initiative vertritt den Standpunkt, dass Wohnungsnot und Naturschutz nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Die Waldretter*innen kritisieren das Konzept der „Wachsenden Stadt“ mit seinem aggressiven Stadtmarketing, das zu einem nicht unerheblichen Teil die Konkurrenz um Wohnraum überhaupt erst erzeugt. Sie sind der Ansicht, dass gerade ein Stadtteil wie Wilhelmsburg, der großen sozialen Problemen und starken Umweltbelastungen ausgesetzt ist, geschützte und frei zugängliche Naturflächen braucht.
Kontakt:
info@waldretter.de

www.waldretter.de

 


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Die Zukunft des Hamburger Verkehrs
Rund 170 Hamburger kamen mit Fragen zum „Bürgergipfel Verkehr“ins Kulturzentrum Rieckhoff nach Harburg.

Bürgergipfel Verkehr

Gegner der A26-Ost haben beim Bürgergipfel Verkehr ihre Argumente
gegen den Bau der Autobahn dargelegt
.
Foto: ein

pv. „Hamburg auf dem Weg zur Fahrradstadt“ war eines der Themen der gemeinsamen Veranstaltung von Hamburg 1, NDR 90,3 und dem Hamburg Journal. Als Experten waren unter anderem Verkehrssenator Michael Westhagemann und Radverkehrskoordinatorin Kirsten Pfaue geladen.
Kirsten Pfaue führte in der ersten Fragerunde noch einmal die Veloroutenplanung aus. Und auf die Frage einer Pendlerin nach den Schwierigkeiten der Fahrradmitnahme meinte sie, die Stadt arbeite eng mit dem HVV zusammen. Und sie empfehle, in den Ausschlusszeiten ein Faltrad mit in die SBahn zu nehmen, am besten eines vom HVV. Der Verkehrssenator betonte dann, eine autofreie Stadt werde es nicht geben.
Hamburg entwickele ein Mobilitätskonzept, dass alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt mitnehme. Außerdem habe Autoverkehr in Hamburg in den letzten 10 Jahren schon von 43 auf 37% abgenommen. Diese Zahlen wurden allerdings von Dr. Philine Gaffron von der TU Hamburg relativiert. Die Daten der Zählstellen zeigten keine einheitliche Entwicklung. Kirsten Pfaue bat abschließend die Bürger um viel Geduld beim Thema Fahrradstadt. Beim anschließenden Thema A26-Ost lenkte die Reporterin Julia-Niharika Sen die Aufmerksamkeit auf das Banner des Bündnisses Verkehrswende Hamburg gegen diese Autobahn.
Michael Rothschuh brachte hier seinen Protest als Wilhelmsburger mit Fakten zur A26-Ost zum Ausdruck. Der Ausbau A26-Ost bringe mehr Verkehr nach Hamburg, Pendler könnten die Autobahn nutzen und müssten nicht mehr in überfüllten S-Bahnen fahren und die geplante Deckelung der A26-Ost müsse von Hamburg bezahlt werden, denn eine Finanzierung sei nicht sichergestellt. Laut Verkehrsbehörede soll die A26-Ost eine Alternative zur Köhlbrandbrücke sein.

Nicht wirklich zufriedenstellend war dieser „Bürgergipfel“. Bei dieser Debatte hörte man viel Oberflächlichkeit und wohlklingende Allgemeinplätze der Politiker*innen.

 


 

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Fuß- und Radwegbrücke Brackstraße wird umgebaut
Bis Spätsommer ist die Brücke nur eingeschränkt nutzbar

Brücke Brachstr

Während der Bauarbeiten an der Brücke gibt es eine Umleitung
über die Neuenfelder Straße.

Grafik: Verkehrsbehörde

PM. Im Zuge der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße wird die Fuß- und Radwegbrücke Brackstraße in Wilhelmsburg ertüchtigt. Die Brücke verbindet das Wohngebiet zwischen Bahnanlagen und Otto-Brenner-Straße mit dem Inselpark.
Eine der zwei Stützen der 1979 errichteten Stahlbrücke steht in der Fahrbahn der neuen Wilhelmsburger Reichsstraße. Diese Stütze muss versetzt werden, sodass sie sich auf dem künftigen Mittelstreifen befi ndet. Die Arbeiten werden in mehreren Abschnitten durchgeführt, in denen die Brücke voll gesperrt werden muss bzw. nur mit Einschränkungen nutzbar ist.
Fußgänger und Radfahrer weichen über die Neuenfelder Straße aus. Bürgerinnen und Bürger können sich auch während der monatlichen Bürgersprechstunde informieren. Jeden letzten Mittwoch im Monat ab 17 Uhr im Baubüro in der Rotenhäuser Straße 14.

Sperrungen und Einschränkungen der Brücke:

Noch bis 29. März: Vollsperrung der Brücke
Zwischenzeit: uneingeschränkt nutzbar
22. April bis 26. April: Vollsperrung der Brücke für etwa vier Tage
Zwischenzeit: eingeschränkte Nutzbarkeit (Maximal fünf Personen gleichzeitig, mittels Wachschutz reguliert, Sperrung von 20 bis 7 Uhr)
27. Mai bis 28. Juni: Vollsperrung
Zwischenzeit: uneingeschränkt nutzbar
August: Vollsperrung der Brücke für rund drei Wochen (Fertigstellung)
Nach aktueller Planung ist die Brücke Anfang September 2019 wieder uneingeschränkt nutzbar. Der Ablaufplan kann sich jedoch aufgrund unvorhergesehener Ereignisse oder witterungsbedingt verzögern.

Technischer Hintergrund
Die Verschiebung eines Pfeilers ist eine gravierende Änderung, sodass die Standfestigkeit der Brücke erneut nach dem heutigen Regelwerk nachgewiesen werden muss. Aus dieser Nachrechnung ergibt sich, dass neben dem Verschieben des Brückenpfeilers auch die Brücke selbst an wichtigen Stellen verstärkt werden muss. Zudem müssen die Brückenlager ausgetauscht werden. Die Verstärkungsmaßnahmen werden nicht nur im Bereich der neuen Straßentrasse, sondern auch im Gleisbereich notwendig. Hier können einige Arbeiten nur ausgeführt werden, wenn die Bahngleise gesperrt sind.
Mit dem Umbau wird die Brücke nicht nur für die neue Wilhelmsburger Reichsstraße angepasst, sondern auch für die Zukunft fitgemacht. Die Arbeiten werden in mehreren Abschnitten ausgeführt. In der ersten Phase vom 28. Januar bis Ende März 2019 sind Stahlbau- und Schweißarbeiten zur Verstärkung auf einer Brückenhälfte erforderlich. Im April wird während einer Woche die Stütze versetzt. Im Juni werden Verstärkungsarbeiten im Gleisbereich durchgeführt.

 

 


 

 

 

 


 

 

 

 


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„Politisch nicht gewollt, etwas zu ändern“
Sechs Jahre hat Melanie Mücher das westend geleitet, nun wird sie die Insel verlassen.
Sie blickt auf eine sehr intensive Zeit zurück - und ist auch ein wenig verärgert

Melani

Nach sechs Jahren ist Schluss: Melanie Mücher verlässt das westend.
Foto: han

han. Ein bisschen wehmütig ist sie schon. Melanie Mücher hatte gerade ihre letzte allgemeinmedizinische Sprechstunde
im westend. „Da kommen meist um die 30 Menschen, die alle einen Termin haben wollen. Es ist totaler Stress“, sagt Mücher, die das westend im Vogelhüttendeich, das sie über sechs Jahre geleitet hat, nun verlässt. „Aber ich liebe den Stress. Und ich liebe es, da Ordnung reinzubringen.“
Als Melanie Mücher 2012 im Westend begann, sollte die Einrichtung der „Hoffnungsorte Hamburg“ mehr ein Nachbarschaftstreff sein, Migrantenmedizin machte nur einen sehr kleinen Teil aus. „Ich habe die Migrantenmedizin weiter ausgebaut und den Nachbarschaftstreff eher vernachlässigt“, sagt Mücher. Das war zwar nicht immer im Sinne der Vision ihrer Vorgesetzten, aber „das hat für mich Sinn gemacht. Ich habe gemerkt, dass da ein riesiger Bedarf besteht“. Mücher legte Flyer an „einschlägigen Orten“ mit Informationen zu dem medizinischen Angebot aus, vernetzte Akteure im Stadtteil miteinander. Schnell kamen immer mehr Menschen ins westend, das Team um Mücher wurde größer, so konnten immer mehr Menschen behandelt werden. Rund 90 Prozent der Patient*innen waren und sind EU-Bürger, die meisten davon Bulgar*innen. „Die Kooperation mit ‚Ärzten der Welt‘ hat viel erleichtert. Dadurch wissen wir auch mehr über den sozialen Hintergrund unserer Patient*innen, weil wir seitdem sehr intensive Aufnahmegespräche führen“, sagt Mücher.
Melanie Mücher ist 2012 für ihren Job nach Wilhelmsburg gezogen, direkt nach ihrem Lehramtsstudium der Germanistik und Philosophie in Kiel. Die Patient*innen des westends hat sie auch nach Feierabend oft im Stadtteil getroffen. „Die meisten Menschen, die zu uns gekommen sind, hatten in ihrem Heimatland keine Perspektive und hier große Probleme. Manchmal war es emotional sehr schwer auszuhalten. Ich habe oft nachts von dem geträumt, was mir die Menschen erzählt haben. Es war eine sehr intensive Zeit.“

Zu den schönen Erinnerungen gesellt sich bei Melanie Mücher auch ein Gefühl der Ratlosigkeit. „Für unsere Patient*innen hat sich im Grunde nicht viel geändert, die prekären Wohn- und Arbeitsverhältnisse sind sogar schlimmer geworden.“ Es gebe zwar mittlerweile gute Sozialberatungsangebote, aber die reichten hinten und vorne nicht. Dass es keine EU-Gelder mehr für die bulgarische Sozialberatung bei der BI in der Rudolfstraße gibt und die Hansestadt keinen Ersatz schafft, sei „frustrierend“. „Es ist eben politisch nicht gewollt, daran etwas zu ändern. Für mittellose Migrant*innen aus Osteuropa möchte Hamburg keine Anreize bieten. Das ärgert mich!“
Bei Melanie Mücher hingegen ändert sich eine ganze Menge. Sie wird die Leitung des Diakonie-Zentrums für Wohnungslose in der Bundesstraße übernehmen und mit ihrem Mann und ihrem zweijährigen Sohn bald von der Insel ziehen. „Das Thema Wohnungslosigkeit finde ich spannend und enorm herausfordernd - und ich liebe Herausforderungen!“

 

 

 

 

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Offener Brief zur ganztägigen Öffnung des Winternotprogramms 2018/2019
Ein Aufruf von Hamburger ehrenamtlichen Initiativen, Vereinen, Ärzt*innen und anderen Einzelpersonen der Obdachlosenhilfe

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Frau Dr. Leonard,
sehr geehrte Damen und Herren des Senats,
sehr geehrte Damen und Herren der Hamburgischen Bürgerschaft,
als ehrenamtliche Vereine, Initiativen und Einzelpersonen, die sich im Bereich der Obdach- und Wohnungslosenhilfe engagieren, fordern wir in Anlehnung an die im vergangenen Winter 2017/2018 an den Senat übergebene Petition von Jörg Petersen und Hinz und Kunzt nachdrücklich die ganztägige Öffnung des Winternotprogramms.
Uns ist bekannt, dass das Winternotprogramm als nächtlicher Erfrierungsschutz ausgelegt ist. Jedoch weisen wir darauf
hin, dass es für Unterkühlung und/oder Erfrierungen ausreicht, sich den Tag über bei winterlichen Temperaturen und nasskaltem Wetter draußen und damit ungeschützt aufzuhalten.
Die Folgen von Unterkühlung und/oder Erfrierungen (von Extremitäten) stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Diesem kann durch eine ganztägige Öffnung des Winternotprogramms entgegengewirkt werden. Menschen ohne Obdach sind täglich davon getrieben, einen Ort zu finden, der ihnen ein bisschen Ruhe verschafft und den ständigen Druck etwas lindert.
Insbesondere in der kalten Jahreszeit halten wir es für unabdingbar, dass die Stadt den Rahmen des Winternotprogramms insoweit ausdehnt, dass die Menschen die Chance haben, zur Ruhe zu kommen.
Die Tage auf der Straße oder auf dem Weg von einer Tagesaufenthaltsstätte zur nächsten zu verbringen, zehrt an den ohnehin nicht selten schwachen Reserven.
Es ist die Pflicht der Stadt, dafür zu sorgen, dass auch an kalten Tagen niemand dem Risiko von Unterkühlung, Erfrierung (von Extremitäten) und den damit einhergehenden gesundheitlichen (Spät-)Folgen ausgesetzt ist.

Mit freundlichen Grüßen,
Hamburg packt an (Warm durch die Nacht),
Wooligans (Stricken für obdachlose Menschen in Hamburg),
Bergedorfer Engel Obdachlosenhilfe e.V.,
Hamburger Gabenzaun e.V.,
Sonnenschein Café,
clubkinder e.V.,
Hilfsverein St. Ansgar e.V. - Alimaus,
Hamburger Tafel e.V.,
Antikältehilfe e.V.,
Women‘s Health Team for Refugees, die
Ärzt*innen des Johanniter Gesundheitsmobils Hamburg,
Prof. Dr. Peter C. Ostendorf (Erster Vorsitzender Praxis ohne Grenzen Hamburg e.V.),
Max von Karais (Facharzt für Allgemeinmedizin),
Dr. Hassan Ied (Facharzt für Allgemeinmedizin),
Ernst Soldan (Facharzt für Allgemeinmedizin),
Johan Grasshoff (Straßensozialarbeiter),
Dominik Bloh (Autor)

Der Offene Brief kann unter

https://offenerbrief.qnoc.de/winternotprogramm2018hh/#/
ganz unkompliziert unterzeichnet werden!

 


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Freizeithaus feiert Jubiläum
Seit 25 Jahren gibt es das Haus in Kirchdorf-Süd.

Freizeithaus

Der Flohmarkt im Freizeithaus ist immer sehr beliebt.
Foto: ein

Barbara Kopf/Bettina Timmer. 25 Jahre gibt es uns, und das in der Besetzung von 1994, also Bettina Timmer und ich, Barbara Kopf.
Wir stehen für Nachhaltig- und Dauerhaftigkeit, für tiefe Verankerung im Quartier mit Innovation. Ja, das geht!
Die Atmosphäre im Haus: familiär und offen: Auch das ist möglich.
Das heißt echte Arbeit, unzählige Kontakte, viel Spaß und manchmal auch Tränen.

Ein paar Zahlen zum Haus:
Seit 1994 gab es ...
... eine halbe Millionen Nutzungen
... 2000 Feiern
... 1500 Kurse
... 1000 Einzelveranstaltungen
... 750 Touren
... 100 Flohmärkte
... 50 Gruppen
Und wir sind noch lange nicht am Ende:
Wir machen weiter!

 

 

 


 

 


 

 

 

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Das Elend des Schienenersatzverkehrs

Schienenersatzverkehr

Vorschlag des Autors für einen gut organisierten Schienenersatzverkehr.
Abb.: Rothschuh

Michael Rothschuh. Jetzt fängt es wieder an: Am 11. und 12. Februar abends keine S-Bahn zwischen Wilhelmsburg und Harburg.
Zwischen Hammerbrook und Wilhelmsburg gibt es Schienen-Ersatz-Verkehr (SEV) gleich an drei Wochenenden im Februar und März (23.-24.2., 23.-24.3. und 30.3.-1.4.) Und gleich mehr als 2 Wochen fährt keine Bahn zwischen Harburg und Neugraben. Dazu kommen die vielen ungeplanten Stillstände und Ausfälle. Und ab April wird es nicht besser: Die Haltestelle Elbbrücken soll irgendwie weiter gebaut werden, dann auch einmal mit einem Dach versehen werden, Lärmschutzwände an der Bahn sind nach dem Planfeststellungsbeschluss zur Wilhelmsburger Reichsstraße zwingend erforderlich bevor die Wilhelmsburger Reichsstraße in Betrieb genommen werden darf.
Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich der Schienenersatzverkehr sich als völlig unzureichend erwies. Wer ein Auto hat, weicht darauf aus, egal ob es Stau gibt oder nicht. Der klägliche Schienenersatzverkehr führt zu unerträglichen Wartezeiten sowie zu gefährlichen Fahrten in überfüllten Bussen.

Die Situation am Bahnhof Veddel, bei der der Bus in der Veddeler Straße in Höhe des Museums Ballinstadt ohne jeglichen Wetterschutz hält, ist unzumutbar und extrem gefährlich, weil die LKW-Trasse überquert werden muss.
Eine Erleichterung könnte es zumindest für die Verbindung von Wilhelmsburg in die Innenstadt durch fünf Maßnahmen geben:
1.) Der SEV-Direktbus zwischen Wilhelmsburg und Hammerbrook (- Berliner Tor) besteht zu Recht und wird verstärkt, damit zumindest die meisten Menschen auf der Autobahn in den Bussen sitzen können.
2.) Die Buslinie 13 wird über die Haltestelle Wilhelmsburger Platz bis Hammerbrook weiter geführt.
3.) Da das Wohngebiet der Veddel durch die Haltestelle Wilhelmsburger Platz erreicht wird, müssen die Busse 13 und 154 während der Sperrzeit der S-Bahn nicht den Busbahnhof am südlichen Zugang der S-Bahn anlaufen. Dies erspart wegen des aufwändigen Kreisverkehrs im Busbahnhof den Fahrgästen Zeit und dem HVV Geld.
4.) Die Buslinie 154 zwischen Wilhelmsburg, der Veddel und Berliner Tor wird verstärkt.
5.) Der Schnellbus 34 fährt an den Sperrtagen ohne Zuschlagspflicht zwischen Innenstadt und Kirchdorf -Süd.


 

 

 

 

 

 

 

 

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Ankommen - Helfen

Behördeninitiative „Neuenfelder Straße Hilft“
Weltcafé: Neuenfelder Straße 19 (in der Behörde), jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr.
Es werden Gesprächs- und Spielgruppen angeboten.

Koordination sozialräumliche Integration von Flüchtlingsunterkünften
Flavia Suter, Fachamt Sozialraummanagement
Bezirksamt Hamburg-Mitte, Klosterwall 4,
20095 Hamburg, Tel.: 428542397,
Mail: flavia.suter@hamburg-mitte.hamburg.de

Jobs, Qualifizierung, Berufseinstieg
Marktplatz der Begegnungen
7. September 2017, 9.30 – 12 Uhr, Handwerkskammer Hamburg, 3. Etage, Holstenwall 12, 20355 Hamburg,
Hamburger Messe zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Angesprochen sind in erster Linie volljährige, nicht schulpflichtige Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive, die sich bereits etwas auf Deutsch verständigen können oder gute Englischkenntnisse mitbringen.
Formlose Anmeldung per E-Mail bis zum 1. September 2017 an britta.wilken@hwk-hamburg.de (eine Angabe der Teilnehmer-Anzahl genügt).

Ratgeber
HVV-Broschüren für Geflüchtete
Der Hamburger Verkehrsverbund bietet Info-Broschüren in den Sprachen Deutsch/Englisch/Arabisch/Farsi.
Die Information zu dem HVV-Abo auch in Tigrinya unter http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_how-to-travelby-hvv_flyer.pdf oder
http://www.hvv.de/pdf/service/downloads/hvv_abo_in_fuenf_sprachen.pdf
oder http://www.hvv.de/pdf/service/ downloads/hvv_mobilitaetsberatung_fluechtlinge.pdf

Gewaltschutz für Frauen
Schutz und Sicherheit vor Gewalt für geflüchtete Frauen und Jugendliche in Deutschland.
Kostenlose Broschüren unter www.mimi-bestellportal.de


Baderegeln
in verschiedenen Sprachen unter https://www.dlrg.de/presse/pm-baderegeln.html

 

Die Insel Hilft e. V. ...
... berichtet aus den Gruppen

Klönschnack mit Ralf an jedem zweiten Donnerstagabend im Wechsel mit dem Tandem-Treffen

... freut sich über
- Freiwillige für die Organisation von Sportangeboten,
- HelferInnen für die Öffentlichkeitsarbeit,
- Interessierte für Tandem-Partnerschaften.
- HelferInnen für Hausaufgabenhilfe
Inselhaus, Erlerring 1, 21109 Wilhelmsburg (Kirchdorf-Süd)
Tel. 35 62 86 67,
Mail: mail@inselhilfe.org
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag, 11 bis 14 Uhr.
Mehr auf: www.inselhilfe.org

 

 

 

 

 

 



 

 

 

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Wichtige Dokumentationen

A26 - Finkenriek - Kornweide Präsentation < mehr

Informationen für Zuwanderer aus Bulgarien und Rumänien < mehr

Erklärung von Mitwirkenden des Initiativen-Netzwerkes Elbinseln zur Planungswerkstatt „Zukunftsbild Elbinseln 2013+“ am 22.2.2013 < mehr

Geruchsbelästigung durch Norddeutsche Ölwerke etc.: hier das NOW-Gutachten vom TÜV Nord vom 13.02.2009

Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße:< Schreibens des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwickluing vom 16.09.2011

Bildungszentrum Tor zur Welt, Krieterstraße: < Lageplan

Landschaftsschutzgebiet Wilhelmsburg < mehr

Spreehafen-Präsentation < mehr

WIR-Inselrundblick - Zeitplan 1994 - 09/2014 < mehr

Kleinanzeigen-Formular für WIR-Zeitung < mehr

Die Rede von Alexandra Werdes, Initiative Waldretter: < mehr

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